In der letzten Nacht sind zwei Männer am Probsteihof auf dem Moritzberg nacheinander Opfer eines Raubdelikts geworden. Wie die Polizei meldet, wurden sie gegen 4:30 und 4:45 Uhr von zwei Männern angesprochen, wobei einer ihnen ein Messer vorhielt und Bargeld forderte. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung der Joseph-Müller-Straße. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.
Der erste Täter ist etwa 1,90 Meter groß, schlank und hat blaue Augen sowie kurze, blonde, lockige Haare. Er trug eine helle Jacke und einen Mund-Nasen-Schutz. Täter Zwei ist 1,80 Meter groß, ebenfalls schlank und mit kurzen, dunklen Haaren, die an den Seiten kurz rasiert sind. Er trug eine dunkle Jacke und ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz.
Die Polizei nimmt unter 0 51 21 - 939 115 Hinweise in der Sache entgegen.
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Ein Treffen von rund 50 Jugendlichen in Freden hat letzte Nacht für knapp eine halbe Stunde den Bahnverkehr unterbrochen. Wie die Polizei meldet, wurde die Menge am Bahnhof kurz nach Mitternacht gemeldet - einzelne Personen würden dabei Gegenstände ins Gleisbett werfen und eine handgreifliche Auseinandersetzung stehe scheinbar unmittelbar bevor.
Durch die ersten Beamten vor Ort konnte zunächst gesehen werden, wie ein 19-jähriger aus Freden aus einem Wartehäuschen einen Stahlmülleimer aus der Verankerung riss und diesen auf die Bahnschienen warf. Hierzu wurde ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Da sich zudem beim Eintreffen erster Polizeikräfte auch noch ein Teil der Jugendlichen auf den Bahnschienen aufhielt, wurde der Bahnverkehr von 0:20 bis 0:55 Uhr gesperrt, um etwaige Gefahren für die betreffenden Personen abzuwenden.
Mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte aus umliegenden Dienststellen wurde gegen alle Jugendlichen ein Platzverweis ausgesprochen. Ein 22-Jähriger aus Freden widersetzte sich und versuchte im Folgenden, einen Beamten zu schlagen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung eingeleitet. Er wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im weiteren Verlauf versuchte auch ein 18-jähriger aus Eime, einen 25-jährigen Polizeibeamten zu schlagen, auch er wurde vorübergehend mitgenommen und nun läuft auch gegen ihn ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeivollstreckungsbeamte.
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Die Polizei Hildesheim hat am Donnerstag Razzien in mehreren Testzentren in Hildesheim durchgeführt. Dies geschah auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hildesheim, bestätigt Polizeipressesprecher Jan Makowski. Gegen den 26-jährige Geschäftsführer der Testzentren in Stadt und Landkreis Hildesheim besteht der Verdacht des Abrechnungsbetrugs. So soll er nach Zeugenhinweisen mehr Tests mit der kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen abgerechnet haben, als eigentlich durchgeführt wurden.
Bei den Durchsuchungen der Testzentren wurde Beweismaterial gesichert, das nun überprüft werden muss. Die Ermittlungen dauern an, die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest.
220319.sk
Die Spieltermine für die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga stehen fest. Der HC Eintracht Hildesheim hat dabei am ersten Aprilwochenende sein erstes Spiel auswärts beim TuS Spenge, teilt der Verein heute mit. Die weiteren Partien sind am 8. April daheim gegen den 1. VfL Potsdam, am 23. April auswärts beim TSV Altenholz, am 8. Mai daheim gegen den Wilhelmshavener HV und am 15. Mai auswärts beim Staffelkonkurrenten TuS Vinnhorst. Sollte die Eintracht sich dabei durchsetzen, folgt ein Finale.
Der Einzelticketvorverkauf für die beiden Heimspiele startet laut Verein am Montag um 12 Uhr, sowohl online als auch in der Geschäftsstelle. Wer bereits eine Dauerkarte besitzt, könne diese ab dem 28. März in der Geschäftsstelle abholen. Es gebe Tickets mit Finale und ohne - Einzelkarten für ein Endspiel würden erst verkauft, wenn feststehe, dass der HC daran teilnimmt.
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Die niedersächsische Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung erlassen. Sie reagiert damit auf eine gestern im Bundestag beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes, die bei den Ländern auf viel Kritik stößt. In einer Zeit, in der die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 in den letzten sieben Tagen bundesweit, aber auch in Niedersachsen, stetig ansteige und immer neue Höchststände erreiche, würden damit die präventiven Möglichkeiten der Länder stark eingeschränkt. Mittels einer Übergangsregelung könnten aber die bisherigen Maßnahmen bis zum 2. April noch weitgehend erhalten bleiben - davon mache das Land nun Gebrauch.
Weiter hieß es, dass die Betreiberinnen und Betreiber von Geschäften und Einrichtungen selbstverständlich auch zukünftig im Rahmen ihres Hausrechtes Kapazitätsbeschränkungen anordnen beziehungsweise praktizieren könnten. Ein QR-Code der Corona-Warn-App könne und sollte unbedingt auch zukünftig freiwillig den Gästen beziehungsweise Kunden zur Verfügung gestellt werden, und etwa die Verantwortlichen in Sammelunterkünften für Personal in landwirtschaftlichen Betrieben könnten und sollten angesichts der hohen Infektionszahlen alle bisherigen Schutzmaßnahmen ebenfalls freiwillig weiter aufrechterhalten.
Sie finden die aktuelle Verordnung sowie ein zugehöriges Grafikpaket mit Übersichten hier auf tonkuhle.de.
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