Ein falscher Psychotherapeut hat offenbar über mehrere Monate Mitarbeiter und Patienten im Sana Klinikum in Hameln betrogen. Der 47-Jährige hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover dort Kranke untersucht, begutachtet und auch Geld dafür kassiert. Er war am vergangenen Donnerstag nach Hinweisen von Patienten festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gewerbsmäßigen Betrug und Titelmissbrauch vor – insgesamt sind es 188 Straftaten. Bei seiner Einstellung hatte der Mann der Hamelner Klinik scheinbar falsche Unterlagen vorgelegt.
Laut Staatsanwaltschaft soll der Hochstapler außerdem in Hessisch Oldendorf trotz fehlender Ausbildung und Approbation jahrelang eine psychologische Praxis betrieben haben. Der Polizei ist er ebenfalls wegen Waffendelikten bekannt. Bei seiner Festnahme wurden bei ihm Pistolen und Gewehre sowie Munition und Granatgeschosse sichergestellt.
fx
Bei der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim hat der vor kurzem erzielte Tarifabschluss positive Reaktionen hervorgerufen.
Für die Beschäftigten in der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie sei das ein guter Tarifabschluss, sagte Uwe Mebs, der erste Bevollmächtigte. Die Arbeitnehmer sollen ab 1. April 3,4 Prozent mehr Entgelt und eine Einmalzahlung von 150 Euro bekommen. Außerdem wurden Regelungen zur Altersteilzeit sowie zu einer Bildungsteilzeit festgehalten, die noch weiter konkretisiert werden sollen.
An den Warnstreiks in den vergangenen Wochen hatten sich nach Gewerkschaftsangaben über 5.400 Metallerinnen und Metaller beteiligt.
cw
In den Kreisen Oldenburg und Cloppenburg läuft eine Diskussion über einen frei lebenden und verhaltensauffälligen Wolf.
Das Tier war laut NDR zunächst Anfang der Woche in Wildeshausen in einem Wohngebiet aufgetaucht. Jetzt ist er offenbar in der Gemeinde Emstek unterwegs. Der Wolf scheint, anders als seine Artgenossen, wenig Angst vor Menschen und deren Behausungen zu haben. Möglicherweise sei es in der Vergangenheit von Menschen gefüttert worden.
Experten des Naturschutzbunds zufolge könne das wiederum zu Gefährdungen führen. Dem Tier müsse klargemacht werden, dass es sich Menschen nicht nähern sollte. Deshalb wurde bereits der Einsatz von Gummigeschossen genehmigt. Im schlimmsten Falle dürfe der Wolf auch getötet werden, hieß es aus dem Umweltministerium. Um mehr Daten zu sammeln, soll er nun eingefangen und mit einem Sender versehen werden.
fx
Ein Großteil der Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen Hildesheimer Stadtjubiläums ist barrierefrei.
Das gab die Programmleiterin Anke Persson aus dem Büro 1200 am Montag bekannt. Demnach seien die Veranstaltungen im Programmheft nach fünf Symbolen gekennzeichnet: bei 203 Veranstaltungen stehe das Icon „stufenlos erreichbar", 169 Mal kennzeichne ein Symbol ein behindertengerechtes WC, es gebe Hinweise auf Veranstaltungstexte in Leichter Sprache, zudem könnten kostenfrei Gebärdensprachdolmetscher angefordert werden. Eigens geschulte „Barrierescouts" mit und ohne Behinderung haben bei der Planung im Vorfeld beraten, so Persson weiter.
Das Programm zum Stadt- und Bistumsjubiläum gibt es ab dem 7. März als Beilage in den Zeitungen und im Internet unter hildesheim1200.de.
cw
Die Agentur für Arbeit Hildesheim veranstaltet am heutigen Donnerstag einen „Tag der Bewerbung".
Wie die Agentur mitteilt, geht es an diesem Tag um Themen wie Gehaltsverhandlungen, Online-Bewerbungen und die vielfältigen Möglichkeiten der Jobbörse. Aussteller und Ausstellerinnen werden sich vor Ort präsentieren; außerdem werde es einen Vortrag zum Thema Arbeitsrecht geben, gehalten von Fachanwältin Katja Laufenburg.
Die Veranstaltung findet heute von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr im BiZ Hildesheim statt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter arbeitsagentur.de.
bjl
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