Die WerkvertragsarbeiterInnen in Niedersachsen sollen bald bessere Lebensbedingungen haben. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, dass CDU und SPD im Landtag das Wohnraumschutzgesetz ändern wollen. So sollen jedem Arbeiter künftig unter anderem mindestens zehn Quadratmeter Wohnfläche sowie adäquate Sanitäranlagen zur Verfügung stehen.
Die Regierungsparteien begründeten das mit den Erkenntnissen aus der Corona-Pandemie - es sei klargeworden, dass "vielerorts keine akzeptablen Verhältnisse" bei der Unterbringung der ausländischen Arbeiter herrschten. Bei Verstößen sollen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro drohen. Die Kontrollmöglichkeiten der Behörden sollen verbessert werden.
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Unbekannte Kinder haben am vergangenen Freitag in der Triftäckerstraße einen Bezinkanister in Brand gesteckt. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Kanister gegen 11 Uhr auf eine Rasenfläche vor einer Hausmeisterfirma abgestellt und angezündet. Es entstand eine große Stichflamme, die die Rasenfläche beschädigte. Verletzte gibt es nach bisherigem Kenntnisstand keine. Die Polizei Hildesheim sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können.
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Der Missbrauchsprozess gegen ein Pädagogen-Ehepaar aus Gifhorn wird diese Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Wie eine Meldung bekannt gibt, seien für die Verhandlung Zeugenaussagen der Polizei über die Nebenklägerin geplant. Wegen der Schilderungen persönlicher Lebensumstände der Nebenklägerin hat das Gericht beschlossen die Öffentlichkeit auszuschließen, erklärte die Vorsitzende Richterin, Barbara Heidner, so sollen ihre schutzwürdigen Interessen gewahrt werden. Bereits im Februar und März hatten die Vernehmungen der Nebenklägerin unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Erziehern sexuellen Missbrauch in mehr als zwölf Fällen zwischen 1998 und 2007 vor. Vier Opfer treten als Nebenklägerinnen auf. Wann es zu einem Urteil kommt, sei im September absehbar, so das Gericht.
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Die Stadt Hildesheim hat auf dem Südfriedhof Bienenvölker angesiedelt. Dies sei ein Pilotprojekt im Rahmen der erfolgreichen Zertifizierung als „naturnahe Stadt“, und wird mit der ortsansässigen Imkerin Simone Holstein zusammen durchgeführt. Zunächst soll für ein Jahr erprobt werden, wie gut die Haltung von Bienenvölkern auf dem Südfriedhof funktioniert.
Der städtische Baumpfleger Ralf Severith sagte, die Bienen würden im Umkreis von zwei Kilometern Pflanzen bestäuben – dies werde hoffentlich auch in den umliegenden Hausgärten und blühenden Freiflächen zu einer Steigerung des Ertrags von Obstbäumen und zur Vermehrung von Blühpflanzen führen. Nach der Anlage von Blühflächen und der Pflege von Habitatbäumen als Lebensraum leiste man nun einen weiteren Beitrag zur Steigerung der Biodiversität in den öffentlichen Grünanlagen.
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Der Vorstand der CDU Stadtmitte hat sich einstimmig gegen die geplante Monoklärschlammanlage am Hildesheimer Hafen ausgesprochen. In einer Mitteilung heißt es, man fordere die Partei zu einem Votum auf Stadtverbandsebene auf.
Man sehe durch die Planungen eine Belastung für die Ortsteile Himmelsthür, Nordstadt, Drispenstedt und Bavenstedt, die vermeidbar sei. Die Anlage sei für Hildesheim nicht notwendig und technologisch nicht sinnvoll.
Die Pläne für eine Verbrennungsanlage am Hafen wurden im September 2018 vorgestellt. Weil der in Kläranlagen anfallende Schlamm nicht mehr wie früher als Dünger verwendet werden darf, stehen viele Kommunen vor einem Entsorgungsproblem. Hildesheim ist deshalb Teil eines Verbunds, der gemeinsam eine Verbrennungsanlage bauen und betreiben will – und als Standort wurde wegen seiner zentralen Lage der Hildesheimer Hafen ausgewählt.
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