In Sarstedt hat jetzt die Bewerbungszeit für den regionalen Musik-Grand Prix "hört!hört!" begonnen. Wie die Stadt und das Netzwerk Kultur & Heimat mitteilen, können sich interessierte Musikschaffende bis zum 26. August bewerben. Dabei sei egal, ob sie allein oder als Chor, Orchester oder Band auftreten, oder ob sie eigene Kompositionen oder Coverversionen spielen.
Mindestens die Hälfte der beteiligten Personen müssten allerdings ihren Wohnsitz in Sarstedt haben, oder der Chor oder das Orchester dort proben. Der Vorentscheid werde am 4. September im Rahmen des GHG-Kartoffelmarkts abgehalten, das hört!hört!-Finale ist am 8. Oktober in der Halle 39 in Hildesheim.
Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.hoerthoert.info.
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In der Anpassung an die globale Klimakrise hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter dazu aufgefordert, mehr zum Schutz vor der UV-Strahlung zu tun. Das Thema gehöre noch stärker auf die Agenda von Politik, Stadtplanern und anderen Verantwortlichen, sagte die BfS-Präsidentin Inge Paulini den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung dürften in der Klimakrise nicht unterschätzt werden.
So sei die Zahl der sonnenreichen Jahre erheblich gestiegen, und dieses Jahr sei im Begriff, eines der sonnigsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden. Die Anzahl der Sonnenscheinstunden habe nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im Mittel zwischen 1951 und 2021 um 132 Stunden zugenommen, und seit dem Jahr 2000 habe sich die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs mehr als verdoppelt.
Nötig seien deshalb Schattenoasen für Erwachsene und für Kinder. Es sei wünschenswert, dass etwa Schulen und Freibäder, aber auch Kitas ihre Außenflächen mit Sonnensegeln oder anderen Schattenspendern versehen, so Paulini. Viele Spielplätze etwa lägen immer noch in der prallen Sonne. Kommunen könnten prüfen, ob es auf Plätzen und in Fußgängerzonen schattige Orte gibt - Maßnahmen zum Hitzeschutz und der UV-Schutz sollten Hand in Hand gehen.
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Die Einrichtung eines Fahrradnotweges auf der Bundesstraße 3 im Alfelder Ortsteil Limmer führt ab morgen zu Verkehrsbehinderungen. Wie die Stadt Alfeld mitteilt, wird der Geh- und Radweg an der B3 auf Höhe der Alarmausfahrt der Feuerwehr bis nächste Woche Freitag in beide Richtungen voll gesperrt und als Ersatz ein Notweg eingerichtet. Dadurch werde die B3 in Fahrtrichtung Hannover nur halbseitig befahrbar. Der Verkehr werde in der Zeit über eine Ampel geregelt, außerdem gelte dann vor Ort Tempo 30 und ein Überholverbot.
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Das katholische Bistum Hildesheim verzeichnet für das vergangene Jahr einen Haushaltsüberschuss von 8,9 Millionen Euro. Allein die Kirchensteuereinnahmen seien um sechs Millionen Euro auf 180 Millionen angestiegen und hätten damit fast das „Vor-Corona-Niveau“ (181,5 Millionen Euro) erreicht, sagte ein Sprecher. Der Überschuss fließe je zur Hälfte in zwei neue Rücklagen: Eine für mögliche Risiken, die andere für Investitionen und Entwicklung. Finanzdirektorin Anja Terhorst sagte, es sei gelungen, viereinhalb Millionen Euro für die pastorale Gestaltung und damit für die Zukunft des Bistums Hildesheim bereitzustellen.
Das Haushaltsvolumen sei insgesamt auf 286,5 Millionen Euro gestiegen (2020: 265,1). Zu den größten Ausgaben zählt das Bistum die Personalkosten, gefolgt von Zuweisungen für die Kirchengemeinden und die Caritas. Außerdem seien die Rücklagen für Pensionszahlungen um 24,3 Millionen Euro aufgestockt worden. Um finanzielle Risiken wie den Sanierungsstau an kirchlichen Gebäuden zu minimieren, will das Bistum seinen Gebäudebestand halbieren und auch die inhaltliche Ausrichtung der Gemeinden untersuchen.
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In der Debatte um eine mögliche Nachfolge für das im August auslaufende 9-Euro-Ticket fordern die Kommunen von der Bundesregierung zusätzliche Investitionen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die Verkehrswende erfordere ein einfaches und günstiges Ticket, das überall gelte - zum Beispiel zum Preis von 365 Euro im Jahr. Er habe Verständnis dafür, dass die Bundesmittel begrenzt seien, andererseits aber habe sich die Regierungskoalition zum Klimaschutz und zur Verkehrswende bekannt. Diesen Worten müssten Taten folgen, auch mit weiteren Investitionen in den Ausbau von Bus- und Bahnverkehr. Diese seien „eine Investition in die Zukunft.“ Länder und Kommunen seien damit überfordert.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatte Ende letzter Woche eine weitere Finanzierung des 9-Euro-Tickets oder eines Nachfolgeangebots durch den Bund strikt abgelehnt, auch mit Hinweis auf die Schuldenbremse, die im kommenden Jahr wieder eingehalten werden müsse. Zudem überzeuge ihn das Konzept des Tickets nicht: Steuerzahler finanzierten damit ein nicht kostendeckendes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr, und es zahlten auch diejenigen, die das Angebot selbst im ländlichen Raum gar nicht nutzen könnten. Verkehrsminister Volker Wissing, ebenfalls FDP, hatte das 9-Euro-Ticket dagegen vor kurzem als „fulminanten Erfolg“ bezeichnet und für eine große ÖPNV-Reform plädiert - eine Nachfolgeregelung sei dabei allerdings Sache der Länder.
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