Nach einer langen Pause ist am kommenden Mittwoch das Kultur Café der Hildesheimer Malteser zum ersten Mal wieder geöffnet. Zum Auftakt wird der Ortsbürgermeister der Nordstadt, Ekkehard Domning, ab 15 Uhr Märchen der Gebrüder Grimm vorlesen, heißt es in einer Mitteilung. Dazu gebe es Kaffee, Tee und Kuchen. Die Räumlichkeiten in der Waterloostraße 25 seien barrierefrei und gut auch mit Rollstuhl oder Rollator zu erreichen. Bei Bedarf könne ein Fahrdienst organisiert werden. Man bitte um telefonische Anmeldung unter 05121 - 55015, so die Malteser.
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Ab dem heutigen Montag sind im Helios Klinikum Hildesheim wieder Besuche der Patient*Innen erlaubt. Wie das Haus mitteilt, können externe Besucher außerdem wieder die Cafeteria des Klinikums nutzen. Zum Besuch zugelassen seien eine Person ab zwölf Jahren pro Tag und PatientIn ohne zeitliche Beschränkung - Voraussetzung sei ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist, sowie das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske auch im Patientenzimmer. Vom Besuch mit Kindern bittet das Klinikum vorerst noch abzusehen.
In der Cafeteria gelte eine Maskenpflicht bis zum Sitzplatz, und auch hier sei ein negativer, aktueller Test die Voraussetzung. Dafür könne auch das Testzentrum im Parkhaus der Klinik genutzt werden - um eine vorige Anmeldung wird dabei gebeten.
Klinikgeschäftsführer Sascha Kucera sagte, das Besuchsverbot sei eine der unangenehmsten Maßnahmen im Rahmen der Pandemie gewesen. Man wisse, wie wichtig der Besuch für die Patient*Innen ist und hoffe sehr, dass die weitere pandemische Entwicklung es bald zulasse, auch die letzten Einschränkungen aufzuheben.
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Heute Nachmittag sind bei einem Verkehrsunfall auf der Zingel sechs Menschen verletzt worden. Wie die Hildesheimer Polizei mitteilt, hatte eine 50 Jahre alte Frau beim Fahrspurwechsel offenbar einen neben ihr fahrenden Opel übersehen, in dem fünf Personen saßen. Laut Polizei war die Lage zunächst unübersichtlich, aber offensichtlich waren die Verletzungen nicht schwer - alle Beteiligten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Zingel war für die Unfallaufnahme etwa eine Stunde lang teilgesperrt.
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Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus Niedersachsen wollen morgen in den Streik treten. Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilt. werden viele von ihnen morgen an einer zentralen Streikkundgebung in Hannover teilnehmen. Die Beschäftigten forderten vor allem Maßnahmen gegen den Mangel an Fachkräften, Entlastungstage zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine bessere finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit.
Vielfach sei nicht bekannt, wie bedeutend die Sozialarbeit für die Gesellschaft sei, so der Gewerkschafter Sebastian Wertmüller: Es gehe um Hilfe für verhaltensauffällige Schüler, um Unterstützung für Alkohol- und Drogenkranke, um die Integration von Flüchtlingen, um psychosoziale Probleme und psychische Erkrankungen und vieles andere mehr. Die Pandemie habe die Erwartungen an den Berufsstand noch einmal deutlich erhöht, und nun stehe die Integration von Geflüchteten aus der Ukraine an - "irgendwann reicht es einfach“, so Wertmüller. Enttäuschend sei vor allem, dass die Arbeitgeber bisher jedes positive Signal in Richtung auf die Berufsgruppe verweigerten.
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Der Bezirksvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt, Dr. Mehrdad Payandeh, hat von der Landesregierung ein Investitionsprogramm und das Ende für die so genannte Schuldenbremse gefordert. Deren Bremsspur hinterlasse in Niedersachsen u.a, kaputte Straßen und Brücken sowie eine desolate Bildungslandschaft, sagte Payandeh bei der Mai-Kundgebung auf dem Hildesheimer Marktplatz. Das Streben nach einer schwarzen Null müsse ein Ende haben. Der DGB habe, auch mit Blick auf die kommende Landtagswahl, konkrete Vorschläge für einen landeseigenen Investitionsfonds – den NFonds - gemacht, über den Investitionen finanziert werden könnten - Geld sei genug da.
Weitere Schwerpunktthemen in Payandehs Rede waren der Ukraine-Krieg und die Zukunft der Arbeit. Noch immer betrieben viele Arbeitgeber Tarifflucht. Wer dies betreibe, müsse sich nicht wundern, wenn der Staat die Spielregeln am Arbeitsmarkt allein definiert. Unternehmen müssten endlich ihrer sozialen Verantwortung wieder gerecht werden. Den kommenden Mindestlohn von 12 Euro bezeichnete der DGB-Chef als Erfolg der gewerkschaftlichen Arbeit.
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