Die Polizei verstärkt angesichts der ab morgen geltenden neuen Corona-Regeln ihre Kontrollen. Man werde wie bisher Verstöße konsequent ahnden, heißt es in einer Mitteilung. Damit ein Teil der Beschränkungen wieder aufgehoben werden könne, sei es wichtig, dass man das eigene Verhalten und die damit verbundenen Auswirkungen überprüfe. Die Polizei appelliere an die Bevölkerung, sich an die Regeln und insbesondere die für alle neue Ausgangssperre zu halten und sich bei Kontrollen kooperativ zu zeigen.
Neben der Ausgangssperre sind ab morgen u.a. auch stärkere Kontaktbeschränkungen in Kraft sowie die Pflicht, in Bussen und Bahnen FFP2-Masken zu tragen. Zur Frage, was mit Obdachlosen geschehe, sagte Polizeisprecherin Kristin Möller auf Nachfrage, man werde in diesen Fällen keine Anzeige erstatten.
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Im Land Niedersachsen werden künftig keine Autokennzeichen mit einem Bezug zur NS-Zeit mehr vergeben. Der Landtag beschloss gestern mit großer Mehrheit bei acht Enthaltungen einen entsprechenden Entschließungsantrag von SPD und CDU. In Hannover seien etwa Nummerschilder mit den Buchstaben- und Zahlen-Kombinationen "HH 88", "AH 18" oder "HH 1933" in Umlauf, die Assoziationen zu Adolf Hitler weckten, hieß es in dem Antrag. Rechtsextremisten verständigten sich mit solchen Codes.
Dem Antrag nach sollen die Zulassungsstellen angewiesen werden, über bereits verbotene Buchstaben-Kombinationen hinaus keine Kennzeichen mehr auszugeben, die auf die NS-Zeit hindeuten. Zudem sollen sie bereits ausgegebene Nummernschilder dieser Art aus dem Verkehr ziehen, sofern der Fahrzeughalter kein persönliches Interesse daran nachweisen könne. Der Verfassungsschutz und der polizeiliche Staatsschutz sollen dazu eine Liste mit entsprechenden Zahlen- und Buchstabenfolgen erstellen.
Der FDP-Abgeordnete Marco Genthe sagte, der Rechtsextremismus sei eine "deutliche Gefahr" in Niedersachsen - wenn aber der großen Koalition nicht mehr einfalle, als einige Kennzeichen zu verbieten, "dann sollte einem das zu denken geben".
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Das Hildesheimer Impfzentrum in Himmelsthür soll künftig das zentrale Impfzentrum für den gesamten Landkreis werden. Wie der Kreis mitteilt, wird das Impfzentrum Alfeld in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium am 31. Juli geschlossen. Im Juni würden sich das Ministerium und der Kreis abstimmen, wie die Impfkampagne im Kreisgebiet fortschreitet und welche Konsequenzen dies für das Impfzentrum Alfeld haben könne.
Durch die Schließung würden die Bewohner*innen des Südkreises aber nicht von der Impfkampagne abgehängt, betont der Kreis. Zum Einen unterstütze man sehr stark dezentrales Impfen durch mobile Teams, um eine wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten, sagte die Erste Kreisrätin Evelin Wißmann. Zum anderen würden auch die Impfungen durch Hausärzte immer stärker Fahrt aufnehmen, und es werde auch Impfaktionen in Kooperation mit den Kliniken im Südkreis geben. Und schließlich sollen auch die Betriebsärzte zunehmend in die Impfungen einbezogen werden – gerade für den Industriestandort Alfeld sei dies ein wichtiger Baustein.
In den nächsten Wochen werde der Landkreis aber alles daran setzen, möglichst viele impfberechtigte Personen im Alfelder Zentrum zu impfen. Schon am morgigen Freitag würden für die Aktion „Impfen in den Mai“ die regulären Öffnungszeiten bis 21 Uhr erweitert. Dann stelle der Kreis zusätzliche 200 Termine zur Verfügung, die über die zentrale Hotline des Landes bzw. das Impfportal des Landes vergeben werden. Verimpft wird dabei das Vakzin von Biontech.
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Die Polizei hat vor Betrugsversuchen gewarnt, bei denen Täter über das Internet eine romantische Beziehung zu ihren Opfern aufbauen, um sie dann um ihr Geld zu bringen - das so genannte "Love Scamming". Einen solchen Fall habe es vor kurzem im Kreisgebiet gegeben: Eine Frau hatte auf einer Social Media-Plattform einen Mann aus dem europäischen Ausland kennengelernt und einen regen Austausch mit ihm begonnen. Nach einigen Wochen berichtete er ihr dann, er sei in finanzieller Not und bat um Geld, das sie ihm auch überwies.
In der Folge kam es immer wieder zu ähnlichen Anfragen, etwa wegen geplanter Flüge, gesperrten Konten oder dringender ärztlicher Behandlungen, deren Kosten er angeblich nicht selbst begleichen konnte. Dabei kommunizierte die Frau nicht nur mit ihm, sondern auch mit angeblichen Bankmitarbeitern. Die Täter gingen dabei so geschickt vor, dass sie die Frau immer wieder dazu brachten, Geld an sie zu überweisen.
Die Polizei mahnt deshalb bei Online-Beziehung u. a. zu grundsätzlicher Vorsicht, wenn das Gegenüber um Geld bittet oder es einfordert. Unaufgeforderte Zuschriften von Personen aus dem Internet seien oft Massensendungen, die an viele Personen geschickt werden. Beim Kontakt sollte im Zweifel die eigene Internetkamera abgedeckt werden, und es sollten keine Fotos oder Videos von sich selbst übermittelt werden - diese könnten für Erpressungsversuche missbraucht werden. Es sei gut, sich an eine Vertrauensperson zu wenden, und nötigenfalls auch an die Polizei. Dafür sei wichtig, Unterhaltungen oder Chatverläufe zu dokumentieren und die Zahlungsunterlagen mitzunehmen.
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Die seit Ende März bestehende Aufstallungspflicht für Geflügel im Landkreis Hildesheim wird zum 1. Mai aufgehoben. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, habe sich die Lage entspannt und es würden weniger Fälle der hoch ansteckenden Geflügelpest bei Wildvögeln und in den Hausgeflügelbeständen gefunden. Das Friedrich-Löffler-Institut habe in der aktuellen "Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5 in Deutschland" das Ausbreitungsrisiko des Virus vom Subtyp H5 als "mäßig" eingestuft. Das Interesse an der tierschutzgerechten Haltung von Geflügel im Freien überwiege damit derzeit das Risiko einer Infektion.
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