Der Rechtsextremismus in seinen verschiedenen Formen ist für die Sicherheitsbehörden weiter eine der größten Herausforderungen. Das sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) bei der Vorstellung des neuen Verfassungsschutzberichts. Man beobachte, wie sich rechtsextremistische und rechtspopulistische Positionen vermengten und damit neue Anhänger fänden. So sei etwa das rechtsextremistische Personenpotenzial in Niedersachsen durch die Aufnahme der Beobachtung der „Jungen Alternative“ und des so genannten „Flügels“ in der AfD erheblich gewachsen.
Beim Linksextremismus sehe man derzeit eine niedrige Hemmschwelle zur Gewaltanwendung. Im radikalen Islamismus dagegen beobachte man derzeit, dass sich die Szene zersplittere. Weil charismatische Führungsfiguren fehlten, verlagere sich die Aktivität zunehmend von Gemeinschaftszentren oder Moscheen ins Internet.
fx
Am Hildesheimer Rosenstock zeigen sich die ersten Blüten dieses Jahres. Wie das Bistum mitteilt, ist in diesen Tagen mit der Hauptblüte zu rechnen. Die Rose an der Apsis des Doms ist ein Wahrzeichen Hildesheims, weil sie die Zerstörung des Zweiten Weltkriegs überstand und so die Auferstehung Hildesheims aus der Asche symbolisiert. Der Legende nach ist der Rosenstock 1.200 Jahre alt und für die Gründung des Bistums Hildesheim im Jahr 815 verantwortlich. Schriftlich bezeugt ist er seit über 400 Jahren.
Er kann täglich zu den Öffnungszeiten des Doms – 10 bis 18 Uhr – besichtigt werden, dabei gelten derzeit die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.
fx
Die Polizei Bad Salzdetfurth hat gestern Abend in Wehrstedt einen 21-Jährigen E-Scooter-Fahrer und einen ihn begleitenden 30-Jährigen Radfahrer kontrolliert.
Der Alkotest zeigte bei dem 21-Jährigen einen Wert von 0,38 Promille, und ein zusätzlicher Urintest Abbauprodukte von Kokain. Er wurde dann zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn läuft eine Ordnungswidrigkeiten-Verfahren.
Bei einer Überprüfung des Radfahrers wurde dagegen festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er wurde festgenommen und ist jetzt in der JVA Sehnde.
fx
Mit knapp 300.000 Euro hat das Bonifatiuswerk im Geschäftsjahr 2020 Katholiken im Bistum Hildesheim unterstützt. Unter anderem förderte das katholische Hilfswerk dort laut einer Mitteilung Bauprojekte, die Kinder- und Jugendseelsorge, die Anschaffung von Fahrzeugen sowie missionarische Projekte.
Insgesamt wandte das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr 13 Millionen Euro für Katholikinnen und Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora auf. Trotz eines deutlich spürbaren und durch Corona bedingten Rückgangs bei den Kollekten seien 771 Projekte gefördert worden, hieß es.
Das in Paderborn ansässige Bonifatiuswerk hat das vorrangige Ziel, den missionarischen Auftrag der katholischen Kirche dort zu unterstützen, wo Katholiken in einem mehrheitlich glaubensfremden Umfeld leben. Gegründet wurde das Hilfswerk im Jahr 1849 während des dritten Katholikentages in Regensburg.
sk
Die Grüne Kreistagsfraktion fordert vom Landkreis Hildesheim eine bessere finanzielle Unterstützung für die Träger der freien Jugendhilfe. Im Rahmen der Pandemie hätten diese Träger Aufwendungen vom Jugendamt des Landkreises nicht ausreichend erstattet bekommen, so die Kreistagsfraktion. SPD und CDU hatten kürzlich einen Antrag eingereicht, der die Vergütung der Fachleistungsstunden in der ambulanten Jugendhilfe in der Zeit der Pandemie neu regeln soll. Dieser geht den Grünen aber nicht weit genug.
Der jugendpolitische Sprecher der grünen Fraktion, Oliver Kersten-Wilk bemängelte, es sei keine Erstattung für die gesamte Pandemie vorgesehen. Zudem solle der Förderbetrag gedeckelt werden. Dies sei so nicht hinnehmbar, erklärte Kersten-Wilk. Die Grünen forderten daher erhöhte Zuschüsse auch rückwirkend für die Pandemie und eine Streichung der Deckelung. Zudem solle den Einrichtungen eine sogenannte Krisenreserve in in Höhe von 5 Prozent auf geleistete Stunden gezahlt werden. Nur so könnten die Einnahmeausfälle kompensiert werden, so die Grünen.
sk
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