Anm. der Redaktion: Die hier beschriebenen "Oster-Ruhetage" wurden inzwischen von der Bundesregierung abgesagt - siehe auch hier.
Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat an die Menschen in Niedersachsen appelliert, den in der letzten Nacht beschlossenen harten Corona-Lockdown über Ostern einzuhalten. Er rief dazu auf, sich zusammen mit der Landesregierung auf dieses Vorgehen einzulassen - und sich über Ostern mit direkten Begegnungen zurückzuhalten sowie möglichst wenig unterwegs zu sein.
Zu den Ergebnissen der Konferenz der MinisterpräsidentInnen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehört, den derzeitigen Lockdown bis zum 18. April zu verlängern und eine fünftägige, besondere Ruhezeit über Ostern einzurichten, beginnend mit dem Gründonnerstag. Unternehmen sollen in dieser Zeit nicht produzieren und Geschäfte geschlossen bleiben - mit Ausnahme des Lebensmittelhandels, der am Samstag öffnen kann. Das öffentliche Leben in Deutschland und die direkten zwischenmenschlichen Kontakte sollen so auf ein Mindestmaß zurückgefahren werden. Reisen und auch die zunächst angestrebten Kurzurlaube im eigenen Bundesland sollen den Beschlüssen zufolge unterbleiben.
Weil betonte, dass die steigenden Infektionszahlen insbesondere mit neuen und gefährlicheren Virusvariante B 1.1.7 diese drastischen Schritte erforderten - entgegen aller vorheriger Ansagen. Deshalb hätten Bund und Länder jetzt ein neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung aufgeschlagen. Die kurze, aber konsequente Phase des Stillstands über Ostern könne dazu führen, die Dynamik der Infektionswelle zu brechen und zu dämpfen, sagte der Ministerpräsident. Es gehe darum, das Infektionsniveau zu begrenzen, bis die Teststrategie greife: Nach Ostern sollen 40 Prozent der Menschen zweimal wöchentlich getestet werden, darunter auch Schülerinnen und Schüler. Ab Mitte April solle zudem genügend Impfstoff vorhanden sein, um wöchentlich bundesweit 3,5 Millionen Menschen zu impfen.
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Die Hildesheimer Polizei sucht mögliche Zeugen eines Einbruchs in ein Friseurgeschäft in der Osterstraße, der sich in der Nacht auf Freitag zugetragen hat. Laut Mitteilung brachen der oder die Täter zwischen 2 und 2:30 Uhr ein Hinterhof-Fenster auf und stahlen dann Geld aus den Räumlichkeiten.
Wie weiter mitgeteilt wird, war das gleiche Geschäft schon am Montag zuvor das Ziel eines Einbruchsversuches, bei dem eine Tür zum Hinterhof beschädigt wurde. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, werde noch geprüft. Zeugen, denen eventuell Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei zu melden.
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Die Stadt Hildesheim wird auch dieses Jahr an der "Earth Hour" teilnehmen, die am kommenden Samstag stattfinden wird. In einer Mitteilung heißt es, man werde um 20:30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtung des Rathauses abschalten, was ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz setzen solle. Damit sei die Stadt nun seit 2012 zum zehnten Mal bei der Earth Hour dabei - und OB Dr. Ingo Meyer sagte, er würde sich sehr freuen, wenn sich auch in Hildesheim ganz viele Menschen, Institutionen und Unternehmen an der symbolträchtigen Aktion beteiligen würden.
Die Earth Hour gibt es seit 2007, Ausruferin ist die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund for Nature (WWF). Ihr zufolge haben sich bereits über 400 Orte zur „Earth Hour 2021“ angemeldet. Bei der Aktion gehe es in erster Linie darum, dass alle Teilnehmer*Innen durch das Symbol des Lichtausschaltens deutlich machten, dass sie von der Politik und Wirtschaft mehr Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz fordern - das ist dieses Jahr besonders wichtig, so der WWF.
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WissenschaftlerInnen mehrerer Universitäten in Niedersachsen und die Harzwasserwerke haben einen Zwischenstand zum "Projekt Energie- und Wasserspeicher Harz" veröffentlicht. Darin geht es um die Frage, wie der Harz in Zukunft die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserversorgung und Stromversorgung Niedersachsens abmildern könne, heißt es in einer Mitteilung.
In ihrem Bericht, der anlässlich des heutigen "Tag des Wassers" vorgelegt wurde, werden demnach mögliche Standorte genannt, die im weiteren Verlauf des Projektes genauer untersucht werden sollen. Den bisherigen Untersuchungen nach wäre möglich, durch den Bau neuer Talsperren, neuer Überleitungen zwischen bestehenden Talsperren und durch den Umbau und die Nutzung von bereits vorhandenen Bauten bis zu 90 Millionen Kubikmeter Wasser mehr im Harz zu speichern als bisher. Das entspreche etwa der Hälfte des aktuellen Speichervolumens der Talsperren der Harzwasserwerke im Westharz. Auch wurden sechs mögliche Standorte für Pumpspeicherwerke ermittelt, die einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten könnten.
Einer der Vorschläge betrifft etwa die Innerstetalsperre - oberhalb von ihr könnte ein zweites Becken entstehen, das durch einem Stollen mit der Granetalsperre verbunden wird. Dadurch könnte der Hochwasserschutz über Hildesheim bis nach Hannover gestärkt und darüber hinaus die Granetalsperre in ihren Funktionen unterstützt werden.
Das Projekt Energie- und Wasserspeicher Harz wird sowohl vom Umweltministerium als auch vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur begleitet. Nun sollen die Vorschläge einzeln beurteilt werden. Endgültige Ergebnisse sollen nächstes Jahr vorgelegt werden.
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Für den morgigen Dienstag ist ein virtuelles Treffen der Partnerstädte Hildesheim und Padang in Indonesien geplant. Wie die Stadt mitteilt, werden dabei neben OB Dr. Ingo Meyer auch sein Amtskollege Hendri Septa und der der Gouverneur von West- Sumatra, Mahyeldi Ansharulla, Grußworte halten. Dazu wird es vor allem um die Kultur in den beiden Städten gehen; so soll etwa der norwegische Sänger Audun Kvitland live auftreten - er wurde in Indonesien mit seinem Lied „Nasi Padang“ bekannt.
Das Treffen wird morgen ab 14 Uhr bei YouTube übertragen, Interessierte können mit diesem Link teilnehmen.
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