Im Hildesheimer Wald wird bei Bosch, der Robert Bosch Car Multi Media, SEG Automotive & Howmet Aerospace heute gestreikt. Wie die IG Metall mitteilt, gab es am Vormittag auch eine Kundgebung. Für die nächsten Tage ist auch im Kreis Hildesheim mit weiteren Aktionen zu rechnen. Sie sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen, laut der Gewerkschaft waren deshalb bundesweit seit Ende der Friedenspflicht am 28. Februar 43.000 Menschen im Warnstreik. Die IG Metall fordert u.a. 4 Prozent mehr Gehalt, die Arbeitgeber lehnen dies mit Verweis auf Einbußen durch die Corona-Pandemie ab.
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Ein Auffahrunfall auf der A7, bei dem sich Langhölzer in den Innenraum eines Autos bohrten, ist am Samstag glimpflich ausgegangen. Wie die Polizei mitteilt, sei es wahrscheinlich nur dem Zufall zu verdanken, dass dabei der Fahrer des Wagens nur leicht verletzt wurde. Der 70-Jährige war mit seinem Kia auf einen Anhänger mit Holzteilen aufgefahren, weil er vermutlich dessen Geschwindigkeit falsch eingeschätzt hatte. Dieser wurde vom BMW eines 45-Jährigen gezogen.
Durch den Aufprall wurden Hölzer vom Anhänger gestoßen - einige durchschlugen die Windschutzscheibe, andere blieben in der Karosserie des Kia stecken und wieder andere verteilten sich auf der Fahrbahn. Der Wagen des 70-Jährigen kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Außenschutzplanke.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Anhänger nicht nur vom Gewicht her überladen war, sondern dass die Holzladung auch zu weit über das Anhängerende hinaus ragte. Gegen den Fahrer des BMW wurden ein Strafverfahren wegen des Anfangsverdachts einer fahrlässigen Körperverletzung und auch mehrere Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
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Die Hildesheim Invaders können auch weiter auf ihrem bisherigen Gelände am Philosophenweg bleiben. Das ist das Ergebnis von Gesprächen mit Eintracht Hildesheim, die von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer vermittelt wurden.
Eintracht hatte zunächst angekündigt, auf dem Invaders-Gelände eine neue Halle bauen zu wollen. Dies soll weiterhin passieren, allerdings nun so, dass das Invaders-Spielfeld ("Homefield") weiter bestehen kann. Die Halle wird dafür in der Planung gedreht und das Homefield etwas verschoben, weshalb die Invaders nun auch ein Nachbargrundstück pachten werden. Der Bau der Halle soll im Juni beginnen.
Alle Beteiligten zeigten sich mit diesem Ergebnis zufrieden, das der Oberbürgermeister als "Win-Win-Lösung" bezeichnete. Der Eintracht-Vorstandsvorsitzende Clemens Löcke sagte, er sei sehr froh, dass nach der kurzen, aber sehr emotional geführten öffentlichen Diskussion nun so schnell eine harmonische Lösung gemeinsam auf dem Eintracht-Areal gefunden werden konnte. Jan Hendrik Meyer sagte als Invaders-Vorsitzender, für ihn sei die wichtigste Nachricht, dass das Homefield bestehen bleibe – wenn auch in etwas anderer Form. Man plane mit Eintracht eine gemeinsame Kooperation und eine langfristige Lösung für seinen Verein.
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Die EVI Energieversorgung Hildesheim hat am Moritzberg eine neue so genannte "Nahwärmeinsel" in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilt, versorgt es aktuell 16 Gebäude zwischen dem Ex-Phoenixgelände und der Pippelsburg mit Wärme, und damit insgesamt 200 Wohneinheiten.
Die Anlage bestehe im Kern aus einem Blockheizkraftwerk, das sowohl Wärme als auch Strom erzeugt - im Vergleich zu konventioneller Wärmeerzeugung würden so 22 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Sie habe bereits jetzt Kapazitäten für bis zu 800 Wohneinheiten und soll nächstes Jahr noch weiter ausgebaut werden.
Dies sei nun die vierte solche Nahwärmeinsel, die die EVI betreibe - weitere seien in Drispenstedt, im Stadtquartier Rosenhang nahe dem Ameos-Klinikum sowie in Laatzen.
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Der Vorsitzende der Deutschen Kommission "Justitia et Pax", der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, hat einen weltweiten Zugang zu Impfstoffen gegen das Coronavirus gefordert. Während in Deutschland gerade viel über Impfstrategien und Versäumnisse diskutiert werde, drohe die weltweite Situation aus dem Blick zu geraten. Eine faire internationale Verteilung der Impfstoffe sei moralisch dringend geboten.
Der fehlende Zugang zu Impfstoffen sei ein Gerechtigkeitsproblem, das durch den Aufkauf von Impfstoffen durch einige Länder weit über den eigenen Bedarf noch verstärkt werde. Länder des Südens müssten außerdem wegen Exportkontrollen teils erheblich höhere Preise zahlen. Bleibe eine faire Verteilung von Impfstoffen aus, drohe der Globale Süden ökonomisch noch weiter abhängt zu werden als ohnehin schon. Außerdem steige ohne einen verbesserten Zugang zu Impfstoff die Gefahr von Mutationen, die letztlich alle Menschen weltweit bedrohen. Wilmer forderte, dass auch die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Patentrechte auszusetzen, gezielt genutzt werden müssten, um die Produktion von Impfstoffen zu beschleunigen.
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