Noch in diesem Jahr soll es zu Bodenarbeiten entlang der A7 zwischen Salzgitter und Bockenem kommen. Laut Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr müsse auf beiden Straßenseiten ein 1,50 Meter breiter und 50 Zentimeter tiefer Streifen ausgekoffert werden. Grund dafür sei die Belastung des Bodens mit sogenanntem Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen, die den Grenzwert deutlich überschreite.
Während der Arbeiten sei das Befahren des Abschnitts nur auf zwei, anstelle von drei Fahrbahnen möglich. Details zum Start der Arbeiten sind noch nicht bekannt.
kk
Die ZAH Verwaltung in Groß Düngen bleibt für Besucher bis Ende Oktober geschlossen. Laut Unternehmen seien massive Hochwasserschäden dafür verantwortlich. Die Bürger werden gebeten, das Kundenbüro in der Almsstraße 27 in Hildesheim aufzusuchen. Telefonisch ist die ZAH Verwaltung weiterhin unter der Nummer 05064 9050 zu erreichen.
Außerdem teilt die ZAH mit, dass Betroffene ihren Sperrmüll aus den Überschwemmungsgebieten im August kostenlos auf der Deponie Heinde oder den Wertstoffhöfen abgeben können.
Kk
Die ICE-Verbindungen nach Berlin und Frankfurt stehen offenbar zur Diskussion. Laut Pressemeldung gäbe es Überlegungen des Bundesverkehrsministeriums, dass der ICE künftig nur noch alle zwei Stunden statt bisher stündlich fahre. Seitens des Ministeriums liegt derzeit noch keine Bestätigung vor. CDU-Bundestagsabgeordnete Ute Bertram sagte, es handle sich um ein Arbeitspapier, in dem von einer Kürzung die Rede sei. Damit stehe das Thema zwar zur Diskussion aber noch gäbe es keinen Beschluss. Eine Reduzierung sei inakzeptabel, so Bertram weiter. Auch andere regionale Politiker zeigten sich empört und kündigten ihre Gegenwehr an. Hildesheims Bürgermeister Dr. Ingo Meyer sagte, dass sich Rat und Verwaltung zusammen mit den Bundes- und Landtagsabgeordneten, sowie den anderen betroffenen Städten in Niedersachsen dafür einsetzen werden, dass es nicht zu einem zweistündigen Takt komme. Die Langfrist-Planung der Bahn sieht derzeit keine Taktänderung für die zur Diskussion stehenden Strecken vor.
Sk
Im Fall der tödlichen Messerattacke auf der Ohlendorfer Brücke gibt es einen Tatverdächtigen. Wie Polizeisprecher Claus Kubik mitteilt, habe sich ein 21-jähriger Mann zusammen mit seinem Anwalt bei der Polizei gestellt. Vermutlich sei der Fahndungsdruck dem 21-Jährigen zu groß geworden. Der Mann, gegen den wegen Totschlags ermittelt wird, soll noch heute Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht vorgeführt werden.
Das 28-jährige Opfer sei in der Nacht zu Sonntag allein auf der Ohlendorfer Brücke unterwegs gewesen sein. Dort sei er auf eine Gruppe junger Erwachsener gestoßen. Nach einer Rangelei sei es dann zu einer Schlägerei gekommen, bei der auch ein Messer zum Einsatz gekommen sei. Das Opfer habe seine Verletzung unterschätzt und keinen Arzt aufgesucht. Er wurde von einem Angehörigen in seiner Wohnung leblos aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass er an inneren Blutungen verstorben sei.
Die Polizei sucht weiter nach dem Mann, der das Opfer nach Hause begleitet hat, um das Geschehen nachzuvollziehen. Hinweise nimmt die Polizei unter 05121 / 939 115 entgegen.
Sk
Mit Blick auf die Wahlen im Herbst in Niedersachsen und auf Bundesebene hat der hannoversche Landesbischof Ralf Meister die Politiker zu Fairness ermahnt. Er sei besorgt über die persönlichen Verletzungen und Demütigungen der letzten Tage. Ein Wahlkampf in diesem Stil, werde das Ansehen der Politikerinnen und Politiker beschädigen,mahnte Meister.
Was man brauche, seien glaubwürdige Politikerinnen und Politiker, denen man vertrauen könne - und die mit dieser Glaubwürdigkeit in den Debatten überzeugen, sagte der Landesbischof. Es dürfe nicht einzig der Machterwerb und Machterhalt im Vordergrund stehen, sondern es müsse in der Politik um Werteorientierung und grundlegende politische Tugenden gehen. Die Politiker sollten in der Auseinandersetzung fair bleiben, betonte Meister. In Debatten überzeugten nur diejenigen, die persönlich glaubwürdig seien.
sk
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