Der Sozialverband VdK hat vor dem Hintergrund stark steigender Energiepreise weitere Entlastungen für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen gefordert. Konkret müsse etwa die Grundsicherung auf 600 Euro angehoben sowie ein monatlicher Krisenzuschlag von mindestens 100 Euro gezahlt werden.
Man sehe es als positives Signal, dass auf Landesebene nun Bewegung in das Thema Entlastungen kommt, sagte der Landesvorsitzende Friedrich Stubbe in Hannover. Menschen mit geringem Einkommen seien von den derzeit rasant steigenden Preisen besonders stark betroffen, das habe die Landesregierung richtig erkannt. Bisher sei diese Gruppe bei den Gesprächen um Entlastungsleistungen aber ziemlich vergessen worden.
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Am Dienstagmittag ist im Edeka-Leinekauf in Alfeld einer 72-Jährigen die Einkaufstasche gestohlen worden. Wie die Polizei mitteilt, hatte sie die grüne Tasche an den Einkaufswagen gehängt und dann an der Kasse gemerkt, dass sie weg war, inklusive ihres Portemonnaies mit etwa 200 Euro Bargeld.
Auf Überwachungsbildern des Supermarkts ist zu erkennen, dass ein Mann und eine Frau gemeinsam vorgingen und die Tasche in einem unbeobachteten Moment stahlen. Der Mann wurde dabei erkannt: Es ist ein 48 Jahre alter, bundesweit agierender Taschendieb. Die Frau mit südländischem Äußeren ist bisher nicht bekannt. Sie trug zur Tatzeit ein hellbeiges Kleid und hatte eine Sonnenbrille im Haar. Die Ermittlungen laufen, mögliche Zeugenhinweise werden unter 0 51 81 – 911 60 entgegen genommen.
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Angesichts des nahenden Beginns der Sommerferien in Niedersachsen hat die Polizei Tipps veröffentlicht, um sich auch im Urlaub möglichst vor Kriminalität zu schützen. Sie finden diese hier im Wortlaut.
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"Wichtig schon vor Urlaubsantritt ist, alle wichtigen Unterlagen wie beispielsweise Ausweispapiere zu kopieren und diese getrennt vom Original aufzubewahren, damit man im Fall eines Diebstahls alle wichtigen Dokumente schnell parat hat. Bitten Sie einen Nachbarn oder eine Nachbarin, während der Zeit Ihrer Abwesenheit regelmäßig den Briefkasten zu leeren und die Rollläden zu bedienen, damit Ihr zuhause nicht unbewohnt erscheint.
Hinterlassen Sie auch auf Ihrem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken keine entsprechenden Nachrichten. Das könnte eine Einladung für Einbrecher sein. Bei Buchungen im Internet sollte der Anbieter genau geprüft werden, um nicht auf einen Fake-Shop hereinzufallen. Hierbei gilt: nur per Rechnung oder Bankeinzug bezahlen. Niemals per Vorkasse, sonst ist das Geld unter Umständen weg.
Weitere Tipps der Polizei für einen sicheren Urlaub:
- Um Debit- beziehungsweise Kreditkarten bei einem Diebstahl unverzüglich sperren zu können, notieren Sie die Sperrnotruf-Nummer 116 116 beziehungsweise speichern Sie diese im Mobiltelefon.
- Tauschen Sie fremde Währungen grundsätzlich nur in Geldinstituten, nie auf der Straße. Dort könnten Ihnen Kriminelle das Geld entreißen oder Falschgeld unterjubeln.
- Kaufen Sie Fahrscheine für Ausflugsfahrten oder Eintrittskarten für Veranstaltungen nur im Hotel oder bei offiziellen Verkaufsstellen, nicht bei "fliegenden Händlern" auf der Straße.
- Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder Ausweise mit wie nötig und tragen Sie diese immer am Körper (z.B. in einer verschließbaren Innentasche der Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürteltasche). Behalten Sie auch beim Bezahlen Ihre Kreditkarte immer im Auge. Bewahren Sie Ihre persönliche Identifikationsnummer (PIN) nicht in Ihrer Geldbörse auf. Lernen Sie sie auswendig.
- Lassen Sie Wertgegenstände und Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Seien Sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, z.B. im Gedränge an Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten vorsichtig. Diese sind bei Taschendieben sehr beliebt.
- Tragen Sie Ihre Handtasche immer am Schulterriemen und klemmen Sie diese auf der zur Straße abgewandten Seite unter den Arm, damit vorbeifahrende Rad- oder Mopedfahrer sie nicht entreißen können.
- Schließen Sie Auto, Wohnwagen, Hotelzimmer oder Ferienwohnung immer ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Lassen Sie Geld und andere
Wertsachen nie offen herumliegen.
- Vereinbaren Sie, bevor Sie Dienstleistungen wie Taxifahrten, Ausflüge oder Fremdenführungen in Anspruch nehmen, einen verbindlichen Preis.
- Wurde Ihre Zahlungskarte gestohlen, lassen Sie diese sofort unter der Sperrnotruf-Nummer 116 116 sperren. Informieren Sie nach der Sperrung Ihr kontoführendes Kreditinstitut. Damit Ihre Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift benötigt wird, müssen Sie den Verlust Ihrer Karte der Polizei melden. Nur diese kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlassen.
Mehr über die Tricks von Taschendieben: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/taschendiebstahl
Mehr über das KUNO-Sperrsystem: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/kuno-sperrsystem"
Heute hat die Stadt Hildesheim auf dem Rathaus wieder die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace gehisst. Über 500 Städte in Deutschland zeigten mit der Aktion in diesem Jahr ihre Solidarität mit der Ukraine und setzten sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein, teilt Stadtpressesprecher Dr. Helge Miethe mit.
Am heutigen Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen.
Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.170 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 830 Städte in Deutschland.
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Die Energieversorgung Hildesheim (EVI) prüft derzeit Szenarien, die bei ausbleibenden Gaslieferungen zum Ernstfall werden könnten. Im Fokus stünden dabei vor allem Unternehmen mit hohem Gasverbrauch, zitiert die Hildesheimer Allgemeine Zeitung EVI-Unternehmenssprecherin Katrin Groß. Pläne zur Abschaltung auch bei Privathaushalten würden nur im alleräußersten Notfall in Erwägung gezogen, erklärt Groß.
Realistischer sei es, Großkunden teilweise oder ganz das Gas abzustellen. Diese würden nun in die Kategorien „schützenswert“ und „nicht schützenswert“ eingeteilt. Entscheidend hierbei ist, ob es im Falle einer Gasreduzierung zu Personenschäden, Umweltschäden oder Sachschäden kommen würde. Die Gespräche mit den meisten Unternehmen verliefen sehr konstruktiv, bestätigt Groß. Den Menschen sei das Problem bewusst und sie wollen ihren Beitrag leisten.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
Die Außenanlagen der Oskar-Schindler-Gesamtschule sowie der benachbarten Grundschule auf der Höhe sollen neu gestaltet werden. Die Pläne hierzu wurden nun dem Schul- und Stadtentwicklungsausschuss...
104 Gebäude und Anlagen an 52 Orten in Niedersachsen und Bremen sind in diesem Jahr beim „Tag der Architektur“ am 28. Juni zu besichtigen. Dabei könnten Architektur, Innenarchitektur und...
Die Stadt Hildesheim bekommt 4 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Städtebauförderprogramm. Die Stadt habe die Anträge wie gestellt, teilweise sogar höher mit einer 90-prozentigen Förderquote...
Bei der Stadt Hildesheim wird derzeit an einer Ausschreibung für den Betrieb der JoWiese ab 2028 gearbeitet. Das sagte Fachbereichsleitern Monika Schlegel vor dem Schul- und Sportausschuss. Eine...
Die Stadt Hildesheim hat den offiziellen Förderbescheid für ihr Projekt „Vielfalt (er)leben 2.0“ erhalten. Mit einer Fördersumme von rund 4 Millionen Euro aus dem Asyl-, Migrations- und...
In den vergangen Tagen, meldet die Polizei wiederholt Fälle von illegaler Müllentsorgung an der B3 bei Alfeld. Demnach seien in der Zeit von Donnerstag vergangene Woche bis Dienstag dieser Woche...
Für die Aufführung des Stückes „Judith und das Wunder der Schöpfung“ im kommenden Jahr werden noch Mitwirkende aus der Region gesucht, teilt die Stiftung Creative Kirche mit. Die Sängerinnen und...