Die in Hildesheim ansässige Heinrich-Dammann-Stiftung hat jetzt ihren ersten hauptamtlichen Geschäftsführer eingestellt. Nach eigenen Angaben wurde der Religionspädagoge und Fundraising-Manager Thomas Schlichting aus Wunstorf engagiert; er nimmt seine Arbeit Mitte April auf.
Die Stelle war notwendig geworden, weil die kirchliche Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1991 inzwischen ein Kapital von 30 Millionen Euro hat. Sie soll nun "zu einem der bedeutendsten Förderer kirchlicher und allgemeiner Jugendarbeit in unserer Region" werden, sagte der evangelische Landessuperintendent Eckhard Gorka als Präsident des Kuratoriums. Stiftungsgründer war der kinderlose Heinrich Dammann aus Söhlde, der sein Vermögen im Kreidebergbau gemacht hat. Er starb 2013.
fx
Hildesheim liegt unter dem Landes- und auch Bundesdurchschnitt für Depressionen. Das meldet jetzt die Techniker Krankenkasse mit Verweis auf ihren neu erschienenen Depressionsatlas.
Danach war in Hildesheim jede Erwerbsperson im Jahr 2013 statistisch 0,89 Tage aus diesem Grund krankgeschrieben. In Niedersachsen liege der Schnitt bei 0,96, in ganz Deutschland bei 1,04 Tagen. Wer in Deutschland wegen einer Depression krankgeschrieben werde, falle im Schnitt 64 Tage lang aus. Besonders betroffen sind davon Call-Center, die Altenpflege sowie Erziehungs- und Sicherheitsberufe.
Wer nicht krankgeschrieben werde, erhalte teilweise Antidepressiva. In Hildesheim haben demnach knapp über 6 Prozent aller Erwerbspersonen solch eine Verschreibung bekommen. Das wiederum liegt dem Depressionsatlas zufolge sowohl über dem Landes- wie auch Bundesschnitt.
fx
Hildesheims Oberbürgermeister Ingo Meyer hat die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am 21. März an der Demonstration gegen Rechts zu beteiligen. Es gehe darum, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
„In einer weltoffenen Stadt wie unserer ist kein Platz für fremdenfeindliches Gedankengut", so Meyer. Er sei alles andere als glücklich darüber, dass Neonazis in Hildesheim gegen die „Überfremdung des deutschen Volkes" protestieren wollen. Die Stadt bestätigte, dass der Zug der Rechten durch die Nordstadt gehe. Ein Verbot sei trotz intensiver Prüfung rechtlich nicht möglich gewesen.
cw
Das Hildesheimer St. Bernward Krankenhaus ist eine von zwei Kliniken in Deutschland, die jetzt für ihre Ausbildung von Medizin-studierenden ausgezeichnet worden sind. Der Medizinische Fakultätentag vergab zum ersten Mal ein Gütesiegel für hervorragende Ausbildungsqualität. Neben St. Bernward wurde auch ein Krankenhaus in Frankfurt am Main ausgezeichnet.
Der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Georg von Knobelsdorff, sagte, das Siegel zeige, dass man in der Ausbildung auf dem richtigen Weg sei. St. Bernward ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Göttinger Georg-August-Universität. Deren Medizin-studierende können ihr sechstes Studienjahr als Praktisches Jahr in Hildesheim verbringen. Das neue Gütesiegel bestätigt, dass dabei 24 festgelegte Qualitätsstandards eingehalten werden.
fx
In der Kooperativen Gesamtschule Sehnde (KGS) hat es gestern Nachmittag gebrannt.
Laut Medienberichten war das Feuer am späten Nachmittag ausgebrochen und vom Hausmeister der Schule entdeckt worden. Er löste den Feueralarm aus und alarmierte die Feuerwehr. Neben ihm waren noch zwei Raumpflegerinnen im Gebäude. Sie konnten sich aus den Räumlichkeiten retten, erlitten aber beide leichte Rauchvergiftungen. Eine der Frauen wurde vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert.
An dem Einsatz waren rund 150 Feuerwehrleute beteiligt. Laut Polizeiaussagen brach das Feuer in einem alten Trakt der Orientierungsstufe aus und griff dann auf den Dachstuhl über. Sowohl die Ursache als auch die Höhe des angerichteten Schaden sind noch unklar. In den kommenden Tagen sollen Experten des Zentralen Kriminaldienstes den Brandort untersuchen.
bjl
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