Der Niedersächsische Städtetag hat scharfe Kritik an der aktuellen Corona-Verordnung des Landes geübt. Die Orientierung an Inzidenzwerten sei nicht geeignet, einen verlässlichen und nachvollziehbaren Orientierungsrahmen für die Bevölkerung zu schaffen, erklärten die Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Lüneburg, SPD), Frank Klingebiel (Salzgitter, CDU) und Klaus Mohrs (Wolfsburg, SPD) am Dienstag.
Die Zahlen 35, 50 oder 100 seien politisch willkürlich gegriffen und würden von der Bevölkerung schon längst nicht mehr akzeptiert. Kontaktlockerungen, die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und die Öffnung von Einzelhandelsgeschäften würden sich auf der Grundlage von Inzidenzwerte sehr kurzfristig ändern. Dies stelle kommunale Träger, Einrichtungen und Eltern, aber auch Arbeitgeber vor kaum zu bewältigende Herausforderungen. Die fehlende Perspektive, die unzureichende Verlässlichkeit und die mangelnde Transparenz würden das Vertrauen in die öffentliche Verwaltung stark beeinträchtigen, so die Oberbürgermeister weiter.
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In Niedersachsen bieten inzwischen über tausend Arztpraxen kostenlose Corona-Schnelltests an. Diese hätten sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) entsprechend zurückgemeldet, so der Verband. Wo so ein Test möglich ist, könne jetzt im Internet nachgeschaut werden: Unter der Adresse www.arztauskunft-niedersachsen.de könne unter dem Punkt "Besonderheiten" gezielt nach "Corona-Schnelltests" gefiltert werden. Diese Liste werde ergänzt und sukzessive wachsen, so die KVN.
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Aktualisiert 10.03., erster Satz: Jetzt über 1.000 Einträge.
Im Rahmen eines Klimaschutzprojekts ist in der Grundschule Alter Markt ein neues Heizungssystem eingebaut worden. Über die so genannte „Einzelraumregelung“ könne der Energieverbrauch der Schule um voraussichtlich 20 bis 30 Prozent reduziert werden, heißt es in einer Mitteilung. Dies würde bis zu 6,6 Tonnen weniger CO2-Ausstoß im Jahr bedeuten, und dazu eine Kosteneinsparung von bis zu 10.000 Euro.
Die Arbeiten für den Einbau hätten in den Osterferien 2020 begonnen und seien bis Oktober abgeschlossen gewesen - seitdem sei das System in Betrieb. Es werde vom Hausmeister per PC überwacht und gesteuert und sorge so dafür, dass die Wärme nur dorthin gehe, wo sie gebraucht werde. Dafür wurden in der Schule über 330 Fensterkontakte, 46 Einzelraumregler und 127 Ventile verbaut.
Bei positiven Ergebnissen solle solche Heizungssysteme auch in anderen Schulen installiert werden. Die Kosten für dieses Pilotprojekt betrugen knapp 100.000 Euro und wurden etwa zur Hälfte von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)
mit gefördert.
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Die Hildesheimer Stadtbibliothek ist ab heute wieder geöffnet. Wie die Stadt mitteilt, gilt beim Besuch die Verpflichtung zur Verwendung eines Bücherkorbes sowie zum Tragen einer OP- oder einer FFP2-Maske für alle Besucher ab 6 Jahren. Für Gäste, die aus gesundheitlichen Gründen vom Tragen einer Maske befreit sind und die Räumlichkeiten deshalb nicht betreten können, biete die Stadtbibliothek weiterhin den Medienbestellservice „Glückspaket“ an. Noch nicht abgeholte Bestellungen könnten am angegebenen Wunschtag innerhalb der regulären Öffnungszeit am Servicetresen entgegengenommen werden.
Neu ist laut Stadt außerdem die Regel, dass Kundinnen und Kunden beim Betreten der Bibliothek ihre Kontaktdaten hinterlassen müssen, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Auch könnten bis auf Weiteres Tageszeitungen und auch die Internetarbeitsplätze noch nicht zur Nutzung freigegeben werden, und die Anzahl der Plätze im Lesesaal sei begrenzt. Das Archiv der Bibliothek sei derzeit nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung nutzbar.
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Die fünf Landkreise im und am Harz fordern zu Ostern Öffnungen für ihre touristischen Angebote. Der Tourismus befinde sich bereits im fünften Monat im harten Lockdown und damit so lange wie keine andere Branche, heißt es in einer am Donnerstag vom Harzer Tourismusverband verbreiteten Erklärung. Unterzeichner sind die Kreise Göttingen, Goslar, Harz, Mansfeld-Südharz und Nordhausen.
Aufgrund der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse hätten bisher nur wenige Bereiche wie etwa die Außengastronomie oder Museen eine Chance auf eine baldige Öffnung, hieß es weiter. Regelungen für den Übernachtungssektor seien erst für den 22. März in Aussicht gestellt, Aussagen zu Freizeiteinrichtungen wie Seilbahnen gebe es nicht.
Die Menschen sehnten sich nach Auszeiten, Naturerlebnissen und Ablenkung. Es dürfe nicht sein, dass diese Bedürfnisse in ausländischen Reisegebieten befriedigt würden, weil dort bereits Öffnungen erfolgt seien. Der Harz biete ausreichende Möglichkeiten, den Tourismus mit verlässlichem Infektionsschutz wieder aufzunehmen - etwa mit zahlreichen autarken Unterkünften oder Campingplätzen mit weiträumige Flächen, und auch der Einfluss der Hotellerie auf das Infektionsgeschehen werde vom Robert-Koch-Institut als "niedrig" eingestuft. Die Tourismusbranche habe bereits 2020 ihre Flexibilität im Hinblick auf die Umsetzung von Hygiene- und Abstandsregelungen bewiesen, heißt es in der Erklärung, nun könnten gut durchdachte Teststrategien die Öffnung weiter flankieren und die Sicherheit erhöhen.
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