Die Bahn treibt die Sanierung im Inneren des Hildesheimer Bahnhofs voran. Der Personentunnel, der zu den Gleisen führt sowie die Treppenaufstiege und Bahnsteigkanten sollen bei dem Bauprojekt erneuert werden, meldet die Hildesheimer Allgemeine Zeitung. Voraussichtlich beginnt der Umbau im Sommer und soll bis nächstes Frühjahr fertiggestellt werden. Die Kosten für die Sanierung werden derzeit bei 5 Million Euro angesetzt, wie hoch sich das Land daran beteilige sei noch nicht klar. Neben einem Leitsystem für sehbehinderte Menschen sollen auch die Gleise mit mehr Sitzgelegenheiten und Komfort ausgestattet werden.
Der Hildesheimer Bahnhof ist Knotenpunkt für mehr als 15.000 Reisende und durchschnittlich 260 Zughalte täglich. Nach der Fertigstellung der Empfangshalle 2016 soll mit der weiteren Sanierung im Inneren der Bahnhofsumbau abgeschlossen werden.
ww
Mit einem zunächst sechs Millionen Euro umfassenden Sonderprogramm will das Land Niedersachsen Kultureinrichtungen unterstützen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Ziel sei es, die Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen zu erhalten, sagte Kulturminister Björn Thümler. Das Programm richtet sich an Kultureinrichtungen in der Fläche, wie soziokulturelle Zentren, Heimatvereine oder Freilichtbühnen.
Antragsberechtigt sind den Angaben zufolge ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen, die durch Corona in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohende Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig sind Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Förderanträge können bis zum 15. Juli gestellt werden.
sk
Das Projektbüro Hi2025 beteiligt sich am internationalen Kunstprojekt „Europe at Home“, bei dem Kulturschaffende aus europäischen Städten die aktuelle Krise beleuchten. Fotografin Anna-Lena Schotge und Autorin Helene Bukowski haben im Namen des Projektbüros hierfür die Kulturszene Hildesheims in den Blick genommen.
„Europe at Home“ ist ein internationales Kunstprojekt der portugiesischen Stadt Faro. Projektpartner überall in Europa sind aufgerufen, zehn Fotografien und eine Seite Literatur zu dem Thema „Wie erleben Kulturschaffende diesen Moment der Geschichte, den ganz Europa zuhause verbringt“ einzureichen. Das Kunstprojekt zu ‚Europe at Home‘ von Schotge und Bukowski zeige, wie aktiv der Kulturbereich Hildesheims auch in schwierigen Zeiten ist, sagt Max Balzer, Leitung der Kommunikation des Projektbüros. Innerhalb von zwei Tagen hätten sieben Kulturschaffende zugesagt, sich zuhause fotografieren zu lassen. Nachdem Balzer erlebt habe, mit welchem Rückenwind das Projekt durchgeführt worden sei, mache er sich um die Bewerbung zur Kulturhauptstadt keine Sorgen mehr.
sk
Prof. Dr. Regine Schulz wird ihren Vertrag mit dem Roemer- und Pelizaeus Museum verlängern. Damit bleibt sie als Leiterin dem Museum noch bis zum 31. Januar 2024 erhalten. Gesellschaftliche Erwartungen hätten zu einem erweiterten Selbstverständnis der Museen, zu zahlreichen zusätzlichen Aufgaben und neuen Berufsfeldern geführt, so das RPM. Die damit verbundenen Anpassungsprozesse beträffen auch die organisatorischen und strukturellen Bereiche. Um diese Prozesse erfolgreich planen und durchführen zu können, solle der bestehende Vertrag von Regine Schulz verlängert werden. Für den administrativ-organisatorischen Bereich erhält sie Unterstützung von Svenja Kreutzkam, die ab dem 01. Januar 2021 die Geschäftsleitung personell verstärken wird.
sk
Die Große Koalition im Niedersächsischen Landtag hat einen von den Grünen eingebrachten Gesetzesentwurf zum Wohnraumschutz übernommen und in den Landtag eingebracht. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Meyer teilte mit, damit werde es für Hildesheim endlich wirksame Möglichkeiten geben, gegen baufällige Schrottimmobilien, Abzocke und verwahrlosten Wohnraum vorzugehen.
Mit dem Gesetz sollen Mindeststandards für menschenwürdiges Wohnen festgeschrieben werden. Verstöße könnten dann mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Dies beträfe auch Sammelunterkünfte für ErntehelferInnen, so Meyer weiter. Der Landtagsabgeordnete hofft, dass das Wohnraumschutzgesetz noch dieses Jahr in Kraft treten kann.
sk
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