Der Deutsche Hausärzteverband hst die Entscheidung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern kritisiert, das Angebot von Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren auszuweiten. Der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt sagte dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland", dies sei eine Missachtung der Kompetenz der Ständigen Impfkommission (Stiko) - diese hat bislang keine allgemeine Impfempfehlung für diese Altersgruppe abgegeben.
Diese Entscheidung könne zu Verunsicherung führen, und klinge "ein wenig nach Wahlkampfgetöse“. Das Risiko liege mehr bei den nicht impfwilligen Erwachsenen als bei den Kindern und Jugendlichen, so Weigelt weiter. Für junge Leute mit hohem Risiko gebe es ja bereits eine Impfempfehlung. Warum eine Empfehlung der Stiko dazu zunächst nicht abgewartet werden könne, die sich auf Basis von fundierten Studien zeitnah äußern wolle, sei ihm schleierhaft.
Die Gesundheitsministerkonferenz hatte gestern ein flächendeckendes Angebot von Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren beschlossen. Der Vorsitzende der Stiko, Thomas Mertens, bezeichnete dies als politische Entscheidung - es sei die Freiheit der Politik, so etwas im Sinne der allgemeinen Gesundheitsvorsorge anzubieten. Zugleich sprach er von einer „Stellvertreterdiskussion“: Für den Verlauf der vierten Corona-Welle sei eine hohe Impfquote von mehr als 75 Prozent bei den 18- bis 59-Jährigen absolut entscheidend.
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Polizei und Staatsanwaltschaft suchen Zeugen einer Auseinandersetzung, die sich am letzten Donnerstag, dem 29. Juli, gegen 11:30 Uhr in Freden zugetragen hat. Laut Mitteilung waren in der Bachstraße zwei Mitte 20 und Anfang 30 Jahre alte Männer aneinandergeraten - der genaue Ablauf der Ereignisse ist unklar. Fest steht jedoch, dass danach dass einer der Beteiligten mit einer Stichverletzung im Oberkörper in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht werden musste. Es laufen deshalb Ermittlungen wegen versuchter Tötung.
Die bisher vorliegenden Angaben der Beteiligten und Zeugen sind zum Teil widersprüchlich und erlauben keine zuverlässige Rekonstruktion des Tatgeschehens, heißt es weiter. Deswegen bitte das erste Fachkommissariat der Inspektion Hildesheim um Mithilfe der Bevölkerung: Wer in der Sache Beobachtungen gemacht habe, insbesondere zu den Tatbeiträgen der beiden Beschuldigten, werde gebeten sich unter 0 51 21 - 939-0 zu melden.
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Im Pflaster der Kreuzung von Almsstraße, Wallstraße und Arnekenstraße werden ab heute die Fugen erneuert. Wie die Stadt mitteilt, werden dafür die betroffenen Bereiche voll gesperrt bis voraussichtlich nächsten Montag.
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Ein 16-Jähriger ist am Sonntag an der Bushaltestelle "Martin-Luther-Straße" in der Hildesheimer Nordstadt Opfer eines Raubs geworden. Er war laut Bericht mit seiner Freundin spazieren, als ihnen eine Gruppe von Jugendlichen auffiel, die sie anscheinend schon seit einer
Weile verfolgte. Mitglieder dieser Gruppe waren dem jungen Mann auch flüchtig bekannt.
An der Haltestelle sei es dann durch drei der Männer zum Übergriff gekommen. Sie sollen den 16-Jährigen geschlagen und zu Boden geworfen, und dann seinen Rucksack gestohlen haben. Dann brachen sie den Angriff ab und flohen in Richtung Friedrich-Nämsch-Park.
Eine Funkstreife konnte nach einer Verfolgung zu Fuß einen Tatverdächtigen im Nahbereich festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Wache wurde er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen laufen. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Hildesheimer Polizei unter 0 51 21 - 939 0 zu melden.
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Ein Forschungsteam der Universität Hildesheim untersucht das Thema Informationskompetenz. Dabei geht es z.B. um die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger die Fähigkeit zum kritischen Denken einschätzen, wie sie sich Zugang zu Informationen beschaffen, wie sie Informationen suchen und welche Mittel sie bei der Suche nach Informationen nutzen, heißt es in einer Mitteilung. Die Bedeutung von Informationskompetenz sei in Zeiten von Fake News und Desinformation aktueller denn je. Kern der Studie ist eine Befragung über das Internet im Rahmen des Projekts „Informationskompetenz und Demokratie“.
Bislang sei Informationskompetenz gerade in Deutschland eher ein Nischenthema, heißt es weiter. Inhaltlich fokussiere sich das Thema meist darauf, wie man effektiv fachliche Recherchen durchführe. Deshalb, und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz von Informationskompetenz, wolle das Forschungsteam das Thema stärker in der Öffentlichkeit positionieren und von verschiedenen Standpunkten aus betrachten. Es hat bereits eine eigene Projektwebseite eingerichtet, auf der auch viele Materialen und Artikel rund ums Thema zu finden sind: informationskompetenz.blog.uni-hildesheim.de,
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Die Stadt Hildesheim hat auf ein Förderprogramm hingewiesen, dass die Folgen des Klimawandels abmildern soll. Dabei werden Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen sowie die Errichtung von...