Der angekündigte Start der neuen American Football-Mannschaft "German Knights 1367 Niedersachsen" in der neu gegründeten Liga "European League of Football" fällt aus. Das teilte das Team mit Sitz in Hannover und Hildesheim letzte Woche über das Internet mit. In der Erklärung heißt es lediglich, die Verhandlungen über einen Franchisevertrag würden eingestellt und die Liga werde deshalb ohne die Knights starten. Zu den Gründen dafür würden keine weiteren Erklärungen abgegeben.
Das Team wurde mit vielen ehemaligen Spielern der Hildesheim Invaders zusammengestellt, nachdem deren Hauptsponsor sich zurückgezogen hatte, um mit den Knights in die neue Liga zu starten. Einige Spieler werden nun zu den Invaders zurückkehren, die allerdings nächste Saison nicht mehr in der 1. Liga der German Football League, sondern der 3. Liga antreten.
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Die Hildesheimer Blindenmission hat ab April ihren neuen Geschäftsführer. Andreas Chrzanowski tritt dann die Nachfolge von Pastor Frank Ewert an, der in Ruhestand geht. Chrzanowski war zuletzt der Blindenseelsorger der hannoverschen Landeskirche. Er selbst erblindete im Alter von 30 Jahren und war zwölf Jahre Gemeindepastor in Ostfriesland, bevor er 2013 nach Hannover wechselte. Er sagte, dass Sehbehinderte nach wie vor Diffamierungen erlebten. In seiner neuen Aufgabe freue er sich auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, etwa in China, wo die Blindenmission ein großes Netz von Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche aufbauen konnte.
Die Hildesheimer Blindenmission gibt es seit 1890 - sie ist damit nach eigenen Angaben die älteste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Sie unterhält oder fördert Blindenschulen in mehreren asiatischen Ländern, und finanziert sich zu rund 80 Prozent aus Spenden.
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Das Hildesheim Marketing hat einen Ideen-Aufruf für das Projekt „Kultur findet Stadt“ gestartet. Dies ist eine der vor kurzem beschlossenen Maßnahmen, die mit Geldern aus dem städtischen Existenzsicherungsfonds finanziert werden.
Von Mai bis Juli sollen so jeweils donnerstags und samstags künstlerische Aktionen an verschiedenen Orten in der Innenstadt stattfinden. Pro Nachmittag sollen dabei zwei bis vier Formate gezeigt werden, sofern die Entwicklung der Pandemie dies zulasse. Dafür werden nun Hildesheimer Künstlerinnen und Künstler aller Sparten gesucht. Eine Aktion oder ein Auftritt könne etwa mitten auf der Straße, in einem Leerstand, auf einem Balkon, auf einem begehbaren Vordach, unter einem Baum oder in einem Hinterhof stattfinden, sagte Projektleiter Klaus Wilhelm. Alle Teilnehmenden erhalten eine festgelegte Gage.
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Niedersachsen will auch nach den Osterferien an den derzeitigen Regelungen für Kitas und Schulen festhalten. Dies sehe weiterhin Präsenzunterricht im Wechselmodell („Szenario B“) und Kinderbetreuung in Regelgruppengröße ohne Gruppenmischung vor, wenn die Infektionslage es zulasse, heißt es aus dem Kultusministerium. Allerdings gelte der Grundsatz: Liegt der Inzidenzwert vor Ort mindestens drei Tage durchgängig über 100 Neuinfektionen im Sieben-Tage-Verlauf, können diese Öffnungen nicht stattfinden. Dann blieben nur der Primarbereich, Förderschulen und Abschlussklassen im Wechselunterricht. Kitas wechselten dann in die Notbetreuung.
Kultusminister Grant Hendrik Tonne betonte, man werde nach den Osterferien die Testungen der Schüler*innen, sowie des schulischen Personals auf zweimal pro Woche hochfahren. Desgleichen solle Kitapersonal eine solche Testung angeboten werden. Lehrende sollen in der Impfpriorisierung hochgestuft werden. Tonne rief vor allem die Erwachsenen dazu auf, die nächsten Wochen zu einer möglichst kontaktlosen Zeit zu machen, um das Infektionsgeschehen wieder einzudämmen.
sk
Der Behinderten- und Inklusionsbeirat der Stadt Hildesheim wird am 17. Juli neu gewählt. Dafür werden nun Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, teilt die Stadt Hildesheim mit. Die Aufgabe des Behinderten- und Inklusionsbeirats sei, die Eigenständigkeit von Menschen mit Behinderung zu fördern, um allen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Das bedeute auch, die Barrierefreiheit in der Stadt stetig zu verbessern – sowohl in baulicher Hinsicht als auch in der digitalen Barrierefreiheit, oder etwa durch die Verwendung von Leichter Sprache und Gebärdensprache.
Den Beirat wählen dürfen Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, in Hildesheim wohnen und einen Schwerbehindertenausweis oder einen Gleichstellungsbescheid haben, oder die rechtliche Betreuung einer Person mit Behinderung haben. Eine Kandidatur kann bis zum 1. Juli bei der Geschäftsführung des Behinderten- und Inklusionsbeirats eingereicht werden.
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Kontakt: Ulrike Dammann, Stabsstelle Migration und Inklusion, Telefon 05121 301-1006,
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