Nach der Getreideernte in Niedersachsen bereiten viele Landwirte ihre Felder für die Rapsernte im kommende Jahr vor. Einige nutzen die frühe Ernte aber auch, um den Boden aufzulockern, teilt der Landvolk Pressedienst mit. Die Felder würden mit sogenannten Zwischenfrüchten bestellt. Gelbsenf, Lein, Phacelia, Wicken oder Weißklee bilden nicht nur bunte Farbtupfer in der Landschaft, sondern auch Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten für wildlebende Tiere und Insekten.
Die Voraussetzungen dafür seien derzeit ideal. Nach dem Sommerregen seien die Böden ausreichend feucht und böten dem Saatgut so gute Umstände für eine optimale Keimung. Mit solchen Zwischenfrüchte könne auf natürliche Weise etwas zur Nematodenbekämpfung getan werden und der Boden werde zusätzlich mit Humus angereichtert.
sk
Zwei Weißstörche aus dem Zoo Hannover stehen kurz vor ihrer Auswilderung. Wie der Zoo mitteilt, seien die Jungtiere derzeit im NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde und machten Ausflüge in die Umgebung. Im August würden sie Deutschland höchstwahrscheinlich in Richtung Afrika verlassen. Es ist Nachwuchs eines Weißstorch-Paares, dass nach einem Unfall flugunfähig ist. Es wurde in Leiferde gepflegt und lebt inzwischen im Zoo Hannover. Ihr Nachwuchs wird jedes Jahr ausgewildert.
In Deutschland gilt der Weißstorch als gefährdet. Das liegt an der intensiven Landwirtschaft, den Einsatz von Pestiziden und dem Rückgang seines Lebensraums. In Deutschland sank die Anzahl der Brutpaare von über 9.000 in den 30er Jahren auf weniger als 3.000 Paare Ende der 80er Jahre. Mittlerweile habe sich der Bestand wieder etwas erholt, schätzt die Naturschutzorganisation WWF: in Deutschland gebe es 4.500 Paare, und weltweit 230.000. Aber die Bruterfolge reichten in vielen Regionen noch nicht, um die vielen Verluste wieder auszugleichen.
fx
Auf dem Gelände der ehemaligen Mackensenkaserne in der Oststadt haben die Erschließungsarbeiten für seine neue Nutzung als Wohngebiet begonnen. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sagte beim ersten Spatenstich, eines der größten und wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte in Hildesheim nehme nun Gestalt an. In Kooperation mit Wohnungsbaugesellschaften schaffe man auf eine Fläche von knapp zwölf Hektar Wohnraum für 1.200 Menschen – und dieser werde angesichts steigender Einwohnerzahlen und der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt auch dringend benötigt.
Im Rahmen der Erschließung werden zunächst neue Entwässerungsleitungen gelegt und ans Kanalnetz angeschlossen. Danach werden Baustraßen hergestellt, und in einem Jahr die ersten Baufelder im Norden des Quartiers freigegeben. Noch in diesem Herbst soll im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit der Vermarktung der Grundstücke begonnen werden.
fx
Ein neues Aktionsprogramm soll zugewanderten Menschen das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau vermitteln. Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) startete das Programm mit dem Titel „Gleichberechtigt leben - unsere Werte, unser Recht" bei einer Veranstaltung in Hildesheim. Die Gleichstellung von Frauen und eine multikulturelle Gesellschaft seien keine Widersprüche, sondern beides sei auszugestalten und zu verteidigen, so Rundt.
Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit sollen in Fortbildungen über den Gleichstellungsgrundsatz im Grundgesetz und der niedersächsischen Verfassung sprechen und alltagspraktische Anwendungen aufzeigen, hieß es. Konkret gehe es beispielsweise um selbstbewusste Grenzsetzungen, wenn die Gleichberechtigung verletzt werde. Zudem solle zugewanderten Frauen geholfen werden, sich im neuen Alltag schneller zurechtzufinden, etwa bei Behördengängen, der Schulanmeldung oder der Eröffnung eines eigenen Bankkontos.
fx
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim fordert insgesamt drei Jahre Jugendhaftstrafe für einen 21-Jährigen. Dem Angeklagten, gegen den gleich mehrere Verfahren laufen, wird neben räuberischer Erpressung auch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er habe eine Taxifahrerin mit einem Messer bedroht und 300 Euro Fahrtgeld zurück gefordert.
In einem weiteren Anklagepunkt soll er mit seinem Onkel auf einen 21- Jährigen Mann eingetreten haben. Das Opfer sei dabei auch am Kopf getroffen worden. Hinzu kommen Anklagen wegen Betrugs, Diebstahl, Bedrohung, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Waffengesetz. Die große Zahl der Taten spreche gegen den Angeklagten, so Staatsanwältin Miriam Schafaczek. Gleichzeitig räumte sie aber auch Fehler im Vorfeld ein. Es hätte schon viel früher zu einer Verurteilung kommen müssen. Der Angeklagte ließ durch seinen Verteidiger mitteilen, er habe mit den Straftaten seinem Vater imponieren wollen.
Das Plädoyer der Verteidigung und die Urteilsverkündung sind für den 28. August geplant.
sk
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