Erneut ist in der Region eine Tankstelle überfallen worden - dieses Mal in der Hannoverschen Straße in Alfeld. Wie die Polizei meldet, betraten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum gegen 21 Uhr, hielten dem Angestellten eine Pistole vor und schlugen ihm ins Gesicht. Dann führten sie ihn ins dortige Büro und fesselten ihn. Im Anschluss nahmen sie Tabakwaren und Bargeld an sich und flüchteten mit einem silbernen VW Golf Variant Kombi in Richtung B3 / Limmer. Der Mitarbeiter konnte sich selbst befreiten und rief die Polizei, die sofortige Fahndung blieb aber ergebnislos.
Die zwei Männer werden als schlank beschrieben. Sie waren komplett dunkel gekleidet mit Kapuzenpullover, Hose und Sturmhauben. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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Gestern Abend ist ein Streit in einem Kiosk in der Hildesheimer Schuhstraße bis zu einer gefährlichen Körperverletzung eskaliert. Laut Polizeibericht hatte gegen 21:50 Uhr ein unbekannter Mann den Laden betreten und wurde vom Mitarbeiter umgehend aufgefordert, wieder zu gehen, weil der Mann bereits zuvor einen Teil des Inventars beschädigt hatte. Der Unbekannte tat dies aber nicht und trat stattdessen gegen eine Auslage, woraufhin der Mitarbeiter einen Schlagstock hervorholte und seine Aufforderung wiederholte. Dann gerieten beide aneinander, wobei der Mitarbeiter zu Boden ging und der Mann schließlich flüchtete.
Der verletzte Mitarbeiter wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos. Er hat ein südländisches Äußeres, ist bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und schlank. Er hat einen Drei-Tage-Bart und schwarzes, kurzes, schütteres Haar. Er trug einen dunkelblauen, knielangen Mantel, einen grünen Kapuzenpullover, blaue Jeans und graue Sportschuhe. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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In Bockenem startet am kommenden Sonntag erneut das Projekt "Suppe und Segen". Wie Mit-Organisator Claus-Ulrich Heinke sagte, gehört dies zur bundesweiten Kampagne „WärmeWinter“, mit der die Evangelische Kirche und das Diakonische Werk sowohl gegen wetterbedingte als auch soziale Kälte aktiv werden wollen.
Bei „Suppe und Segen“ laden die regionalen Kirchengemeinden ins Gemeindehaus der Pankratiusgemeinde in Bockenem ein, so Heinke. Nach einer Begrüßung mit Kaffee oder Tee beginne um 10 Uhr ein Gottesdienst, der musikalisch von Stefan Imholz und dem Posaunenchor Ambergau begleitet wird. Danach würden Suppen und Getränke gereicht. Tobias Lecher vom Organisationsteam sagte, alle seien dafür eingeladen, und man brauche dafür nicht am Gottesdienst teilzunehmen. Es wäre schön, wenn Teilnehmende außerdem Menschen aus der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis mitbrächten, von denen man wisse, dass sie sonst am Sonntag allein seien, oder Menschen mit wenig Geld. Auch Kinder seien herzlich eingeladen.
"Suppe und Segen" werde ein weiteres Mal am Sonntag, dem 3. März stattfinden.
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Nach dem Überfall auf die Tankstelle an der Marie-Wagenknecht-Straße letzte Woche Dienstag haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun ein Foto einer Überwachungskamera veröffentlicht. Der Mann hatte gegen 21:20 Uhr unter Vorhalten eines Messers einen dreistelligen Geldbetrag erbeutet und war dann in Richtung des ehemaligen Güterbahnhofs verschwunden.
Zur Beschreibung hieß es, der Mann sei etwa 1,80 Meter groß und schlank, mit auffällig dünnen Beinen. Er sprach akzentfrei Hochdeutsch und war mit einer schwarzen Daunenjacke, einem schwarzen Kapuzenpullover und einer dunklen Hose bekleidet. Hinweise werden unter der Nummer 0 51 21 - 939 115 von der Polizei entgegen genommen.
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Foto: Polizei Hildesheim
Der regionale Arbeitsmarkt hat sich auch im letzten Jahr als "stabil und krisenerprobt" gezeigt - diese Bilanz zieht die Agentur für Arbeit Hildesheim in ihrem Rückblick auf 2023. Trotz der enormen Beeinflussung durch den Ukraine-Konflikt und seine Folgen sei die Lage vergleichsweise beständig geblieben. So sei die Zahl der arbeitslosen Menschen im gesamten Agenturbezirk Hildesheim, also den Landkreisen Hildesheim und Peine, im Jahresdurchschnitt gegenüber 2022 zwar angestiegen, dies habe seine Hauptursache jedoch im Zustrom von Menschen aus dem Ausland, insbesondere bei den Geflüchteten. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sei im Agenturbezirk hingegen erneut um 0,3% angestiegen und auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitenden habe auf einem guten Niveau gelegen, so die Vorsitzende der Geschäftsführung, Evelyne Beger.
Es bleibe aber für Agentur und Jobcenter eine stetige Herausforderung, im Spannungsfeld zwischen den Auswirkungen des Krieges, der Beratung und Vermittlung sowie dem Fachkräftemangel passende Lösungsansätze zu finden. Die aufgrund der Energiekrise und steigender Kosten anhaltende Zurückhaltung vieler Arbeitgeber habe das Geschehen auf dem Arbeitsmarkt zwar geprägt, aber bisher nicht zu einer Welle von Unternehmensinsolvenzen geführt. Um geflüchtete Menschen aus der Ukraine auf dem regionalen Arbeitsmarkt unterzubringen, seien verschiedene Formate und Ansätze entwickelt worden - sie rechne damit, dabei in den nächsten Monaten noch einen großen Schritt vorwärtszukommen, so Beger.
Im Landkreis Hildesheim waren der Statistik nach 2023 im Jahresschnitt 10.206 Menschen arbeitslos gemeldet, 624 mehr als im Mittel des Vorjahres. Dabei stieg insbesondere die Zahlen der arbeitslos gemeldeten Ausländer und der arbeitslosen Menschen über 55 Jahren an. Einen leichteren Anstieg gab es Jugendarbeitslosigkeit. Die Anstiege betreffen dabei den Bereich des Arbeitslosengelds II bzw. das Bürgergeld deutlich stärker, hiervor sind 7.317 Menschen betroffen. Arbeitslosengeld I, also das Geld aus der Arbeitslosenversicherung, bezogen 2.889 Menschen.
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