Ein 19-Jähriger ist in der Nacht auf Samstag nahe des Pelizaeusplatzes von einer Gruppe von Männern bedrängt und anschließend auch geschlagen worden. Das meldet die Polizei - der 19-Jährige hatte laut Bericht nach dem Vorfall eine Streife in der Friesenstraße angesprochen.
Er sagte aus, dass er gegen 1 Uhr auf dem Pelizaeusplatz von mehreren jungen Männern gefragt worden sei, ob er Drogen kaufen wolle. Er habe dies abgelehnt, und dann hätten sich die Männer erst für seine Umhängetasche interessiert und ihn dann in die Altpetristraße gedrängt. Zwei Männer hätten ihn dort geschlagen und erst aufgehört, als sich weitere Personen näherten. Die Gruppe sei dann in Richtung Schuhstraße davongegangen, und sie hätten ihrem leicht verletzten Opfer u.a. Zigaretten aus der Umhängetasche gestohlen.
Zu den Tätern liegen folgende Beschreibungen vor:
Auf Drogen angesprochen hätten ihn ein 1,85 Meter großer, kräftig gebauter Mann südosteuropäischen Äußerens mit dunklen, an den Seiten kurz rasierten und vorne strubbeligen Haaren, der dunkel gekleidet war; sowie ein dünner, 1,70 Meter großer Mann, der einen hellgrauen Pullover, helle Jeans und auf dem Kopf ein Cap trug. Zugeschlagen hätten der erste dieser beiden Männer sowie ein weiterer Mann mit hellen Haaren im kurzen Boxerschnitt, der eine graue Jogginghose und einen grauen Pullover trug. Die Gruppe sei noch größer gewesen, die anderen Mitglieder hätten sich aber nicht an der Tat beteiligt.
Wer in der Sache Hinweise hat, wird gebeten, sich unter 0 51 21 - 939 115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Die Klosterkammer will angesichts extrem stark ansteigender Erbbauzinsen Betroffene in Hildesheim, Göttingen, Lüneburg und Osnabrück entlasten. Die neu berechneten Zinsen sollen in diesen Städten um ein Drittel gesenkt werden, heißt es in einer Mitteilung, sofern die Betroffenen in ihren Häusern wohnen. Dabei bleibe aber der Bodenrichtwert Berechnungsgrundlage für den Zins. Ein sprunghafter Anstieg dieser Bodenrichtwerte seit über zehn Jahren führt nun beim Ablauf alter Verträge zu massiven Kostensteigerungen bei denjenigen, die ihre Häuser auf Erbgrund gebaut haben - also einem Grundstück, das ihnen nicht gehört, und für das sie deshalb jährlich einen Zins zahlen.
Bei der Klosterkammer, die das Vermögen und Eigentum früherer Klöster verwaltet, sind rund 17.000 solcher Verträge registriert, was sie deutschlandweit zum größten Ausgeber von Erbbaurechten macht. Kammerpräsidentin Thela Wernstedt sagte, die massiv steigenden Bodenpreise seien ein politisches Problem, das die Klosterkammer nicht lösen könne. Man wolle aber das Berechnungsmodell für alle Erbbaurechtsverträge modernisieren, um einen marktgerechten und haushaltsrechtlich zulässigen Erbbauzins zu definieren.
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Die Band 4hugs aus Elze hat den regionalen Musikwettbewerb hört!hört! gewonnen. Sie setzte sich im Finale gegen die Vertreterinnen und Vertreter der übrigen Landkreisgemeinden durch und bekommt dafür 625 Euro an Preisgeld sowie den hört!hört!-Wanderpokal. Die gleiche Summe geht auch an die Stadt Elze für ihre Musikförderung. Der zweite Platz ging an Maike Mollenhauer aus Sibbesse, und der dritte an die Band Waste My Time aus Bad Salzdetfurth - die Entscheidung fiel dabei jeweils über eine Fachjury sowie Stimmen des Publikums. Dies war die vierte Ausgabe des Wettbewerbs seit der Premiere im Jahr 2014.
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Am Wochenende ist auf einer geschlossenen Station des Ameos Klinikums ein 63 Jahre alter Patient gewaltsam zu Tode gekommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilen, steht ein 32 Jahre alter Mitpatient in dringendem Tatverdacht, den Mann in der Nacht auf Samstag an Kopf und Brust so schwer verletzt zu haben, dass er kurz darauf in einem anderen Hildesheimer Krankenhaus verstarb. Seine Leiche wurde noch am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert. Die Ermittlungen stehen insgesamt noch am Anfang, so der Bericht weiter. Der Tatverdächtige ist zunächst weiterhin auf der geschlossenen Station untergebracht.
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Auf dem Baufeld für das neue Hildesheimer Gefahrenabwehrzentrum am Berliner Kreisel ist heute der symbolische erste Spatenstich gesetzt worden. Hier soll bis März 2028 ein großer Neubau entstehen, der u.a. die Hauptfeuerwache für die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte beherbergen wird und die Einsatzleitstelle, sowie weitere Teile des kommunalen Zivil- und Katastrophenschutzes und ein Rechenzentrum der EVI, das auch für die Leitstelle genutzt werden wird.
Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer betonte erneut die Notwendigkeit des Neubaus, der mit einem Volumen von 87 Millionen Euro das größte städtische Bauprojekt zumindest der jüngeren Geschichte darstellt. Die bisherige Wache am Kennedydamm sei seit langem viel zu klein; sowohl angesichts des wachsenden Personalbestands der Feuerwehr als auch der Tatsache, dass deren Einsatzfahrzeuge immer größer werden und am Kennedydamm kaum noch Platz finden. Die derzeitige Situation führe zu Unzufriedenheit bei den Feuerwehrleuten, so dass das GAZ auch dabei helfe, sie als Fachkräfte in Hildesheim zu halten.
Die Stadt hat, wie zuvor beim Neubau der Grundschule Hohnsen, den Baukonzern Depenbrock als Generalunternehmer beauftragt. Man habe beim Schulneubau gute Erfahrungen gemacht, so Meyer. Ein Vertreter von Depenbrock betonte mit Blick auf die Belastung der Anwohnerschaft, auf der Baustelle würden praktisch neuwertige Fahrzeuge auf den modernsten Stand der Technik eingesetzt - dennoch seien auf einer Baustelle natürlich Lärm und Staub nicht zu vermeiden. Wenn alles nach Plan laufe, könne noch dieses Jahr mit dem Rohbau begonnen werden.
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