Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die Regelung gekippt, dass an großen Veranstaltungen im Freien grundsätzlich nur maximal 500 Personen teilnehmen dürfen. Diese Obergrenze unabhängig von der Kapazität, der Lage sowie der Ausgestaltung des Veranstaltungsortes sei auch unter Berücksichtigung des derzeitigen Infektionsgeschehens unangemessen und stelle einen verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigten Eingriff dar, teilte das Gericht heute mit. Allerdings müssten Treffen unter freiem Himmel mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von den Behörden weiterhin zuvor zugelassen werden - ihnen obliege damit derzeit die Einzelfallfestlegung der maximal möglichen Personenzahl.
Die Entscheidung folgt auf eine Klage der Drittliga-Fußballmannschaften VfL Osnabrück, SV Meppen sowie Eintracht Braunschweig, die einen Normenfeststellungsantrag gestellt hatten. Das Land habe nicht die bundeseinheitliche Empfehlung der Länderkonferenz vom 2. Februar übernommen, beschwerten sich die Vereine. Danach sollte bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien bis zu 50 Prozent der Höchstkapazität oder maximal 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in den Fußballstadien zugelassen werden.
Die Landesregierung teilt am Nachmittag mit, man respektiere die Entscheidung. Es sei ohnehin geplant gewesen, im Bereich der Großveranstaltung in der nächsten Verordnung erste Lockerungen vorzunehmen, sofern die Infektionslage dies ermögliche. Dies werde durch die heutige Gerichtsentscheidung um wenige Tage vorgezogen. Man erwarte darüber hinaus, dass die Vereine ihrer Verantwortung zur Vermeidung von Infektionen auch im Rahmen der Zu- und Abwege in den Stadien gerecht werden und mit Augenmaß vorgehen.
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Die in Hildesheim erscheinende Literaturzeitung „Bella triste“ ist eine von fünf niedersächsischen Kultureinrichtungen, die den Nachhaltigkeitspreis der Stiftung Niedersachsen erhalten. Sie teilt sich so die dotierten 15.000 Euro mit der Kunsthalle Wilhelmshaven, dem „Orchester im Treppenhaus“, dem Kulturzentrum „Pavillon“ in Hannover sowie der Theatergruppe „Das letzte Kleinod“ aus dem Kreis Cuxhaven, teilt die Stiftung mit. Die Auszeichnung werde im Rahmen einer digitalen Feier am kommenden Donnerstag überreicht.
Die „Bella triste“ erhalte die Auszeichnung, weil das Redaktionsteam stets auf der Suche nach neuen Methoden sei, um die Zeitschrift klimaneutral herzustellen und vertreiben zu können, so die Jury.
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Die Gemeinde Algermissen will bei der Mobilitätswende einen Schritt weiter gehen und über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in der Gemeinde informieren. Da immer mehr Menschen das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel wählten, müsse auch die Ortsstruktur den neuen Bedürfnissen angepasst werden, heißt es seitens der Gemeinde. Ein Planungsbüro hatte hierzu im Rahmen einer Impulsberatung zur Fahrrad-Mobilität durch die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die Marktstraße untersucht. Die Ergebnisse sollen nun in einer Infoveranstaltung am 22 Februar online vorgestellt werden. Es besteht auch die Gelegenheit Fragen und Anregungen in den Prozess einzubringen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Die Einwahldaten finden Sie auf tonkuhle.de
sk
Teilnehmen können Sie unter https://signin.webex.com/join mit der Meeting-Kennnummer: 2741 631 4492 und dem Meeting-Passwort: Pc6hpCpWj75
Am morgigen Samstag ist der vierte Aktionstag der Reihe „Ins Licht gerückt“, bei der mit besonderer Beleuchtung auf wichtige Themen aufmerksam gemacht werden soll. Es ist der internationale Tag zur Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten.
In der Hildesheimer Nordstadt wird dabei die Martin-Luther-Kirche besonders angestrahlt – und auf der nahen Wiese ist Programm geplant, teilen die Organisatoren mit. So werde es um 17:30 und 19:30 Uhr „Gesprächsimpulse“ mit Marietta Tebbenjohanns von der Flüchtlingshilfe FLUX geben, und Ausschnitte aus einem speziellen Workshop mit der Herman-Nohl- und Walter-Gropius-Schule. In der Kirche werde außerdem ab 18 Uhr der Spielfilm „Die Brücke“ gezeigt. Die Veranstaltungen finden unter Anwendung der aktuellen Corona-Regeln statt.
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Hildesheim wird bei den Special Olympics 2023 Teil des Projekts „LIVE – Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement“. Das teilen die Veranstalter mit. In fünf Modellregionen, darunter Niedersachsen, sollen nachhaltige, inklusive Strukturen in den Kommunen unter aktivem Einbezug von Menschen mit geistiger Behinderung auf- und ausgebaut werden.
LIVE sei eine tolle Möglichkeit, Brücken zu schaffen, um Menschen mit Unterstützungsbedarf mehr einzubeziehen, sagte der Athletensprecher von Special Olympics Baden-Württemberg Michael Lofink. Jede und jeder könne bei LIVE mitmachen und so Barrieren und Berührungsängste abbauen. Besonders wichtig sei die Beteiligung von Menschen mit geistiger Behinderung. Sie könnten sich durch eine mehrtägige Schulung zu so genannten Teilhabe-Beratenden ausbilden lassen und dann die Kommunen auf deren Weg zu mehr Inklusion aktiv begleiten und beraten.
Ursprünglich sollten deutschlandweit 25 Kommunen ausgewählt werden, nun sind es 30 - aufgrund "der hohen Qualität der Bewerbungen und der großen Motivation der Kommunen", so das Organisationsteam. In Niedersachsen sind außer Hildesheim noch Braunschweig, Gifhorn, Hameln, Hannover, Hatten und Verden dabei. Die anderen Modellregionen sind in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg/Bremen sowie Sachsen/Sachsenanhalt.
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Auf der Internetseite "LastSeen. Bilder der NS-Deportationen" sind nun Deportationsfotos aus Hildesheim aus dem Jahr 1942 zu sehen. Das teilt die Stadt mit. Am 27. März waren 241 Jüdinnen und Juden...
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Die in Ruthe gelegene Forschungsanlage GEO600 zur Erkennung von Gravitationswellen aus dem Weltall wird zum Jahresende geschlossen und danach abgebaut. Das teilt das Max-Planck-Institut für...