Der Abgas-Skandal beim Wolfsburger Autobauer VW weitet sich immer mehr aus.
Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ gestern abend meldete, sollen mindestens 30 Manager von den jahrelangen Manipulationen gewusst haben. Sie sollen nun beurlaubt werden.
Das Magazin beruft sich auf Ermittlungen der Internen Revision und der verantwortlichen Anwaltskanzlei. Volkswagen wies die Vorwürfe entschieden zurück – die Zahl entbehre „jeglicher Grundlage“, hieß es. Unterdessen wurde bekannt, dass in den USA neben der Umweltschutzbehörde jetzt auch die Bundesbehörde für Handel und Verbraucherschutz gegen Volkswagen ermittelt. Es gehe um den Verdacht auf irreführende Werbung. In Leipzig kommen heute die 400 Top-Manager des Konzerns zu Beratungen zusammen.
cw
Mit einer Typisierungsaktion will eine Initiative aus Groß Düngen das Leben eines an Blutkrebs erkrankten Mädchen retten.
Die Siebenjährige erkrankte vor zwei Jahren und galt nach einer Chemo-Therapie bereits als geheilt. Nun erlitt sie einen Rückfall und benötigt dringend eine Stammzellentransplantation. Schirmherr der Aktion am 31. Oktober in der Joseph-Müller-Grundschule in Groß Düngen ist Bad Salzdetfurths Bürgermeister Henning Hesse. Organisiert wird die Veranstaltung von der Feuerwehr Klein Düngen und der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei.
cw
Die Hildesheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Ute Bertram hat sich klar für das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA ausgesprochen.
Man dürfe TTIP nicht nur als ein Wirtschaftsabkommen begreifen, das ausschließlich Handelshemmnisse beseitige. Es gehe vor allem um die gegenseitige Anerkennung von Standards und darum, wie man künftig internationalen Handel betreiben wolle, so Bertram in einem Schreiben. Damit Deutschland weiterhin als wirtschaftlicher Partner auf Augenhöhe in der Weltgemeinschaft wahrgenommen werde, müsse man jetzt gemeinsam mit den USA Regeln aufstellen. Am Samstag hatten in Berlin weit über 150.000 Menschen gegen das Handelsabkommen demonstriert, darunter auch Initiativen und Gewerkschaften aus Hildesheim.
cw
Auf dem Brocken im Harz hat es heute Morgen zum ersten Mal in diesem Herbst geschneit.
Bei minus vier Grad blieb der Schnee auf Norddeutschlands höchstem Berg auch erst einmal liegen. Am Torfhausberg auf der Bundesstraße 4 mussten Lkw auf den Räumdienst warten – sie kamen wegen Schnee und Glätte nicht voran. Morgen soll der Schnee laut Meteorologen aber auch in den höheren Regionen schon wieder Regen gewichen sein.
cw
Nahe Hannover haben Archäologen erstmals ein römisches Marschlager in Norddeutschland entdeckt.
Dem evangelischen Pressedienst gegenüber gaben die Wissenschaftler der Universität Osnabrück und des niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege an, südlich von Hannover unter anderem einen Umfassungsgraben und eine Toranlage in typischer römischer Bauweise aufgetan zu haben. Kurzfristige Lager hinterließen kaum Spuren. Daher falle ihr Nachweis sehr schwer, heißt es von den Experten. Man habe zwar seit langem entsprechende Lagerstätten vermutet, deren Existenz hatte man bis jetzt aber nicht nachweisen können. Der Fund bei Hannover gilt daher als Sensation. Am morgigen Donnerstag wollen Experten in Hannover weitere Einzelheiten zu dem Fund vorstellen.
bjl
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