Freiwillige Helferinnen und Helfer haben letztes Jahr im Harz mehr als 37.000 neue Laubbäume gepflanzt, vor allem Buchen. Das teilt die Nationalparkverwaltung in ihrem neuen Tätigkeitsbericht mit. Man mache seit mehreren Jahren solche Angebote, und die Nachfrage sei stets sehr groß und die Termine schnell ausgebucht. Mehr als 700 Menschen hätten sich so letztes Jahr an den Pflanzaktionen beteiligt - „vom Kindergartenkind über Konfirmandengruppen bis zum Chefarzt und Stadtwerke-Manager“, hieß es.
Nationalpark-Leiter Roland Pietsch schreibt im Bericht, er beobachte hinsichtlich des Waldwandels durch das großflächige Fichtensterben auch im Harz einen Wandel in der Außenwahrnehmung. Die lange durchaus berechtigten Sorgen und Ängste der regionalen Bevölkerung, Kommunen und Wirtschaft würden langsam der Zuversicht weichen, dass der Harz abwechslungsreicher, vielfältiger, bunter und damit auch für Naherholung und Tourismus interessanter werden könnte als seit Jahrhunderten nicht mehr.
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Eine 66 Jahre alte Frau ist heute Morgen bei einem Laubenbrand in Lamspringe schwer verletzt worden und musste per Hubschrauber nach Hannover in die Medizinische Hochschule geflogen werden. Wie die Polizei meldet, wurde gegen 7:25 Uhr ein Knall und Rauch nahe des Friedhofs gemeldet. Die Feuerwehr traf dann am Hartlahweg auf eine Gartenlaube, die in Flammen stand, und auf dem Boden liegend die Eigentümerin des Grundstücks mit schweren Brandverletzungen.
Nach ersten Erkenntnissen wurden in der Laube u.a. kleinere Gasflaschen sowie ein Benzinkanister gelagert. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt, die Ermittlungen laufen.
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Die Pläne, das Gut Steuerwald im Norden Hildesheims an die Kongregation der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul (kurz: die Vinzentinerinnen) zu verkaufen, sind auf einem guten Weg. Das teilte die Stadt Hildesheim gegenüber den Medien und im Stadtentwicklungsausschuss mit. Es gehe dabei um einen Großteil des Areals, nur einige Flächen entlang von Gewässern sollen aufgrund des Natur- und Hochwasserschutzes bei der Stadt verbleiben.
Die Vinzentinerinnen wollen das Gelände nach eigenen Angaben zu einem Ort der Begegnungen machen, unter anderem mit einem Hofladen, sozialen Hilfsangeboten und einem Veranstaltungszentrum. Anstelle des alten Schafstalls soll das erste stationäre Hospiz Hildesheims entstehen - dafür gebe es bereits eine Baugenehmigung.
Das Gut Steuerwald mit seinen alten Gebäuden gilt als dringend sanierungsbedürftig. Dies wollen die Vinzentinerinnen angehen, und dabei bestehende Angebote erhalten: So gebe es eine Übereinkunft mit dem Reit- und Fahrverein, der das Gelände derzeit nutzt und auch künftig nutzen soll, und auch das jährlich stattfindende Django-Reinhardt-Festival für Sinti-Swing und Jazz solle weiter vor Ort stattfinden können. Vor dem Stadtentwicklungsausschuss traf das Vorhaben grundsätzlich auf Zustimmung, die endgültige Zustimmung im Rat für den Verkauf des Geländes scheint sicher.
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Die Stadt Sarstedt sucht noch dringend eine Gastfamilie oder Gastgeber*in, die über Christi Himmelfahrt eine Person aus den französischen Partnergemeinden Gaillon und Aubevoye aufnimmt. Die Stadt feiere dieses Jahr das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft. Der Besuch aus Frankreich komme am 25. Mai an und fahre am 29. wieder ab. Wer jemanden für diese Zeit aufnehme, sollte am besten auch etwas Zeit für den Besuch mitbringen, so die Stadt - es sei ein abwechslungsreiches Programm für die Tage vorbereitet. Französische Sprachkenntnisse würden nicht unbedingt gebraucht.
Interessenten werden gebeten, sich direkt beim Partnerschaftskomitee unter
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Das Klinikum Hildesheim und sieben weitere Standorte der Helios-Kliniken-Gruppe in Niedersachsen werden heute bestreikt. Dazu hat die Gewerkschaft ver.di angesichts der laufenden Tarifverhandlungen aufgerufen - Anlass ist außerdem der heutige "Internationale Tag der Pflegenden".
Vor der dritten Verhandlungsrunde, die am Montag beginnt, sagte die ver.di-Verhandlungsführerin Julia Niekamp, sie sei von den bisherigen Gesprächen enttäuscht. Helios habe das letzte Jahr mit Rekordgewinnen beendet und verweigere gleichzeitig Reallohnsteigerungen. Die heutigen Warnstreiks sollen Bewegung in die Verhandlungen bringen - eine Notfallversorgung sei aber an allen bestreikten Standorten jederzeit gewährleistet.
ver.di fordere für die rund 5.000 Beschäftigten der acht Krankenhäuser eine Lohnerhöhung von 15 Prozent, 200 Euro mehr für Auszubildende, eine einheitliche Jahressonderzahlung in Höhe eines Monatslohns sowie eine Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.500 Euro. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.
Das Konzernangebot umfasse bislang vier Erhöhungsschritte von insgesamt 4,6 Prozent, kostenfreie Laptops und insgesamt 140 Euro mehr für Auszubildende, eine Corona-Prämie in Höhe von 200 Euro (bei Vollzeit) sowie eine Pflegezulage in Höhe von 70 Euro ab Juli 2023. Diese Erhöhungen sollen zudem schrittweise über zwei Jahre eingeführt werden.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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