Gestern haben Ermittler des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim die Wohnung eines 40 Jahre alten Mannes durchsucht. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilen, besteht gegen ihn der Verdacht des unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung sei umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt worden.
Der Tatverdacht gegen den Mann beruhe auf Erkenntnissen einer anderen niedersächsischen Polizeidienststelle, die den Hildesheimer Ermittlern übermittelt wurden. Diese Hinweise seien so konkret gewesen, dass das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss erließ. Gefunden wurden dabei demnach verschiedene Betäubungsmittel im unteren einstelligen Kilobereich, etwa Marihuana, Haschisch, Ecstasytabletten und Amphetaminpaste. Darüber hinaus wurden eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme, Vermarktungsartikel wie Feinwaagen und Verpackungsmaterial, ein Mobiltelefon und schriftliche Aufzeichnungen sichergestellt. Der 40-Jährige hat sich zu den Vorwürfen gegen ihn bisher nicht geäußert. Die Ermittlungen dauern an.
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Am Montag ist eine 88 Jahre alte Frau aus Alfeld Opfer eines Betrugs geworden. Laut Bericht erhielt die Seniorin gegen Mittag einen Anruf eines angeblichen Kriminalbeamten: In ihrer Straße sei ein Mann festgenommen worden, der eine Liste u.a. mit ihrem Namen dabei gehabt hätte. Um ihre Wertgegenstände gegen einen Diebstahl zu sichern, solle sie diese zusammenpacken und an einen seiner Kollegen übergeben. Durch geschickte Gesprächsführung konnte der Mann Zweifel der Seniorin zerstreuen, so dass sie gegen 13:30 Uhr eine dreistellige Geldsumme und Schmuck an den angekündigten Abholer übergab - bis dahin hielt der Anrufer sie am Telefon.
Der Abholer soll um die 30 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß sein, mit dunklen Haaren und einem Vollbart. Er trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Hose und eine dunkle Basecap. Er sprach hochdeutsch mit einem nicht näher bekannten Akzent. Wer diesen Mann - insbesondere im Bereich der Straßen Eulenhorst, Im Wambeck, der Gartenstraße oder der Winzenburger Straße - gesehen hat, wird gebeten, die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 zu kontaktieren.
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Der Hildesheimer Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat den seit März dauernden Austausch des Aufzugs zu den Gleisen 4 und 5 des Hildesheimer Hauptbahnhofs stark kritisiert - dieser ist seit dem nicht nutzbar. In einem Brief an die Bahn heißt es, dies mache den Zugang für alle mobilitätseingeschränkten Menschen, aber auch für Fahrgäste mit viel Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrädern zumindest sehr beschwerlich wenn nicht sogar unmöglich. Dass eine planmäßige Erneuerung eines solchen Aufzugs in einer Großstadt ein halbes Jahr dauere, sei "ganz und gar nicht akzeptabel", und der VCD wünsche in der Sache ein Gespräch mit einer verantwortlichen Person.
Am betroffenen Bahnsteig fahren die S4 nach Hannover sowie der enno nach Braunschweig/Wolfsburg. Die Bahn teilte inzwischen auf Anfrage mit, dass der benannte Aufzug in der letzten Phase der Sicherheitsprüfungen sei und womöglich zu diesem Wochenende in Betrieb gehen könnte. Noch im September beginne dann der Austausch des Aufzugs an den Gleisen 6 und 7, wofür wiederum mehrere Monate eingeplant seien, und im Anschluss daran der Aufzug zum zentralen Bahnsteig mit den Gleisen 2, 3, 14 und 15.
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An diesem Freitag findet erneut ein globaler Klimastreik statt, zu dem verschiedene Initiativen aufgerufen haben, darunter Fridays For Future und verwandte Gruppen wie Health For Future oder Students For Future; Kirchen, Umweltverbände wie BUND oder NABU sowie diverse weitere Verbände und Organisationen. In ihren Aufrufen heißt es, dieses Jahr seien die Klimakrise und auch ihre Gesundheitsfolgen sichtbarer gewesen als je zuvor - und am härtesten getroffen würden derzeit Regionen und Gruppen, die ohnehin schon benachteiligt sind und am wenigsten dazu beigetragen haben. In Hildesheim beginnt eine Demo am Freitag um 14 Uhr auf dem Platz an der Lilie hinter dem Rathaus - Abschluss soll später auf dem Angoulêmeplatz sein.
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Die geplante Kindergrundsicherung übergeht junge Menschen, die in Wohngruppen aufgewachsen sind. Dies kritisiert eine Reihe von Expertinnen und Experten aus dem wissenschaftlichen Bereich, darunter auch Prof. Dr. Wolfgang Schröer, der an der Universität Hildesheim die Fachstelle "Leaving Care" inne hat. Junge Menschen, die in Wohngruppen, Heimen oder Pflegefamilien aufwachsen, würden im aktuellen Entwurf zur Einführung einer Kindergrundsicherung nicht berücksichtigt, obwohl sie nach ihrem Auszug häufig in existenzielle Notlagen geraten.
Solche "Careleaver*innen" kämen ganz überwiegend aus sehr schwierigen Lebensverhältnissen, und ihr junges Erwachsenenalter sei geprägt von besonders prekären finanziellen Verhältnissen - von ihren Eltern würden sie finanziell häufig kaum oder gar nicht unterstützt, und einige bräuchten zu ihrem Schutz auch weiterhin den Abstand zu ihnen. Die Expertinnen und Experten haben deshalb konkrete Änderungen für das Bundes-Kindergrundsicherungs-Gesetz vorgeschlagen.
Nach der derzeitigen Rechtssprechung könnten Kinder zwar selbst Anspruchsberechtigte für einen Garantiebetrag sein, aber nur unter der Voraussetzung, entweder Vollwaise zu sein, oder den Aufenthaltsort der leiblichen Eltern nicht zu kennen. Die gehe an der Lebenswirklichkeit von Careleaver*innen vorbei: Die wenigsten seien Vollwaisen, und in einer Vielzahl der Fälle bestehe zu den Eltern aus gutem Grund kein Kontakt.
Werde die Rechtslage nicht geändert, stünden sie also weiter vor der Wahl, sich entweder dem hoch belastenden Kontakt bis hin zur Gefahr einer erneuten Traumatisierung auszusetzen oder auf die Kindergrundsicherung zu verzichten und so in gesteigerter Armut zu verharren. Mit Blick auf den vorgesehenen Zusatzbetrag sei außerdem als Voraussetzung das Zusammenleben in einer Familiengemeinschaft genannt - was wiederum Careleaver*innen vollständig ausschließe.
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