Zwischen Heersum und Hockeln beginnen jetzt die Bauarbeiten für einen neuen Deich, der die anliegenden Bewohner vor Hochwasser schützen soll.
Die Region war beim Jahrhunderthochwasser des Jahres 2007 besonders betroffen. In den letzten Jahren wurden nun umfangreiche Planungen für einen effektiven Hochwasserschutz vorgenommen, die nun umgesetzt werden sollen.
Dafür wurde der bestehende Deich zunächst auf einer Länge von 150 Metern abgetragen. Die dadurch entstandene Staufläche soll in Zukunft eine halbe Million Kubikmeter Wasser halten. Nun werden an verschiedenen Stellen bereits Schutzmauern gebaut. Der Deichbau soll Anfang nächsten Jahres starten.
Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt zwischen Heersum und Hockeln sollen zwei Jahre dauern. 70 Prozent der Kosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro wird das Land Niedersachsen übernehmen. Da die Zusage der Fördermittel inzwischen eingetroffen ist, werde nun mit den Bauarbeiten begonnen, heißt es in einer Mitteilung vom Landkreis.
bjl
Der krisengeschüttelte Autobauer Volkswagen will bis 2025 weltweit rund rund 30.000 Stellen streichen – 23.000 davon in Deutschland. Das gaben Vorstand und Betriebsrat nach einer Sitzung am heutigen Vormittag bekannt.
Wie der NDR berichtet, sollen im Rahmen des bevorstehenden Konzernumbau gleichzeitig 9.000 neue „zukunftsträchtige“ Stellen geschaffen werden. Während einer Pressekonferenz sagte VW-Markenvorstand Herbert Diess, der Abbau solle trotzdem sozialverträglich gestaltet werden. Während es bei der Stammbelegschaft laut Konzernführung keine Kündigungen geben soll, geht der geplante Zukunftspakt zu Lasten der Leiharbeiter. Ihre Jobs sollen demnach langfristig abgebaut werden.
Das Unternehmen und der Betriebsrat hätten sich auf milliardenschwere Investitionen geeinigt, um den Konzern wieder auf Zukunftskurs zu bringen. In Rahmen dessen wolle man auf zukunftsfähige Elektromobilität setzen, heißt es von Seiten der Konzernführung. Auch die niedersächsischen Standorte seien von den massiven Veränderungen betroffen. Betriebsrats-Chef Osterloh versprach für alle Werke zukunftsfähige Projekte.
bjl
Der Landkreis sucht Gastfamilien, die vom 31. Mai bis 28. Juni 2017 Kinder aus Gomel in Weißrussland aufnehmen wollen. Sie kommen im Rahmen eines jährlichen Erholungsurlaubs in die Region, der von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche organisiert wird, um die Spätfolgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl zu lindern.
Unter der Woche werden die Kinder von 9 Uhr bis 15 Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt betreut. Eine Woche verbringen die Gäste außerdem im Harz. Der vierwöchige Aufenthalt stabilisiere die Gesundheit der jungen Menschen nach Ergebnissen medizinischer Untersuchungen nachhaltig, heißt es. Auch drei Jahrzehnte nach dem Supergau von Tschernobyl erkrankten immer noch viele Menschen an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung.
Wer Interesse hat ein Kind aufzunehmen oder eine finanzielle Patenschaft zu übernehmen, kann sich unter der Telefonnummer 05121 288 9750 oder via Mail unter
bjl
Die Drittliga-Handballmannschaft von Eintracht Hildesheim erwartet für Sonntag ein schweres Spiel gegen den HC Elbflorenz aus Dresden. In einer Mitteilung heißt es, man habe im letzten Spiel gegen Groß Bieberau zu viele klare Torchancen ausgelassen und so – zum ersten Mal in dieser Saison – verloren. Dies habe jedoch auch dabei geholfen, die Mannschaft neu zu fokussieren. Einige Mannschaften seien Hildesheim als Tabellenführer auf den Fersen, darunter allen voran der HC Elbflorenz, der auf dem zweiten Tabellenplatz liegt. Die Dresdener hatten zu Saisonbeginn dreimal verloren, seitdem jedoch alle ihre Spiele gewonnen.
Das Spiel wird am Sonntag um 17 Uhr in der Sparkassen-Arena angepfiffen.
fx
Mit einem feierlichen Gottesdienst beendet Bischof Norbert Trelle am Sonntag das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Das meldet die Bischöfliche Pressestelle.
Trelle zieht demnach ein positives Fazit des Jahres, das er am 13. Dezember 2015 mit dem Öffnen der Heiligen Pforte im Dom eingeleitet hatte. Auf Wunsch von Papst Franziskus sollte in jeder Bischofskirche auf der Welt eine Heilige Pforte benannt werden. Dort lagen über das ganze Jahr hinweg Karten aus, die dazu einluden, die sieben Werke der Barmherzigkeit anhand von Bibelzitaten zu meditieren. Für diese Spruchkarten gingen laut Bistum Anfragen aus ganz Deutschland ein. Der Gottesdienst mit Bischof Trelle beginnt am Sonntag um 10 Uhr im Hildesheimer Dom.
pal
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