Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat in der derzeitigen Krise zu Besonnenheit aufgerufen. Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", alle müssten diese Lage miteinander sehr ernst nehmen.
Weil rief dazu auf, die sozialen Kontakte zwar nicht auf null herunterzufahren, aber größere Ansammlungen von Menschen zu meiden, wenn es keinen zwingenden Grund gebe. Das gelte etwa auch für Kinobesuche und für öffentliche Verkehrsmittel. Er empfehle, das eigene Leben nach Möglichkeit so zu organisieren, dass die Risiken begrenzt seien - etwa, indem man mit dem Fahrrad fahre statt mit dem Bus.
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Die Polizeiinspektion Hildesheim hat im letzten Jahr einen leichten Anstieg der gemeldeten Straftaten registriert. In der neuesten Kriminalstatistik heißt es, man habe 16.494 Fälle aufgenommen - im Vorjahr hatte es rund 500 weniger gegeben. Der insgesamte Abwärtstrend seit 2010 sei aber ungebrochen, hieß es weiter, man liege etwa deutlich unter den Zahlen von 2016. Die Aufklärungsquote liegt jetzt bei 62,32 %.
Bei den einzelnen Delikten ging etwa die Zahl der Wohnungseinbrüche weiter zurück, hier wurden 309 Taten registriert. Die Polizei sehe hier aber weiter einen Schwerpunkt, sagte der Hildesheimer Inspektionsleiter Uwe Ippensen. Einen Rückgang gab es auch im Bereich der häuslichen Gewalt.
Anstiege wurden dagegen z.B. bei der Internetkriminalität festgestellt, und auch bei Aggressionsdelikten gegen Polizisten und Rettungskräfte. Polizeipräsident Uwe Lührig sagte, man werde weiterhin alles daran setzen, die Kolleginnen und Kollegen vor derartigen Übergriffen zu
schützen. Nicht zuletzt aus diesem Grund bringe man jetzt Körperkameras zum Einsatz - diese würden ersten Erfahrungen nach vor Übergriffen abschrecken.
Besonders beschäftigt hat die Polizei letztes Jahr auch die Kriminalität gegen Ältere, etwa durch Telefonbetrüger. 704 Fälle seien registriert worden, 105 davon konnten aufgeklärt werden, so die Statistik
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Anm. der Redaktion: Da redaktionelle Kürzungen dieser Pressemitteilungen derzeit sofort zu vielen Nachfragen führen, die wir nicht alle beantworten können, drucken wir hier Meldungen wie diese komplett ab. Dies ist die neueste Meldung des Landkreises von Samstagabend.
"Um die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 im Landkreis Hildesheim zu verlangsamen, hat das Gesundheitsamt weitere einschränkenden Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz verfügt:
1. Die vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung angeordnete Schließung der öffentlichen Schulen und Kitas gilt analog auch für alle privaten Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen. Die einschränkenden Regeln für die Notbetreuung gelten ebenfalls.
2. Die Heilpädagogischen Tagesstätten der Lebenshilfen Alfeld und Hildesheim sowie die Kindertagesstätte Lindholzpark und die Tagesstätte des Förderzentrums Bockfeld bleiben geschlossen. Auch dort wird eine Notbetreuung in kleinen Gruppen eingerichtet. Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei Schulen und Kitas.
3. Auch in den Räumen von privaten Schulen, Kitas und den Tagesstätten der Behindertenhilfe müssen alle geplanten Veranstaltungen (auch Dritter) abgesagt werden.
4. Universität, HAWK (am Standort Hildesheim), Volkshochschule Hildesheim und die Musikschulen dürfen keine Kurse, Vorlesungen, Seminare oder andere Veranstaltungen mehr durchführen.
5. Sämtliche Badeanstalten und Schwimmbäder müssen geschlossen bleiben.
Diese Maßnahmen gelten bis mindestens zum 18. April 2020.
Ob und unter welchen Voraussetzungen die dringend notwendigen Blutspendetermine weiter durchgeführt werden dürfen, wird noch entschieden.
Außerdem liegen uns noch weitere Informationen vor:
Die Heimstatt Röderhof und auch die Stiftung Kath. Behindertenhilfe haben außer der St. Franziskus-Schule auch die Tagesförderstätte bis zunächst einschließlich 18. April geschlossen.
Die Werkstätten für Behinderte (z.B. Lamspringe) bleiben - bis auf weiteres – geöffnet. Allerdings gibt es hier teilweise Zugangsbeschränkungen."
Laut Kreis wird es in den kommenden Tagen vermutlich weitere Einschränkungen geben. Sobald sie Radio Tonkuhle vorliegen, werden sie hier veröffentlicht.
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Anm. der Redaktion: Da redaktionelle Kürzungen dieser Pressemitteilungen derzeit sofort zu vielen Nachfragen führen, die wir nicht alle beantworten können, drucken wir hier die Meldung des Landkreises in voller Länge ab, ohne sie zu kürzen oder umzuschreiben.
"Aufgrund der täglich neuen Entwicklungen steht die Kreisverwaltung aktuell vor einer großen Herausforderung. Landrat Levonen und seine Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die vielen neuen Anordnungen aus den verschiedenen Ministerien umzusetzen und vieles neu zu organisieren.
Um die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 im Landkreis Hildesheim zu verlangsamen, werden jetzt vom Gesundheitsamt weitere einschränkende Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz angeordnet. Eine gesonderte Pressemitteilung kommt im Laufe des Tages.
Insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind schon seit mehr als zwei Wochen von morgens früh bis abends spät und sogar an den Wochenenden im Einsatz, um die vielen Fragen der besorgten Bürgerinnen und Bürger zu beantworten, Corona-Tests zu machen und die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen zu betreuen. Dabei handeln sie stets nach den aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts und den derzeitigen wissenschaftlichen Standards. Das kann nicht immer zur Zufriedenheit aller Bürgerinnen und Bürger geschehen, ist aber erforderlich.
Die Telefonhotline 05121 309 7777 ist montags bis donnerstags jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr geschaltet. Unter dieser Telefonnummer sind dann bis zu 14 Mitarbeiterinnen gleichzeitig erreichbar. Trotzdem kommt es aufgrund der Masse der Anrufer immer wieder zu längeren Wartezeiten. Die lassen sich leider nicht vermeiden. Eine Ausweitung der Zeiten für die Hotline ist nicht möglich; zu anderen Zeiten stehen außerdem mehrere Alternativen zur Verfügung.
Dr. Katharina Hüppe, Leiterin des Gesundheitsamtes, rät daher dazu, sich vorher im Internet oder die anderen Medien allgemein zu informieren. Unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html werden regelmäßig alle wichtigen Fragen wissenschaftlich fundiert beantwortet und können oftmals den Anruf bei der Telefonhotline ersetzen. Dadurch wird es für diejenigen, die Fragen zu ihrem individuellen Infektionsrisiko haben, leichter jemanden in der Hotline zu erreichen.
Landrat Olaf Levonen mahnt zur Besonnenheit. „Die Kreisverwaltung tut alles Erforderliche, um die Infektionsketten zu verlangsamen und so dafür sorgen, dass alle schwer erkrankten Personen auch adäquat medizinisch versorgt werden können. Dabei ist sie aber auch auf die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen: Bitte beschränken Sie Ihre persönlichen Kontakte auf das Notwendigste. Besonders Alte und Menschen mit Vorerkrankungen sind darauf angewiesen, dass sie nicht in Kontakt mit Infizierten kommen. Die Anordnung von häuslicher Quarantäne für begründete Verdachtsfälle oder Infizierte und aktuell die Schließung von Schulen, Hochschulen und Betreuungseinrichtungen sind hierfür geeignete Maßnahmen.“
Ob weitere einschränkende Maßnahmen erforderlich sind, wird regelmäßig überprüft."
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Anm. der Redaktion: Da redaktionelle Kürzungen dieser Pressemitteilungen derzeit sofort zu vielen Nachfragen führen, die wir nicht alle beantworten können, drucken wir hier die Meldung des Landkreises in voller Länge ab, ohne sie zu kürzen oder umzuschreiben.
"Die Schulen organisieren in eigener Zuständigkeit eine Notbetreuung in kleinen Gruppen für die Jahrgänge 1 – 8 in der Zeit von 8:00 – 13:00 Uhr. Ganztagsschulen dürfen dies erforderlichenfalls auch länger betreuen. Die Notbetreuung an den Schulen findet in den regulären Osterferien nicht statt.
Auch die Kindertagesstätten werden selbstverständlich eine Notbetreuung in kleinen Gruppen einrichten.
Die Tagesstätten der Lebenshilfen Alfeld und Hildesheim sowie des Förderzentrums Bockfeld richten ebenfalls eine Notbetreuung ein.
Da noch nicht abzusehen ist, für wie viele Kinder die Notbetreuung eingerichtet werden muss, werden am Montagmorgen die meisten Einrichtungen erst einmal öffnen und dann vor Ort abklären, welche Kinder überhaupt betreut werden dürfen. Die Gemeinde Harsum hat bereits mitgeteilt, dass die beiden eingruppigen Einrichtungen Kindergarten Pusteblume Harsum e.V. Kindergarten Rautenberg e.V. ab Montag geschlossen bleiben.
Die Notbetreuung darf ausschließlich für Kinder angeboten werden, deren Eltern im Gesundheitsbereich, medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig sind, bei Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr bzw. im Strafvollzug oder zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen unentbehrlich sind. Außerdem dürfen Kinder in die Betreuung aufgenommen werden, wenn den Eltern eine Kündigung oder ein erheblicher Verdienstausfall droht. Die Voraussetzungen müssen die Eltern am Montag bei der Aufnahme in die Notbetreuung mit Dokumenten nachweisen. Eltern werden gebeten, sich im Zweifel am Montagmorgen zunächst telefonisch in der Einrichtung zu melden.
Für die Kinder, die gemeinsam mit beiden Elternteilen leben, müssen beide Elternteile die o.g. Voraussetzungen für die Notbetreuung erfüllen.
Diese einschränkenden Maßnahmen sind erforderlich, um die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 hier in Niedersachsen zu verlangsamen.
Die Schülerbeförderung für die Schüler, die die Notbetreuungsgruppen ab Montag nutzen müssen, ist nur eingeschränkt vorhanden:
- Freigestellte Verkehre, die sogenannten Schulbusse, die speziell für Transporte meist direkt zu den Schulen eingesetzt werden, fahren nicht.
- Linienfahrten des Regionalverkehrs verkehren nach dem Ferienfahrplan, siehe www.rvhi-hildesheim.de. Schüler, die im Besitz einer Fahrkarte für die entsprechende Linie sind, können die RVHI-Linienbusse nutzen.
- Fahrten von S-Bahn, metronom, erixx, Nordwestbahn, Enno: Die Fahrten dieser Bahnen verkehren unabhängig von Schultagen an allen Werktagen. Aktuell sind dort keine Einschränkungen nicht bekannt."
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