In Niedersachsen gibt es eine neue Plattform im Internet, die Jugendlichen bei psychischen Problemen mit Rat und Unterstützung zur Seite stehen soll. Sie wurde von der Hamburg Medical School entwickelt und ist nun unter www.jugendlichestaerken-niedersachsen.de erreichbar, teilt das Kultusministerium mit. Es hatte die Plattform in Auftrag gegeben, und an der Entwicklung war auch der niedersächsische Landesschülerrat beteiligt.
Unter dem Motto "Gemeinsam stark in der Schule: Für dich. Für Andere" biete die Seite fundiertes Wissen über psychische Gesundheit. Sie solle das Verständnis füreinander stärken und ein unterstützendes Miteinander fördern. Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) sagte, dass Kriege und Krisen, eine angespannte Stimmung in der Gesellschaft oder auch die Ausgrenzung von bestimmten Menschen und Gruppen Kinder und Jugendliche belasten. Das sehe man ganz besonders in den Schulen. Unter Druck gesetzt seien junge Leute auch durch "vermeintliche Ideale und durch Algorithmen gesteuerte Falschmeldungen und Krisennachrichten".
Der Vorsitzende des Landesschülerrats Matteo Feind sagte, der Rat setze sich seit langem für die Stärkung des Themas Mentale Gesundheit in der Schule ein. Dort könne es nun mit der Plattform, die sich insbesondere an die Altersgruppe 14 bis 19 richtet, einen besseren Umgang damit geben, mit schnellerer und besserer Unterstützung von Betroffenen durch ihr Umfeld.
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Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr soll es auch dieses Jahr wieder eine "Meile der Demokratie" in Hildesheim geben. Wie die Organisatoren mitteilen, soll am Samstag, dem 14. Juni erneut die Innenstadt bespielt werden - in der Fußgängerzone vom Bahnhof bis zum Huckup, inklusive des Pferdemarkts und der Scheelenstraße.
Eingeladen seien dafür Initiativen, Vereine und Projekte, ob mit Infoständen, Aktionen oder Workshops. Die Demokratie ermögliche ein Leben in Freiheit, mit Meinungsvielfalt, Pressefreiheit und selbstbestimmten Lebensentwürfen, und die Meile solle zeigen, wie vielfältig und spannend dies ist. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite demokratiemeile.de.
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Der Hildesheimer Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung länger über eine neue, einheitliche Richtlinie für investive Fördergelder gesprochen. Darin geht es um die Bereiche Sport, Kultur sowie Bildung und Soziales, die bisher eigene, unterschiedliche Richtlinien hatten. Deren Zusammenlegung war im Rahmen der sogenannten Aufgabenkritik des Rates beschlossen worden.
Hauptanlass der Diskussion war die Frage, welche Auswirkungen einheitliche Förderquoten angesichts der unterschiedlichen Bedarfe der Bereiche haben werden: Während Summen von wenigen tausend Euro etwa für kulturelle Veranstaltungen schon eine große Wirkung haben, wird im Sport – etwa für einen neuen Rasen oder eine Flutlichtanlage – oft deutlich mehr Geld gebraucht. Eine zu hoch gesetzte, gleichmäßige Förderquote würde somit das Risiko bieten, dass die zur Verfügung stehenden Mittel schnell überzeichnet würden, warnte Sozialdezernent Malte Spitzer.
Verabschiedet wurde schließlich eine Förderquote von maximal 50 Prozent für Anträge mit Gesamtkosten bis 10.000 Euro, und für höhere Beträge maximal 30 Prozent. Bei Projekten von besonderem öffentlichen Interesse sind in beiden Fällen Ausnahmen möglich. Dieses Jahr stehen insgesamt 210.000 Euro zur Verfügung.
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Unbekannte Täter sind zwischen Sonntagabend und Montagmittag mit dem Versuch gescheitert, in das Café "Solea" am Bad Salzdetfurther Solebad einzudringen. Wie die Polizei meldet, versuchten sie eine Durchgangstür an der rückwärtigen Terrasse zu öffnen, was aber nicht gelang. Durch den Versuch entstand allerdings leichter Sachschaden. Wer etwas vor Ort beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Telefon 0 50 63 - 901-0 beim Kommissariat Bad Salzdetfurth zu melden.
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Die Stadt Sarstedt sucht Teilnehmende für ihren Vorentscheid des Regional-Grand Prix "hört!hört!". Dieser findet dieses Jahr zum vierten Mal statt, und von der Blaskapelle über Chöre und Bands bis zum Rapper sei jede Art von Musik dazu eingeladen, so Stadtmanagerin Andrea Satli. Der Vorentscheid für Sarstedt ist demnach am Sonntag, dem 4. Mai, auf dem GHG-Maimarkt.
Interessierte können sich über die Internetseite hoerthoert.info oder per Post an das Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V., Stichwort: hört!hört!, Angoulêmeplatz 2, 31134 Hildesheim, bewerben. Wer den Vorentscheid Anfang Mai gewinnt, nimmt dann am 20. September am Finale in der Halle 39 in Hildesheim teil.
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