Die Feuerwehr hat gestern Abend nahe der Jahnswiese einen gestürzten Mountainbiker geborgen. Er lag laut Bericht im Wald in unwegsamem Gelände, so dass die Fachgruppe "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen" zum Einsatz kam. Der schwerverletzte Jugendliche musste mittels Schleifkorbtrage und einer Seilsicherung einen Hang aufwärts gerettet werden. Im Rettungswagen wurde der Patient durch den Notarzt medizinisch weiterversorgt und im Anschluss per Rettungshubschrauber zur Weiterversorgung in eine Spezialklinik gebracht.
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Rund 350 Menschen* haben heute Mittag an der Mai-Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes teilgenommen. Die HauptrednerInnen auf dem Marktplatz waren dabei Karoline Kleinschmidt, die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim, und Ministerpräsident Stephan Weil.
Kleinschmidt rief angesichts dieses Superwahljahres die Politik auf, sich mehr mit Inhalten zu beschäftigen als mit Personalien. Sie forderte mehr Anstrengungen vor allem im Gesundheitsschutz und dem Bereich Bildung und Ausbildung. Es müsse ein klares Bekenntnis zu Demokratie geben, unter dem Motto: "Keine Handbreit den Faschisten", und auch nicht den so genannten Querdenkern. Zu den weiteren Forderungen gehöre ein Ende der Rente erst mit 67, eine Mietpreisbremse und in der Steuerpolitik eine grundlegende Umverteilung: Wer den Reichen nicht nehme, könne den Armen nicht geben, so Kleinschmidt.
Weil betonte mit Blick auf das Motto der Veranstaltung, "Solidarität ist Zukunft", die Bedeutung von Solidarität. Entweder man halte zusammen, oder allen gehe es schlechter. Die Landesregierung wolle deshalb z.B. nur noch Pflegeeinrichtungen mit Investitionen unterstützen, in denen es eine Tarifbindung gibt. Auch dürfe angesichts des Überthemas Corona nicht vergessen werden, dass die Wirtschaft auch durch den Klimawandel vor einem riesigen Umbauvorhaben stehe. Um allen Herausforderungen begegnen zu können, müsse aber auch die Finanzausstattung des Staats verbessert werden: Er habe derzeit "alle Hände voll zu tun", um eine reine Rotstiftpolitik abzuwenden, so Weil.
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*Anm. der Redaktion: Die erste Version dieser Meldung nannte die Zahl 250 als eigene, grobe Schätzung. Die Polizei meldete später die Zahl 380 "in der Spitze". Wir haben daher unsere Schätzung nach oben korrigiert.
Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Hildesheim - die Kreise Hildesheim und Peine - ist im April im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert geblieben. Sie lag laut der aktuellen Statistik bei 13.883 und damit nur um 9 höher als im März. Die Arbeitslosenquote blieb damit bei 6,3 Prozent.
Es sei ein gutes Zeichen, dass es keine starken Zugänge bei den arbeitslosen Menschen gebe, sagte Evelyne Beger, Vorsitzende der Geschäftsführung. Dies zeige, dass das Instrument Kurzarbeitergeld nachhaltig seine Wirkung entfalte. Erhebungen zufolge waren zwischen August und November 2020 jeweils zwischen 4.600 und 5.000 Menschen im Kreis Hildesheim in Kurzarbeit.
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Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser mit Sitz in Hildesheim hat zum dritten "Forum Leine-Weser" geladen. Am 12. Mai soll es dabei um das Thema "Mobilität der Zukunft" gehen. Es werde ein Vortragsprogramm, eine Ausstellung mit Praxisbeispielen und auch eine besondere Präsentation von Wolfgang Müller-Pietralla geben, einem Zukunftsforscher der Volkswagen AG.
Das Forum werde über das Konferenzsystem gather.town abgehalten, das ermöglichen werde, mit den Rednern, Ausstellern und auch anderen Besuchern wie auf einer realen Konferenz ins Gespräch zu kommen. Es richte sich an alle Interessierten und Engagierten im Themenbereich Regionalentwicklung und Mobilität und sei kostenlos. Anmeldungen werden bis Dienstag, dem 4. Mai erbeten. Weitere Informationen gibt es im Internet.
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Die Stadt Hildesheim testet in den nächsten drei Monaten ein neues elektrisches Lastenrad, ein "E-Bike Cargo". Es stammt von Volkswagen Nutzfahrzeuge und wurde als Feldversuch durch die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg vermittelt, heißt es in einer Mitteilung. Es solle überprüft werden, wie gut das Rad in der kommunalen Praxis nutzbar ist. Die einzige Anforderung sei, dass jede Woche rund 100 Kilometer gefahren werden sollen.
Das Lastenrad könne von allen interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Hildesheim für dienstliche Zwecke genutzt werden, hieß es weiter. Der Feldversuch werde dokumentiert und wöchentlich dem Hersteller gemeldet. Der Fuhrpark der Stadt Hildesheim verfüge bereits über sechs E-Autos, zwei E-Bikes und einen E-Roller, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Fachbereiche zur Verfügung stehen. Neue Fahrzeuge würden seit einigen Jahren – soweit möglich – ausschließlich als E-Fahrzeuge angeschafft.
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