Der Oberbürgermeister von Goslar, Oliver Junk (CDU), will seine Stadt zur Kulturhauptstadt Niedersachsens machen. Dies solle "kurz- und mittelfristig" passieren, sagte er bei der Verleihung des Kulturpreises Kaiserring am Samstag. Preisträger istr dieses Jahr der amerikanische Konzeptkünstler und Polit-Aktivist Jimmie Durham.
Junk sagte, sein Ziel bleibe "Goslar als Ort der Kreativität, als offene, tolerante Stadt voll kultureller Inspiration. Säulen dafür seien nicht nur Auszeichnungen wie der Kaiserring und der Paul-Lincke-Ring, sondern auch Aspekte wie das Welterbe Rammelsberg, Pläne für den Umbau des Kaiserpfalzquartiers mit Museum und Kunstforum sowie ein vier Millionen Euro teurer Umbau einer leer stehenden Schule in der Stadtmitte in einen "Kulturmarktplatz". Das sind laut Junk Investitionen für die ganze Stadt, die Wirtschaft, und das allgemeine Wohlergehen. Der Aufwand für Kultur und Weltkulturerbe dürfe nicht in den Wettbewerb mit Investitionen für Wirtschaft, Natur, Sport oder Fahrradwege gestellt werden - Wirtschaft, Kultur und Natur seien keine Gegensätze.
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Der Großbrand im Sarstedter Gewerbegebiet von letzter Woche geht wahrscheinlich auf einen technischen Defekt zurück. Wie es von den Ermittlern zuletzt hieß, wurden bis zum Wochenende keine Hinweise auf Brandstiftung oder den Einsatz von Brandbeschleunigern gefunden. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Das Feuer hatte in der Nacht auf den 3. Oktober ein Lagergebäude und eine Gaststätte zerstört. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt.
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Das Landvolk Niedersachsen befürchtet durch die kommende Stromtrasse „SuedLink“ massive Eingriffe in den Boden. In einer Mitteilung heißt es, die Folgen der beschlossene Erdverkabelung seien zurzeit absolut nicht vorhersehbar. Man brauche deshalb langfristige Folgenabschätzungen, um negative Auswirkungen auf die Bodennutzung ausschließen zu können.
Die uneingeschränkte Nutzung des Bodens müsse erhalten werden, ein „trial-and-error“-Prinzip könne es für landwirtschaftliche Flächen nicht geben.
Folgen einer Erdverkabelung können Experten zufolge unter anderem eine Erwärmung des Bodens oder auch eine Veränderung seiner Entwässerung sein. Angesichts der massiven Beeinträchtigung des Eigentums und der dauerhaften Inanspruchnahme müssten auch die Zahlungen an betroffene Grundeigentümer eine völlig neue Qualität erhalten.
Die vor kurzem bekannt gewordenen Trassenvarianten für SuedLink verlauf westlich oder östlich durch den Landkreis. Gerade bei der östlichen Variante wäre der Lößboden der Hildesheimer Börde betroffen, der als einer der fruchtbarsten Böden in Deutschland gilt.
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Die bislang erkundeten Bereiche des Salzstocks Gorleben sollen Ende 2017 weitgehend geräumt sein. Das sagte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel. Bis dahin müssten die über- und unterirdischen Rückbauarbeiten abgeschlossen sein. So würden der gesamte Erkundungsbereich außer Betrieb genommen und alle dazugehörigen Anlagen und Systeme entfernt.
Nach dem Neustart der Suche für ein atomares Endlager hatten die Bundes- und die Landesregierung vor zwei Jahren angekündigt, die Untersuchung in Gorleben vorerst einzustellen. Dabei werden die bereits entstandenen Schächte allerdings nicht zugeschüttet, wie es viele Umweltschutzorganisationen fordern, sondern offen gehalten.
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Kleinere Sofortmaßnahmen sollen die Situation für den Fahrradverkehr in der Hildesheimer Osterstraße verbessern. Das hat der Stadtentwicklungsausschuss in seiner letzten Sitzung beschlossen. Zu den Maßnahmen gehören vor allem Änderungen in der Straßenmarkierung, um den Verkehr und das Parken vor Ort besser zu ordnen.
Mögliche umfangreichere Arbeiten an der Straße sollen in der nächsten Sitzung des Ausschusses weiter beraten werden. Es gibt eine Untersuchung der externen "Planungsgemeinschaft Verkehr" (PGV) aus Hannover, die die Straße in verschiedene Bereiche unterteilt. Demzufolge ist insbesondere der Abschnitt zwischen Jakobistraße und Ostertor im Radverkehr problematisch. Ein kompletter Umbau wird allerdings mit Kosten von 530.000 Euro veranschlagt, wobei die Anwohnerschaft die Hälfte dieser Kosten tragen müsste.
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