Beim Landkreis Hildesheim sind mit dem Monatsbeginn zwei zuvor vakante Dezernatsleitungen neu besetzt worden. Laut Mitteilung leitet nun Christina Grella das Dezernat 1 - Finanzen, Digitalisierung und Innere Dienste. Sie ist damit Nachfolgerin von Klaus Rosemann und hat als Leiterin der Kämmerei dessen Posten bisher kommissarisch inne gehabt. Grella ist seit 1986 beim Landkreis tätig, und übernahm 2018 zum ersten Mal eine Führungsposition.
Das Dezernat 4 - Soziales, Integration und Gesundheit wird nun von Thomas Minnrich geleitet, der 1981 zum Landkreis kam. Nach diversen Positionen mit Leitungsaufgaben in verschiedenen Ämtern war er von 2018 bis 2023 stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenter, und kehrte danach zum Kreis zurück und war zuletzt Bildungskoordinator im Amt für Migration, Integration und Demographie.
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Die Stadt Hildesheim geht davon aus, dass im Jahr 2040 rund 104.600 Menschen hier leben werden. Das ist das Ergebnis einer neuen so genannten "Bevölkerungsvorausberechnung", die jetzt vorliegt. Sie ist eine Aktualisierung der letzten Berechnung aus 2012, deren Prognose bis zu diesem Jahr ging.
Der Aktualisierung nach werde die Bevölkerungszahl bis 2029 voraussichtlich leicht sinken, und danach wieder ansteigen. Dafür ausschlaggebend seien sowohl der Zuzug aus dem Ausland als auch die Bedeutung neuer Wohnbauangebote, die junge Familien anziehen - dabei würden aufgrund ihrer Größe insbesondere die Pappelallee und der Wasserkamp eine entscheidende Rolle spielen. Der Zuwachs bis 2040 wird dabei in den Ortsteilen Stadtmitte/Neustadt, Moritzberg/Bockfeld und Itzum/Marienburg erwartet - für nahezu alle anderen Ortsteile rechnet die Stadt mit einem Bevölkerungsrückgang.
Die aktuelle Lage zeige deutlich die Notwendigkeit von öffentlich gefördertem Wohnraum, aber auch Angeboten für Einfamilienhausbau, heißt es weiter: Während 56 Prozent der Beschäftigten in Hildesheim aus umliegenden Regionen einpendeln, betrage der Anteil der Pendelnden in Gegenrichtung nur 40 Prozent. Dies bedeute, dass mehr als jede zweite Person, die in Hildesheim arbeitet, derzeit außerhalb der Stadtgrenzen wohnt. Planungen von Neubaugebieten müssten daher sowohl den Bedürfnissen älterer Menschen als auch jungen Familien gerecht werden, und im Bestand werde durch die Alterung der Bevölkerung der Aspekt der Barrierefreiheit immer wichtiger.
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In der letzten Nacht haben Passanten auf dem Marienfriedhof einen leblosen Mann aufgefunden, der offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, lag er gegen 4:30 Uhr am Kopf verletzt neben einer Bank nahe dem Parkausgang Richtung Ohlendorfer Brücke. Passanten riefen den Notruf und versuchten eine Wiederbelebung, was aber erfolglos blieb - der Mann verstarb vor Ort.
Die Polizei riegelte den Bereich ab und sicherte Spuren. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass das Opfer bei einer körperlichen Auseinandersetzung verletzt wurde. Ob diese Verletzungen zum Tod des Mannes führten, wird nun untersucht. Weitere Details gibt es bisher (Stand: 12:45 Uhr) nicht.
Aktualisiert um 12:45 Uhr.
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Am Roten Berg zwischen Diekholzen und Sibbesse ist es gestern ein weiteres Mal zu einem schweren Unfall gekommen. Laut Bericht hatte dort gegen 13:20 Uhr eine 31 Jahre alte Motorradfahrerin aus Hannover in Richtung Sibbesse gerade einen Wagen überholt, als sie in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam, stürzte und mit einer Holzbank kollidierte.
Ersthelfer kümmerten sich umgehend, bis sie schwer verletzt in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht wurde. Am Motorrad entstand ein vorläufig geschätzter Sachschaden von 3.000 Euro.
Die Fahrerin war vermutlich zu schnell gefahren - gegen sie wurde ein Ordnungswidrgkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei warnt vor dieser Art von tückischen Situationen vor und in Kurven, da Schräglagen auf Motorrädern nur durch Gewichtsverlagerungen eingenommen werden können. Abrupte Kursänderungen in Gefahrensituationen seien dadurch nicht mehr möglich.
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Die Stadt Sarstedt sucht für ein besonderes Veranstaltungsformat alte Fotoaufnahmen vom Boksbergwald. Dazu gehören z.B. auch Bilder der alten Villa, die in den 70er Jahren gesprengt wurde, oder vom Verbindungsweg zum Verwaltungsgebäude an der Breslauer Straße, heißt es im Aufruf. Wer solche Fotos habe, werde gebeten, sich bei Stadtmanagerin Andrea Satli zu melden. Sie würden dann eingescannt und anschließend zurückgegeben, und die digitalen Versionen mit einem Urheberrechts-Hinweis versehen.
Der Kontakt: 0 50 66 - 805 23 per Telefon oder die E-Mail-Adresse
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