Wegen eines Brandes unter der Brücke „Alter Leinearm“ in der letzten Nacht ist derzeit die Alfelder Nordtangente gesperrt, der nördliche Zubringer von der Bundesstraße 3 in die Innenstadt. Das Feuer habe unter der Brücke verlaufene Rohre beschädigt, teilt die Stadt mit. Inwieweit die Brücke selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde, werde nun untersucht. Noch an diesem Vormittag werde die Sperrung der B 3 in Dehnsen aufgehoben, so das zumindest ein durch Ampeln geregelter halbseitiger Verkehr möglich sei.
Die Ursache des gegen 19 Uhr ausgelösten Böschungsbrands ist laut Polizei noch unklar. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hielt sich zu der Zeit ein 57 Jahre alter, obdachloser Mann unter der Brücke auf. Er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, sein Eigentum verbrannte vollständig.
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Ergänzt 11:10 Uhr: Zweiter Absatz mit Polizeiangaben
Die Hildesheimer Schützengesellschaft von 1367 (HSG) hat in ihrer Jahreshauptversammlung am Montag einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde der 1. Vorsitzende Hagen Heuer mit großer Mehrheit im Amt bestätigt, und Mirco Weiß zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Auch die Posten des Schatzmeisters und des Schriftführers wurden mit Marcel Stollberg-Schmidt und Norbert Alberti neu gewählt. Die drei Besitzer sind HSG-Ehrenmitglied Franz Stollberg, Eberhard Ulmer und Klemens Danielzik, weitere Vorstände sind Kai-Uwe Wulf-Sterr, Gerd Behringer, Germout Freitag und Andreas Marschler.
Das erste Halbjahr 2022 sei durch den montäglichen Schießbetrieb im Schützenhaus, den Festumzug beim Schützenfest Sarstedt und das jüngst abgehaltene Hildesheimer Schützenfest bereits sehr aktiv gewesen, hieß es, und die Schützen wollen nun u.a. ihr Schießsportangebot ausweiten und sich nun auch aktiv in die internationale Partnerschaftsarbeit mit Hildesheims französischer Partnerstadt Angoulême einbringen. Für einen baldigen Gegenbesuch aus Frankreich hätten sich bereits einige Schützenbrüder bereit erklärt, Gäste bei sich aufzunehmen.
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Krankenhäuser in ganz Deutschland verzeichnen derzeit eine steigende Zahl von Personalausfällen durch Corona-Erkrankungen. Aus allen Bundesländern gabe es Meldungen, dass einzelne Stationen und Abteilungen auch wegen Personalmangel abgemeldet werden müssten, sagte der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Mitunter seien auch Notaufnahmen betroffen. Diese Situation besorge ihn erheblich mit Blick auf den bevorstehenden Herbst.
Für Hildesheim hieß es vom Helios Klinikum auf Anfrage, man habe bislang nur vereinzelt Eingriffe und Therapien verschieben, OP-Säle und Betten reduzieren oder Stationen vorübergehend abmelden müssen. Dies sei dem großen Engagement und der Flexibilität der Mitarbeitenden zu verdanken. Das Haus registriere aber auch eine wieder zunehmende Anzahl von Ausfällen durch Isolation oder Quarantäneanordnungen für betreuungsbedürftige Kinder. Man beobachte die Lage, um das eigene Belegungsmanagement vorausschauend anpassen zu können.
Vom St. Bernward Krankenhaus hieß es, es sei durchaus üblich, bei einem hohen Patientenaufkommen einzelne Abteilungen oder in seltenen Fällen auch das komplette Krankenhaus temporär abzumelden - das sei bereits vor der Pandemie Alltag im Gesundheitssektor gewesen, und man stehe dafür im engen Kontakt mit den benachbarten Kliniken. Derzeit mache sich der Anstieg der Infektionszahlen auch bei den eigenen Mitarbeitenden bemerkbar. Die Personalausfälle könnten aber bisher gut kompensiert werden, so dass die Patientenversorgung sichergestellt sei. Wegen Ausfällen habe man bisher zwar Teilbereiche reduziert, aber keine kompletten Stationen geschlossen.
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Die Stadt Hildesheim kann am morgigen Donnerstag ab Nachmittags und am Freitag keine Auskünfte zu Steuer-, Zahlungs- und Buchhaltungsangelegenheiten erteilen. Laut Mitteilung stehen in dieser Zeit Wartungsarbeiten an. Auch Zahlungseingänge/-ausgänge seien in diesem Zeitraum nicht möglich.
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Zehn Prozent der Arbeitnehmenden in Niedersachsen haben einer neuen Erhebung zufolge im Jahr 2021 komplett von zu Hause gearbeitet. Das teilt heute das Landesamt für Statistik mit. Von den insgesamt 3,98 Millionen Erwerbstätigen blieb demnach etwas mehr als jeder fünfte zumindest teilweise im Home-Office (22,3 Prozent). Das bedeute, dass der Großteil der Erwerbstätigen (77,7 Prozent) diese Möglichkeit nicht gehabt oder sie nicht genutzt habe.
Am häufigsten arbeiteten Selbstständige und Beamte von zu Hause aus. Insbesondere Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Auszubildende hatten offenbar kaum Möglichkeiten, im Home-Office zu arbeiten: Fast 98 Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter gaben an, nicht im Home-Office gearbeitet zu haben, von den Auszubildenden waren es rund 89 Prozent.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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