Das Verwaltungsgebäude der Stadt Hildesheim an der Hannoverschen Straße 6 bleibt am Freitag wegen einer Grundreinigung geschlossen. Wie die Stadt meldet, ist die dort ansässigen Fachbereiche an diesem Tag nur in Notfällen unter der Telefonnummer 05121 / 301-4250 erreichbar.
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In Hildesheim werden keine Sicherheitspoller gegen Attentate mit Fahrzeugen eingerichtet. Das hat der Ausschuss für Feuerschutz, Recht und innere Angelegenheiten mit großer Mehrheit entschieden und damit einen Antrag der AfD-Fraktion abgelehnt. Dieser hatte unter dem Eindruck von Terroranschlägen wie in Nizza, Stockholm oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt vorgesehen, etwa an den Eingängen zur Fußgängerzone versenkbare Sperren einzurichten.
Als Gegenargument wurde unter anderem vorgebracht, dass solche Poller zu Hindernissen für Rettungsfahrzeuge werden könnten, und das sie im Ernstfall auch nicht ausreichten, um etwa einen LKW in voller Fahrt zu stoppen. Die Polizei führt bereits jetzt vor öffentlichen Veranstaltungen Sicherheitsgespräche mit den Organisatoren und kann dabei in Einzelfällen auch Absperrungen einrichten.
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Vertreterinnen und Vertreter der Krüger-Adorno-Schule in Elze sowie betroffene Eltern haben gestern im Schulausschuss des Kreistages gegen die geplante Schließung der Schule demonstriert. Sie erhoben den Vorwurf, die Oberschule sei in den vergangenen Jahren immer wieder durch Schließungspläne in schlechten Ruf gestellt und darüber hinaus "kaputtgespart" worden.
Der Ausschuss traf daraufhin keinen Entschluss über eine Schließung, sondern will nun Ergebnisse eines Arbeitskreises abwarten, an dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Elternschaft und Kollegium der Krüger-Adorno- und der Nordstemmer Marienbergschule mitwirken.
In einem aktuellen Beschlussvorschlag für den Kreistag heißt es, die Elzer Schule solle im Sommer nächsten Jahres aufgehoben werden und ihre Schülerinnen und Schüler sollen dann zur Marienbergschule wechseln. Dieser Plan wird mit sinkenden Schülerzahlen und dem schlechten Bauzustand der Krüger-Adorno-Schule begründet.
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Jörg Goslar ist neuer Trainer des Fußball-Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim. Der Verein stellte ihn jetzt als Nachfolger von Interimscoach Jürgen Stoffregen vor. Der aus Hannover stammende Goslar sei "einer der profiliertesten Köpfe in der regionalen Trainerszene", hieß es - noch bis Sonntag war er Trainer beim Oberligisten BV Cloppenburg, wo er zum Saisonende mit einer Siegesserie den sicher geglaubten Abstieg verhinderte. Zuvor hatte er in die Regionalligateams Wacker Nordhausen und den Berliner AK betreut. In Hildesheim hat er nun einen Vertrag über zunächst ein Jahr, mit Option auf Verlängerung.
Laut Verein gab es schon länger Kontakte zu Goslar, man habe aber vor einer Vereinbarung zunächst abwarten wollen, in welcher Liga der VfV nächste Saison spielen wird. Nachdem der Klassenerhalt gesichert war, sei es nur noch um Formalitäten gegangen. Die Vereinsführung und der Sportliche Leiter Michael Hesse hätten in den vergangenen Wochen ergebnisoffen mit mehreren Trainerkandidaten gesprochen, man sei aber nun einhellig der Meinung, mit Jörg Goslar die beste Lösung für den Verein und für die Fußballregion Hildesheim getroffen zu haben.
Damit beginnt nun die Aufstellung für die kommende Saison. Zwölf Spieler haben laut Verein bereits für die nächste Saison unterschrieben, mit einigen anderen Spielern aus dem bisherigen Kader solle jetzt schnell verlängert werden - und darüber hinaus sei bis Mitte Juni mit vier bis fünf Neuzugängen zu rechnen. Ziel sei, die sportliche Qualität der Mannschaft weiter zu heben: Man wolle sich in der Regionalliga etablieren und in der Tabelle nach oben klettern, sagte VfV-Präsident Michael Salge.
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Das Hildesheimer NABU-Mitglied Dieter Goy hat der rot-grünen Landesregierung in Zusammenhang mit einem Gesetzentwurf zu Gewässerrändern ein Einknicken vor der Landwirtschaftslobby vorgeworfen. Goy sagte, mit dem Entwurf werde eine „Mogelpackung“ verkauft.
Die Kritik richtet sich an die Vorgabe, künftig an allen Gewässern einen Schutzstreifen von fünf Meter Breite vorzusehen. In der Realität sei dieser Streifen nur einen Meter breit, weil der Einsatz von Dünger und Pestiziden nach Fachrecht geregelt sein solle – und dies ermögliche den Einsatz in bis zu einem Meter Nähe.
Der NABU hält dagegen einen Schutzstreifen von fünf Metern und bei wichtigen Gewässern sogar von zehn Metern für notwendig, um sie von ihrer hohen Belastung an Nährstoffen und Pestiziden zu befreien. In Niedersachsen seien diese Belastungen im Bundesvergleich mit am Höchsten.
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