In der Hildesheimer Oststadt ist gestern Abend ein Streit zwischen zwei Mitarbeitern eines Abschleppunternehmens und vier Angehörigen einer Familie zu einer Schlägerei eskaliert. Laut Polizeibericht hatte das Abschleppunternehmen den Auftrag, ein falsch stehendes Auto von einem Privatparkplatz in der Goethestraße zu entfernen. Beim Aufladen des Wagens gegen 21 Uhr erschien dann die Familie, der der Wagen gehört, woraufhin es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung kam, die schließlich in Schlägen und Tritten mündete.
Laut Polizei wurden vier Personen leicht verletzt, und den Beamten vor Ort wurden unterschiedliche Versionen des Geschehens geschildert. Nun laufen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung, und weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 mit der Inspektion Hildesheim in Verbindung zu setzen.
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Verschiedene Partner aus Politik und Verwaltung haben vor kurzem eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der es in Niedersachsen künftig noch mehr Schulwälder geben soll. Dies geschah bei einer Pflanzaktion in Wendeburg bei Peine. Zentral ist dabei das Projekt "Schulwälder gegen den Klimawandel", das fortgesetzt werden soll - unter Beteiligung der Stiftung Zukunft Wald, der Landesforsten, der Ministerien für Landwirtschaft, Umwelt und Kultur sowie der kommunalen Spitzenverbände.
Aktuell gebe es 85 Schulwälder - also Flächen, die von Schülern und Schülerinnen aufgeforstet werden und den Schulen langfristig als sogenannte grüne Klassenzimmer zur Verfügung stehen. In ihnen erlebten Kinder unmittelbar, wie ihr eigenes Handeln die Zukunft wirksam verändern kann, sagte Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne).
Im Landkreis Hildesheim gibt es laut der Stiftung Zukunft Wald bisher noch keinen Schulwald - die nächsten sind in Pattensen und bei Groß Ilsede.
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Die Hildesheimer Polizei ermittelt nach einem Vorfall auf der Zingel an diesem Dienstag. Laut Bericht fuhr dort gegen 13:10 Uhr ein 18-Jähriger auf einem E-Scooter vom Hindenburgplatz in Richtung Theater, als er auf Höhe einer Bushaltestelle von einem Mann geschubst wurde, so dass er stürzte. Dieser Mann und seine Begleiterin gingen dann in Richtung Hindenburgplatz davon, und ein junger Mann - wahrscheinlich ein Schüler - sprach den 18-Jährigen kurz an.
Dieser hatte schwere innere Verletzungen erlitten, die sich erst etwas später zeigten, so dass er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei sucht deshalb nun Zeugen des Vorfalls, insbesondere den mutmaßlichen Schüler. Dieser hat dunkelblonde oder hellbraune Haare, ging auf Krücken und trug einen Verband am Fuß. Außerdem soll ein Arbeiter in gelber Warnweste in der Nähe gewesen sein, der die Bushaltestelle plakatierte.
Der Mann, der den 18-Jährigen geschubst hat, ist etwa 40 Jahre alt, trug eine Bomberjacke und sprach Hochdeutsch. Seine Begleiterin ist etwa gleich alt, etwa 1,80 Meter groß und hat braune Haare. Sie trug einen langen blauen Mantel und weiße Turnschuhe.
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Die Stadt Sarstedt lädt alle Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag zu einer Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertages. Sie wird um 11:15 Uhr im Foyer der Regenbogenschule von Bürgermeisterin Heike Brennecke eröffnet, heißt es in der Ankündigung. Nach einigen Wortbeiträgen und Musik werde man dann gemeinsam zum Ehrenmal im Friedrich-Ebert-Park gehen, um dort einen Kranz niederzulegen und von Konfirmanden und Konfirmandinnen Friedensgedanken zu hören.
Den Volkstrauertag für die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Vertreibung und Flucht gibt es in Deutschland seit 1925, zunächst eingeführt im Gedenken an die im ersten Weltkrieg Gefallenen. 1952 wurde in Westdeutschland entschieden, ihn jeweils zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag zu begehen.
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Die Bundespolizei hat für das Wochenende einen weiteren sogenannten Schwerpunkteinsatz an über zehn deutschen Großstadtbahnhöfen angekündigt, darunter Hannover. Man wolle damit an das zweite Oktoberwochenende anknüpfen, an dem es bereits eine solche Aktion gab. Im Fokus stehen dabei Bahnhöfe, an denen es häufiger zu Gewaltkriminalität kommt.
Von Freitag bis Sonntag werde es deshalb verstärkte Streifen geben, in Kooperation mit der Bahn, der Bundesbereitschaftspolizei und der Polizei vor Ort. Ziel sei, Straftaten zu verhindern, Tatverdächtige frühzeitig zu erkennen und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden sowie der Beschäftigten im Bahnbereich nachhaltig zu stärken.
An der Aktion im Oktober an 36 Bahnhöfen hatten rund 1.000 Beamtinnen und Beamte teilgenommen und rund 11.000 Personen kontrolliert. In Folge wurden laut Bundespolizei über 230 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, über 200 Gegenstände wie etwa Messer sichergestellt und über 200 Platzverweise erteilt.
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