Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist zufrieden mit dem Ausgang der Parlamentswahl in den Niederlanden. Aufgrund der Nachbarschaft sei das Ergbenis von besonderem Interesse für Niedersachsen, so Weil in einer Stellungnahme. Die Wahlbeteiligung sei gestiegen, gleichzeitig seien die Rechten in ihre Schranken verwiesen worden.
Damit hätten die Niederländer „auf eine sehr demokratische Art und Weise“ ihren Wunsch nach Veränderung zum Ausdruck gebracht. Der Ausgang der Wahl würde nun helfen, dass die Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und den Niederlanden weiter gestärkt werde, so Weil weiter.
kk
Die Ehrenbürger Guy Stern und Lore Auerbauch sprechen sich in einem offenen Brief für die Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025 aus. Wie aus dem Schreiben hervor geht, unterstützen sie die Initiativen und den daraus resultierenden Entwicklungsprozess in Stadt und Region sehr.
Ein kulturelles Leben baue Vorurteile ab und schaffe vielfältige lebenswerte Erfahrungsräume. Außerdem könnten die kulturellen Schätze und Möglichkeiten der Stadt und Region durch die Bewerbung noch stärker als bisher sichtbar gemacht werden, heißt es in dem Brief weiter.
Der Brief wurde gestern an den Oberbürgermeister Ingo Meyer (SPD) übergeben.
kk
Die Mehrheitsgruppe aus CDU und SPD im Hildesheimer Kreistag hat sich eine kostenfreie Schülerbeförderung auch für die Klassen 11 und darüber zum Ziel gesetzt. Man habe dies jetzt in einer Gruppenvereinbarung festgeschrieben, hieß es in einer Mitteilung.
Was die Finanzierung angehe, sei man derzeit am Anfang eines offenen Prozesses, hieß es weiter. So bestehe etwa die Möglichkeit, unterschiedliche Beförderungsgrenzen für Sommer und Winter zu definieren – diese Grenzen legen fest, ab welcher Entfernung zur Schule ein Anspruch auf eine Busfahrt besteht. Oder man könnte lediglich zusätzlich für die Schüler der Sekundarstufe II einen Kostenzuschuss zu gewähren.
Es bestehe bei SPD und CDU Einigkeit darüber, dass in der Sache das Land Niedersachsen gefordert sei und eine gerechte Verteilung der finanziellen Lasten in der Elternschaft sicherstellen müsse.
fx
Das Alstom-Werk in Salzgitter hat den ersten Personenzug mit Brennstoffzellen-Antrieb fertiggestellt. Der Triebwagen-Prototyp wurde jetzt der Öffentlichkeit präsentiert und soll nächstes Jahr rund um Bremerhaven in den Testbetrieb gehen. Der Hersteller gibt für jede Tankladung Wasserstoff eine Reichweite von 800 Kilometern an, die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 140 km/h gleichauf mit konventionellen Dieselfahrzeugen.
Der Prototyp gehört zur so genannten LINT-Triebwagenfamilie, die im Raum Hildesheim unter Anderem von der Nordwestbahn eingesetzt wird. Beim Einsatz von Brennstoffzellen reagiert der Wasserstoff mit dem Sauerstoff aus der Luft, wobei elektrische Energie entsteht. Statt schädlicher Abgase entsteht dabei nur Wasserdampf und Wasser. Der für die Reaktion notwendige Wasserstoff muss allerdings im Vorfeld erst gewonnen werden, was heute noch sehr energieintensiv ist.
fx
Der niedersächsische CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann hat Deutsch-Türken, die schon seit Jahrzehnten in Deutschland leben, aufgefordert, sich für eine Staatsbürgerschaft zu entscheiden. Es könne erwartet werden, dass die Urenkel-Generation sich im Alter zwischen 18 und 23 Jahren entscheide, ob sie Deutsche oder Türken sind, sagte der CDU-Landesvorsitzende der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Eine weitere Vererbung der türkischen Staatsbürgerschaft lehnt Althusmann mit Blick auf die aktuellen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei ab. Seiner Meinung nach sei es ein „Mythos“, dass eine doppelte Staatsbürgerschaft integrationsförderlich sei.
pa