Die Grünen werden keinen eigenen Kandidaten für die Landratswahl in diesem Jahr aufstellen. Das gab deren Kreisverband jetzt bekannt. Dies bedeute jedoch noch keine automatische Unterstützung für den SPD-Kandidaten Olaf Levonen: Man werde in den nächsten Wochen intensive Gespräche mit ihm führen, um inhaltliche Übereinstimmungen zu finden. Auf Grundlage dieser Gespräche werde man dann entscheiden, ob man Levonen unterstützen werde.
Die Zusammenarbeit mit der SPD in der letzten Legislaturperiode sei insgesamt erfolgreich gewesen, so die Grünen weiter. Mit Blick auf den CDU-Kandidaten Christian Berndt hieß es dagegen, dass er sich bisher bei fast allen Themen von grünen Positionen abgesetzt habe – mit ihm als Landrat würde grüne Politik auf Kreisebene kaum noch umsetzbar sein.
fx
Die Unterkünfte für Geflüchtete des Landes Niedersachsen sind nicht mehr voll ausgelastet. Wie das Innenministerium meldet, liege die Auslastung derzeit bei 81 Prozent. Das heißt, es sind rund 5000 Plätze nicht belegt. Die Zugangszahlen seien rückläufig, denn im Winter kommen aktuell weniger Menschen nach Deutschland. Während im November noch rund 1900 Flüchtlinge pro Tag nach Niedersachsen kamen, sind es seit Beginn des Jahres nur noch etwa 390 am Tag.
Laut der „Rheinischen Post“ rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit 500.000 Neuankömmlingen für dieses Jahr. Das wäre die Hälfte der Zahlen von 2015.
jsl
Etwa 1.000 Menschen warten derzeit in Niedersachsen auf ein Spenderorgan. Das meldet die Techniker Krankenkasse mit Bezug auf eine Statistik der Stiftung Eurotransplant. Damit stehen zu Beginn dieses Jahres fast fünf Prozent mehr Patienten auf einer Warteliste als zu Beginn des Vorjahrs. 827 Menschen – darunter 14 Kinder und Jugendliche – hoffen dabei auf eine neue Niere.
Den Angaben nach ist die Zahl der Organtransplantationen in Niedersachsen insgesamt zurückgegangen: Wurden 2014 noch 624 Organe verpflanzt, so waren es im vergangenen Jahr fast 80 weniger. Auch bundesweit sinke die Zahl der Transplantationen.
fx
Eine mögliche Bewerbung um den Titel "europäische Kulturhauptstadt" im Jahr 2025 hat gestern abend für Streit im Hildesheimer Stadtrat gesorgt. Es war der einzige umstrittene Punkt bei der Verabschiedung des Haushalts für 2016 - er wurde mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe von SPD, Grünen und dem Ratsherrn Regel sowie der Unabhängigen abgelehnt.
Die Gruppe CDU und FDP hatte beantragt, für eine neue Arbeitsgruppe Mittel bereitzustellen, die komplett gegenfinanziert waren. Es sollte demnach darum gehen, die Möglichkeiten der Stadt im kulturellen Bereich auszuloten und den Schwung aus dem Jubiläumsjahr 2015 zu nutzen. Auch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sprach sich für ein solches Vorgehen aus: Man brauche ein Ziel, und weil viele Kulturschaffende in Hildesheim ausgebildet würden gebe es auch einen Hebel, an dem man ansetzen könne.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Corinna Finke begrüßte zwar die Initiative der neuen Arbeitsgruppe, wollte dies aber nicht im Haushalt verankert sehen. Man werde abseits des Haushalts gerne an Möglichkeiten für die hiesige Kulturszene mitarbeiten. Grünen-Fraktionschef Ulrich Räbiger zitierte hohe Aufwendungen anderer Ausrichterstädte für die Kulturhauptstadt: Hildesheim könne sich das, gerade auch angesichts des laufenden Zukunftsvertrags mit dem Land, nicht leisten.
fx
Fördergelder des niedersächsischen Kulturministeriums kommen auch der freien Theaterszene in Hildesheim zu Gute. Das Theaterhaus erhält den Höchstförderbetrag von 40.000 Euro, wie das Ministerium mitteilt. Dies sei eine Grundförderung unter anderem für Mieten und Gehälter, die das Bestehen der Institution sicher, so Anika Kind vom Theaterhaus zu Tonkuhle.
In diesem Jahr werden elf Spielstätten und Theatergruppen, sowie 35 Produktionen mit insgesamt 800.000 Euro gefördert. Wie Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) angibt, werden besonders interkulturell angelegte Stücke gefördert.
jsl/fx
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