Wegen der Coronavirus-Pandemie wird der Unesco-Weltkulturerbetag in diesem Jahr am 7. Juni erstmals zur digitalen Entdeckungstour in Deutschland. Auch die Welterbekirchen in Hildesheim, der katholische Mariendom und die evangelische Michaeliskirche, ließen sich dann virtuell auf der Seite www.unesco-welterbetag.de besichtigen, teilte die Stadt mit.
Zahlreiche digitale Angebote bieten Kulturinteressierten einen spannenden Einblick in Architektur, Geschichte sowie hinter die Kulissen der Hildesheimer Welterbestätte, hieß es weiter.
Daneben sollen sich Besucherinnen und Besucher mit der Foto-Mitmachaktion "#WelterbeVerbindet" selbst aktiv beteiligen und Fotos von sich mit der jeweiligen Welterbestätte auf www.unesco-welterbetag.de hochladen und anschließend in den sozialen Medien teilen.
Rund 46 der weltweit mehr als 1.000 Stätten liegen in Deutschland, darunter der Roland und das Rathaus in Bremen, die Fagus-Werke in Alfeld, das Bergwerk Rammelsberg und die Goslarer Altstadt sowie das Oberharzer Wasserregal.
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Die Stadt Hildesheim stellt in einem Kulturhilfsfonds 100.000 Euro für Kulturprojekte zur Verfügung. Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer habe der Rat der Stadt den Fonds vergangene Woche bewilligt, heißt es. Mit Blick auf die fortdauernden Kontaktbeschränkungen, sollen Kulturschaffende auch während der Corona-Pandemie in die Lage versetzt werden, das gesellschaftliche Leben der Stadt mitzugestalten, so Meyer.
Der Kulturhilfsfonds ist ein Sonderfonds zur Projektförderung. Pro Projektantrag können bis zu 10.000 Euro beantragt werden. Förderfähig sind Personal- und Sachkosten sowie Honorare, die für die Durchführung eines Projekts erforderlich sind. Investitionen sind nicht förderfähig.
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Die Zahl der depressiv erkrankten Menschen in Niedersachsen ist nach einer Hochrechnung der Kaufmännischen Krankenkasse KKH innerhalb von zehn Jahren um fast ein Drittel gestiegen. Inzwischen sei etwa jeder neunte Niedersachse erkrankt, sagte ein Sprecher. Frauen seien dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer. Auch die Verschreibung von Antidepressiva habe zwischen 2008 und 2018 um 21 Prozent zugenommen.
Neben genetischen und neurobiologischen Faktoren könnten traumatische Erlebnisse wie Gewalt und Missbrauch oder Krisen wie Jobverlust, Trennung oder Krankheit die Ursache einer Depression sein, hieß es weiter. Gerade in der Corona-Krise hätten Menschen derzeit besonders stark mit psychischen Problemen zu kämpfen.
sk
Mit dem Juni geht in der Hildesheimer Kreisverwaltung wieder der Normalbetrieb los. In einer Mitteilung heißt es, die Bürgerinnen und Bürger würden allerdings weiterhin gebeten zu prüfen, ob ihre Angelegenheiten nicht auch telefonisch oder schriftlich erledigt werden können.
Um längere Wartezeiten zu vermeiden, sollten weiterhin vorab telefonisch bei den Ämtern Termine vereinbart werden. Besonders älteren und gesundheitlich beeinträchtigen Personen wird geraten, davon Gebrauch zu machen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist bei einem Besuch in den Stellen der Kreisverwaltung verpflichtend.
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Zum Pfingstfest hat der katholische Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer Segenswünsche an die Jugendlichen übermittelt, deren Firmungen angesichts der Corona-Pandemie verschoben werden mussten. Es sei zurzeit noch nicht absehbar, wann Firmungen wieder gefeiert werden könnten, schreibt Wilmer in seinem Brief.
Der Theologe betont, viele Jugendliche hätten in dieser Zeit mit äußerst herausfordernden Schul- oder Ausbildungssituationen zu tun. Manche fühlten sich deshalb wie gelähmt, hätten Angst vor der Zukunft oder litten unter der Einsamkeit. Gleichzeitig lobt Wilmer das Engagement vieler jungen Menschen während der Corona-Krise. Daraus seien Initiativen wie Einkaufshilfen für ältere Menschen, kleine Konzerte vor Pflegeheimen, gegenseitige Unterstützung bei Prüfungsvorbereitungen oder spontane Gebetsgruppen entstanden.
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