Das Audimax der Hildesheimer Universität braucht eine Generalsanierung und wird wohl mehrere Jahre lang geschlossen bleiben. Das sagte die Uni-Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode Ende letzter Woche. Für größere Lehrveranstaltungen habe deshalb nun die benachbarte katholische Pfarrgemeinde Liebfrauen ihre Kirche zur Verfügung gestellt, wofür man ihr und dem Bistum sehr dankbar sei. Das Kirchengebäude sei angesichts der räumlichen Nähe zum Hauptcampus geradezu optimal geeignet, um Lehrveranstaltungen etwa in den Fächern Psychologie, Erziehungswissenschaften oder im Lehramt weiter in Präsenz stattfinden zu lassen. Die Liebfrauenkirche fasse bis zu 450 Personen und sei damit etwas kleiner als das Audimax mit seiner Kapazität von bis zu 600 Personen.
Um seinen Ausfall zu kompensieren, würden andere dort geplante Lehrveranstaltungen in andere Uni-Räumlichkeiten ausweichen sowie teils auch auf zwei Termine aufgeteilt, parallel in verschiedenen Räumlichkeiten angeboten oder per Video-Leinwand übertragen. Welche Lösung am besten geeignet ist, werde jeweils individuell entschieden, so Kallenrode.
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Der nördliche Andreasplatz soll ein erstes "Stadtwohnzimmer" werden - ein durch ein Bundesförderprogramm finanzierter Bereich mit mehr Grün und Sitzgelegenheiten. Das geht aus einer Vorlage für den Ortsrat Stadtmitte/Neustadt hervor, der diesen Mittwoch ab 18 Uhr im PULS-Gebäude am Angoulêmeplatz tagt. In dem Förderprogramm sind demnach Restmittel übrig, die nun am Andreasplatz bei der Spielfläche vor der Wäscherei zum Einsatz kommen sollen. Auch wegen Zeitdruck soll es keine Entsiegelung geben, sondern ein Entwurf sieht drei hölzerne Sitzbänke vor, von denen zwei einen Pflanztrog haben.

Stadtwohnzimmer sind Teil größerer Planungen für die Innenstadt. Diese sollen am 21. Mai im Rathaus öffentlich vorgestellt und in Form eines Workshops diskutiert werden.
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Der VfV 06 hat sein Halbfinale des Niedersachsenpokals verloren und scheidet damit aus dem Wettbewerb aus. Das Team unterlag heute dem BSV Schwarz-Weiß Rehden 0:3. Dabei hatten die Hildesheimer einen guten Start und in der ersten Halbzeit viele gute Chancen - das erste Tor durch Rehdens Elias Beck in der 51. Minute aber drehte das Spiel. Die Tore 2 und 3 fielen dann in der 62. und 76. Minute.
Damit hat der VfV in diesem Jahr weiterhin noch keinen Heimsieg erzielen können. In der Oberliga geht es als Nächtes am Sonntag auswärts gegen den SV Wilhelmshaven, und eine Woche später folgt das Heimderby gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig.
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Am Moritzberg wird die Fahrbahn der Bergstraße nahe der Eulenstraße ab dem morgigen Dienstag bis voraussichtlich Freitag für den Verkehr gesperrt. Das meldet die EVI Energieversorgung Hildesheim. Vor Ort werde dann die Asphaltdecke saniert: Diese war nach einem Rohrbruch im Januar zunächst nur provisorisch wieder geschlossen worden. Der Gehweg sei von den Arbeiten nicht betroffen.
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Das Bistum Hildesheim hat den verstorbenen Papst Franziskus als einen Mann gewürdigt, der "im Herzen immer ein Seelsorger" geblieben ist.
Wolfgang Semmet, Probst der Basilika St. Clemens in Hannover, sagte, Franziskus habe mit seinen Predigten und Lehrschreiben, vor allem aber mit seinem Handeln immer den freundlichen, dem Menschen zugewandten Gott bezeugt und gleichzeitig den Blick auf die gelenkt, die an den Rand gedrängt werden. Den Menschen in seiner ganz konkreten Lebenssituation als Maß der Dinge zu sehen, sollte Ziel der Kirche sein: nah bei den Menschen zu sein, nah bei ihren Sorgen und Problemen, aber auch bei ihrer Freude und Hoffnung.
Franziskus habe unser Wirtschaftssystem hinterfragt, zur Mitmenschlichkeit gegenüber Menschen auf der Flucht aufgerufen, so Semmet, und die Sorge um das „gemeinsame Haus“ und der Schutz der Schwächsten hätten ihn zur Enzyklika „Laudato si“ veranlasst, durch die er wie kaum ein anderer auf die menschengemachte Zerstörung unserer Lebensgrundlagen hinwies.
Bischof Heiner Wilmer schrieb in einem Brief an die Gemeinden, Franziskus habe sein Amt mit dem Segen „Urbi et Orbi“ begonnen und damit seinen unermüdlichen Dienst auch beendet. Bis zum Tag seiner Beerdigung würden in den Kirchen des Bistums um 12 Uhr mittags für fünf Minuten die Glocken läuten, und in den Eucharistiefeiern für ihn gebetet. Wilmer fügte dem Brief einen Psalm und selbst formulierte Fürbitten bei. Er kündigte außerdem ein Requiem im Hildesheimer Dom an - der Termin werde in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
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