Drei angebliche Handwerker haben am Dienstagmittag auf der Marienburger Höhe eine Rentnerin bestohlen. Wie die Polizei meldet, hatte ein Mann gegen 12 Uhr an ihrer Tür in der Rostocker Straße geklingelt und wollte einen Termin für die Wartung ihrer Rauchmelder ausmachen. Die Frau ließ ihn daraufhin sofort in die Wohnung. Dort bezeichnete er einen der Melder als zu alt und riss ihn von der Decke, wobei Putz und Farbe abplatzten.
Um diesen Schaden zu beheben, rief der Mann Kollegen zu Hilfe, die gerade in der Nachbarschaft seien. Kurz darauf erschienen die beiden anderen Männer. Da sie aber angeblich nicht das richtige Material dabeihatten, versprachen sie am nächsten Tag wieder zu kommen. Am Nachmittag bemerkte die 82-Jährige dann, dass aus ihrem Portemonnaie und einer versteckten Geldkassette rund 1.000 Euro fehlten.
Alle drei Männer trugen blaue Arbeitskleidung. Zwei vom ihnen waren 45-50 Jahre alt, 1,70m groß und dicklich, der Dritte war etwas größer und schlank. Alle drei sprachen hochdeutsch. Die Polizei schließt nicht aus, dass sie mit ihrer Masche noch an anderen Orten in Erscheinung getreten sind, und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 939-115.
fx
Nach langen Diskussionen haben sich die niedersächsische Landesregierung, die Opposition und die muslimischen Verbände auf einen neuen Islam-Vertrag geeinigt. Laut Ministerpräsident Stephan Weil, wende sich der Vertrag gegen jede Form von Islamfeindlichkeit. Ein neuer Passus verpflichtet zudem die Muslime im Land dem Missbrauch ihrer Religion entgegenzutreten. Eine Passage zur Gebetsmöglichkeit an Schulen wurde im neuen Vertrag hingegen ausgelassen. In dem Rahmenvertrag sollen Pflichten und Rechte der rund 300.000 Muslime in Niedersachsen umfassend beschrieben werden. Nach der Landtags-Sommerpause soll der Gesetzesentwurf in Fraktionen und Verbänden weiter beraten werden. Ministerpräsident Weil sagte, er hoffe der neue Vertrag werde mit großer Mehrheit im Parlament verabschiedet.
jsl
Der Behindertenbeirat der Stadt Hildesheim ist am Samstag zum dritten Mal gewählt worden. Dabei standen zwölf Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl für alle schwerbehinderten Menschen, die das 18. Lebensjahr vollendet und ihren ersten Wohnsitz in Hildesheim haben, oder ihren gesetzlichen Vertretern. In Hildesheim leben etwa 10.000 Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung.
Der Beirat besteht aus neun gewählten Mitgliedern. Gewählt wurden Ortwin Eilers, Burkhard Hohls, Peter Hümmer, Thomas Krause, Ricardo Mechelk, Monika Nieft, Birgit Roeger, Rudolf Scheps und Marion Tiede. Wilfried Feise, Sabine Gräflich und Helgard Riekenberg-Gruner wurden zur Stellvertretung gewählt. Der Behindertenbeirat tritt seit sieben Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderungen ein. Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung und Unterstützung politischer Gremien und der Verwaltung der Stadt.
fx
Eine Infotafel zum Kriegerdenkmal am Galgenberg ist heute früh eingeweiht worden. Wie der Historiker Hartmut Häger von Heimatverein Hildesheim in seiner Eröffnungsrede sagte, soll die Tafel neben Informationen auch eine Interpretationshilfe zur Entstehung des Denkmals geben. Sie ist in Kooperation mit einer 10. Klasse der Oscar-Schindler-Gesamtschule erstellt worden - auch die Texte sind von den Schülern mit recherchiert und verfasst worden. Das Projekt wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge koordiniert.
jsl
Noch immer ist unklar, wer den Stadtverkehr in Hildesheim übernehmen wird.
Wie die Sprecherin des SVHI Karin Groß mitteilt, sind heute neue Unterlagen eingereicht worden. Über deren konkreten Inhalt wurde sich bisher noch nicht geäußert.
Im Stadtverkehr kam es heute erneut zu erheblichen Einschränkungen. Ver.di und Mitarbeiter des SVHI streikten ab 10.30 Uhr in der Fußgängerzone.
Das Verfahren um die Vergabe läuft noch bis Ende September.
jsl
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