Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht derzeit keinen Anlass, bundesweit die Corona-Schutzmaßnahmen zu verschärfen. Er sagte heute im ZDF-Morgenmagazin, dass er aktuell keinen exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen sehe, wie es befürchtet worden war. In Niedersachsen sinke derzeit die Inzidenz, und die Lage in den Krankenhäusern sei entspannt. Die aktuellen Zahlen seien zwar wegen der Osterfeiertage nur eingeschränkt aussagekräftig, jetzt sei aber schon wieder der Donnerstag in der Woche nach Ostern - und ein Anstieg der Zahlen sei noch nicht zu erkennen.
Bund und Länder werden am Montag wieder über die Corona-Schutzmaßnahmen beraten. Der CDU-Bundesvorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hatte vor einigen Tagen einen verschärften "Brückenlockdown" für ganz Deutschland angeregt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) signalisierten in den vergangenen Tagen, dass sie bundesweit einheitlich einen konsequenten kurzfristigen Lockdown befürworten.
fx
Niedersachens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) rechnet damit, dass sich ab Ende Mai schrittweise alle Menschen in Niedersachsen gegen Covid-19 impfen lassen können. Sie sagte gestern, dass man sich von der derzeitigen Priorisierung im wesentlichen Sinne verabschieden könne, wenn das Tempo so weitergehe. Mit Beginn des Sommers seien hoffentlich ausreichend Impfdosen verfügbar und alle Menschen aus den Priorisierungsgruppen geimpft.
In Niedersachsen gebe es derzeit kein ungenutzten Impfstoffe. Vor einer Aufhebung der Impfreihenfolge wolle Niedersachsen ab Anfang Mai zunächst noch über 60-jährige Menschen bevorzugt impfen, sagte Behrens. Seit heute wird auch in mehr als 9.000 Arztpraxen geimpft, allerdings bisher nur mit 20 bis 50 Impfdosen pro Woche. Dies sei ein bescheidener, aber wichtiger Anfang, so die Ministerin.
fx
Der Göttinger Strömungsforscher Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz hat sich dafür ausgesprochen zum Schutz vor Corona in Klassenzimmern nach außen blasende Ventilatoren in die Fenster einzubauen. Die Ventilatoren seien sowohl zum Stoßlüften als auch zum Dauerlüften geeignet, sagte der Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation dem Evangelischen Pressedienst. Diese Maßnahme ermögliche zusammen mit der Halbierung der Klassengröße durch das Wechselmodell und dem konsequenten Tragen von Masken im Unterricht einen weitestgehend infektionssicheren Präsenzunterricht. Bodenschatz erforscht seit rund 30 Jahren die Ausbreitung kleinster Teilchen in turbulenten Luftströmen.
Ein 30 bis 40 Zentimeter großer Ventilator im Fenster sorge für einen automatischen Luftaustausch mit einem fünf- bis 15-fachen Luftwechsel pro Stunde. Aerosole würden aus dem Klassenraum befördert und zugleich frische Luft von außen über gekippte Fenster oder im Fenster eingebaute Luftfilter angesaugt. Zudem würde die Raumluft angenehm gekühlt, und der Unterricht müsste nicht durch manuelles Lüften unterbrochen werden. Diese Ventilatoren seien sehr leise und könnten durchgehend laufen, auch bei Sturm oder Regen.
Wenn es wärmer werde, sei es zudem kaum mehr effektiv, alle 20 Minuten fünf Minuten lang per Hand zu lüften, so wie es zurzeit an den Schulen praktiziert werde, so Bodenschatz. Herrschten drinnen und draußen ähnliche Temperaturen, lasse die thermische Austauschkraft erheblich nach. Die Kosten für einen Fensterventilator lägen bei etwa 500 bis 1.000 Euro, was deutlich günstiger sei als ein Luftreinigungsgerät.
fx
Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen hat gemeinsam mit dem Kreissportbund und dem Regionssportbund Hannover die nächste Runde des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ gestartet. Interessierte Sportvereine könnten sich ab sofort bis zum 30. Juni bewerben, heißt es in einer Mitteilung.
Gerade in diesen Zeiten bewiesen die Vereine starken Zusammenhalt und seien mit kreativen Ideen für ihre Mitglieder da - dieses gesellschaftliche Engagement solle auch in diesem Jahr entsprechend gewürdigt werden. Dabei sei die Bewerbung über das Internet sehr einfach, betonte Volker Böckmann vom Vorstand der Volksbank. Mitmachen könnten alle Sportvereine mit Sitz im Geschäftsgebiet. Über Bildung, Ehrenamtsförderung, Klima- und Naturschutz bis hin zu Integration und Inklusion seien alle Projektbereiche willkommen.
Auf der lokalen Ebene werde zunächst der „Große Stern des Sports“ in Bronze vergeben, mit einem Preisgeld von 1.500 Euro. Darauf folge der Landeswettbewerb mit dem Stern in Silber und 2.500 Euro, und schließlich der Bundesentscheid um die „Sterne des Sports“ in Gold, verbunden mit einem Preisgeld von 10.000 Euro.
Weitere Informationen gibt es telefonisch oder per Mail bei
fx
Die Polizei sucht Zeugen eines im Wald entzündeten Feuers nahe der Tonkuhle am Hildesheimer Galgenberg. Laut Mitteilung hatte ein Spaziergänger am Morgen des Karfreitags die erloschene, etwa 3x3 Meter große Brandstelle gefunden. Vermutlich war das Feuer in der Nacht zuvor entzündet worden. Wer dazu Hinweise hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Inspektion Hildesheim zu melden.
fx
Bei einem Streit auf der Tank- und Raststätte Hildesheimer Börde ist es am Samstag zu einer Messerattacke gekommen, bei der ein Mann seinen Kontrahenten in den Kopfbereich gestochen hat. Nach ersten...
Die reguläre Spielzeit der 1. Volleyball-Bundesliga Helios Grizzlys Giesen ist gestern mit einem Auswärts-Sieg bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg zuende gegangen. Die Partie endete 1:3, mit den...
Eine Gruppe von Aktivisten hat am Sonntag versucht, die Friedensrede von Ahmad Mansour in der St. Andreaskirche zu stören. Während seiner Rede im Rahmen der Feierlichkeiten zum Gedenken an die...
Der zentrale Busbahnhof in Hildesheim (ZOB) wird am morgigen Dienstag und Mittwoch im nördlichen Bereich gesperrt. Grund hierfür seien Restarbeiten zur Behebung von Sturmschäden an den Dächern der...
Renate Deike und Claus-Ulrich Heinke wurden bei feierlichen Zeremonien von Hildesheims Landrat Bernd Lynack mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – Deike erhielt ihre Ehrung am vergangenen...
Das Roemer- und Pelizaeusmuseum bietet in den Osterferien drei Workshops für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren an. Wie das Haus mitteilt, finden diese ab dem 24. März jeweils zweimal statt. Die...
Die Stadt Hildesheim hat auf ein Förderprogramm hingewiesen, dass die Folgen des Klimawandels abmildern soll. Dabei werden Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen sowie die Errichtung von...
Die Kreisstraße 407 zwischen Brunkensen und Brünighausen ist ab heute bis voraussichtlich dem 10. April gesperrt. Wie die Stadt Alfeld mitteilt, finden dort in dieser Zeit Baumaßnahmen für die neue...