Die Klosterkammer Hannover unterstützt erneut verschiedene Projekte in Niedersachsen und darunter auch eines in Hildesheim. Man stelle 190.000 Euro für kirchliche, soziale und bildungsbezogene Zwecke zur Verfügung, hieß es heute in einer Mitteilung. 8.000 Euro davon gingen an den Verein Forum-Literaturbüro in Hildesheim für ein modellhaftes Literaturprojekt. Unter dem Titel „Spieglein, Spieglein“ sollten sich Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in Workshops mit Sprache beschäftigen und auch selbst schreiben - bis zum 150 Jugendliche könnten dabei teilnehmen.
Die Klosterkammer verwaltet das Vermögen von vier öffentlich-rechtlichen Stiftungen, die aus ehemals kirchlichem Vermögen entstanden sind. Aus den Erträgen werden mehr als 800 Gebäude unterhalten, darunter viele Baudenkmale, und rund 12.000 Kunstobjekte.
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Bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen laufen derzeit Gespräche über mögliche Kooperationen. Die Führungsebenen der beiden Banken kämen dafür in Workshops zusammen, heißt es in einer Mitteilung. Dabei gehe es insbesondere um das Thema Bargeldversorgung für Bürgerinnen und Bürger, aber auch um die gemeinsame Nutzung bestehender Ressourcen.
Hintergrund dieser Gespräche sei der steigende Kostendruck. Die Sparkasse wie auch die Volksbank seien beide regionsverbunden und hätten das Ziel, mit ihren Finanzdienstleistungen in der Fläche präsent zu sein. Viele Filialen ließen sich aber nicht wirtschaftlich betreiben und würden somit von beiden Häusern quersubventioniert. Durch eine Zusammenarbeit könnten Kosten erheblich gesenkt werden, was auch dazu führe, dass Selbstbedienungs-Bereiche an einzelnen Standorten auch zukünftig aufrechterhalten werden könnten.
Beide Banken seien davon überzeugt, dass sich Wege finden ließen, sich bei einem Betrieb gemeinsamer Anlaufstellen keine Konkurrenz zu machen, hieß es weiter. Man werde über den Fortgang der Gespräche informieren und hoffe, noch in diesem Jahr erste Projekte umzusetzen.
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Die Verbraucherzentrale hat Informationen für den Fall veröffentlicht, dass Energieversorger wegen der derzeitigen Preissituation ihre Verträge aufkündigen. Einer Mitteilung nach habe jetzt etwa die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, bekannt als immergrün, Kundinnen und Kunden gekündigt und heute die Belieferung eingestellt.
Laut der Verbraucherzentrale sei dies zunächst kein Grund zur Besorgnis: Kündige ein Versorger, übernehme automatisch der örtliche Grundversorger, meist die Stadtwerke, die Belieferung. Dies sei jedoch mitunter sehr teuer, so die Rechtsexpertin Tiana Preuschoff. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten bei einem Anbieter- oder Tarifwechsel derzeit schnell handeln, weil aufgrund der angespannten Lage manche Energieversorger keine Neukunden mehr aufnähmen. Wer dieser Tage eine Kündigung erhalte, sollte sich daher gut informieren und sofort handeln. Wichtig sei, dass Einzugsermächtigungen widerrufen oder bestehende Daueraufträge gelöscht werden. Zudem sollte zum Stichtag der Zählerstand abgelesen und dem Netzbetreiber mitgeteilt werden.
Betroffene sollten außerdem prüfen, ob ein Anspruch auf Schadensersatz bestehe, denn für eine außerordentliche Kündigung müsse immer ein wichtiger Grund vorliegen, so Preuschoff. Man wisse im Fall von immergrün, dass dieser nicht ausreichend benannt worden sei. Kundinnen und Kunden sollten ihrem alten Anbieter in so einem Fall dann unbedingt mitteilen, dass sie die Kündigung für nicht zulässig halten und sich wegen einer Vertragspflichtverletzung eine Schadensersatzforderung vorbehalten. Die Mehrkosten, die durch den Wechsel in einen anderen Vertrag wie die Grundversorgung entstünden, könnten dann nachträglich in Rechnung gestellt werden. Auch vereinbarte Bonuszahlungen, die an eine bestimmte Belieferungszeit gekoppelt sind, müssten anteilig ausgezahlt werden.
Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet auf www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/fuer-sie-da.
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In der Nacht auf den gestrigen Montag ist in Sarstedt ein schwarzer BMW X6 gestohlen worden. Wie die Polizei meldet, war das Fahrzeug in der Geschwister-Scholl-Straße abgestellt. Es hat einen Wert von rund 50.000 Euro. Das Kommissariat Sarstedt bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0 50 66 - 98 50.
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Bei einer Verkehrskontrolle nahe des Hohnsens ist gestern Nachmittag ein 18 Jahre alter Hildesheimer als Drogenhändler aufgeflogen. Laut Meldung stand er bei der Kontrolle unter dem Einfluss von Marihuana, was er auch selbst zugab. Er war der Polizei aus diesem Grund bereits bekannt. Zudem hatte er diverse Utensilien dabei, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln hinwiesen.
Daraufhin wurden auch sein Auto und seine Wohnung durchsucht, wobei diverse Beweismittel sichergestellt wurden, darunter auch weitere Rauschmittel. Gegen den Mann läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, dass wegen der Wiederholungstat vermutlich ein vierstelliges Bußgeld nach sich ziehen wird, und ein Strafverfahren wegen des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
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