Die Hildesheimer Polizei hat Anfang des Monats einen 20 Jahre alten Mann gefasst, der im ehemaligen Pathologie-Gebäude an der Renatastraße Graffitis sprühte. Dies geschah laut Meldung am Nachmittag des 3. Februar. Der Eigentümer des Gebäudes und zwei Mitarbeiter ertappten den Jugendlichen auf frischer Tat und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf. Weitere Schriftzüge von ihm wurden im Gebäude und auch auf Außenwänden gefunden, und bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden weitere Beweismittel gefunden. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest, die Ermittlungen dauern an.
Bereits eine Woche später, am 10. Februar, drangen am frühen Abend erneut drei bis vier Personen in die Ex-Pathologie ein. Als die Polizei eintraf, waren sie jedoch schon wieder verschwunden - es soll sich um junge Männer im Alter von etwa 16-20 Jahren gehandelt haben, die vermutlich dunkel gekleidet waren.
Wer dazu Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
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Vor dem Oberlandesgericht Celle ist das Urteil gegen den mutmaßlichen Chef des "Islamischen Staats" in Deutschland, Abu Walaa, gesprochen worden. Der 37-Jährige muss demnach zehneinhalb Jahre in Haft.
Er und mehrere Mitangeklagte haben nach Ansicht des Gerichts junge Leute radikalisiert und in Kampfgebiete wie den Irak oder Syrien geschickt. Die Bundesanwaltschaft hatte elfeinhalb Jahre Haft gefordert, die Verteidigung dagegen einen Freispruch oder zumindest eine deutlich mildere Strafe.
Abu Walaa war Imam der Moschee des Deutschsprachigen Islamkreises Hildesheim (DIK). Dieser Verein war - nach mehreren vorigen Durchsuchungen - im März 2017 vom niedersächsischen Innenministerium verboten worden. Walaa war bereits im November 2016 in Bad Salzdetfurth festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht worden.
Innenminister Boris Pistorius sagte zum Celler Urteil, es sei richtungsweisend und wichtig für Niedersachsen, für Deutschland und für die Bekämpfung der jihadistischen Ideologie. Das Gericht habe mit dem Urteil deutlich gemacht, dass jihadistische Prediger wie Abu Walaa und ihre Gehilfen in einer wehrhaften Demokratie für ihre extremistischen Aktivitäten zur Rechenschaft gezogen werden.
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Ergänzt 12 Uhr: Reaktion des Innenministers
Hildesheim ist im Vergleich eine relative günstige Stadt, um zu studieren. Das zeigt eine neue Auswertung des Online-Portals www.immowelt.de. Darin wird dargestellt, welcher Anteil der Studienförderung BAföG (im Höchstsatz) für die Miete aufgewendet werden muss - 68 Städte werden verglichen. Für Hildesheim wird eine mittlere Miete von 280 Euro für eine 40 qm2-Wohnung angegeben, was 33 Prozent des Höchstsatzes ergibt. In Hannover liegt dieser Anteil laut Erhebung bei 41 Prozent und in Braunschweig bei 35 Prozent.
Besonders teure Städte sind demnach München mit 87 Prozent und Stuttgart mit 62 Prozent, besonders günstig dagegen sind Chemnitz mit 21 Prozent und Cottbus mit 23 Prozent.
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In Niedersachsen breiten sich bestimmte eingewanderte oder eingeschleppte Tierarten weiter aus. Das meldet die Landesjägerschaft. Die jährlich erhobenen so genannten Jagdstrecken zeigten, dass bei Waschbär, Marderhund und Biberratte als auch bei der Nilgans die Zahl der erlegten Tiere 2020 im Vergleich zum Vorjahr zum Teil deutlich angestiegen sei.
Am höchsten war der Anstieg demnach beim Waschbären mit einem Plus von knapp 36 Prozent - über 20.400 Tiere wurden erlegt. Bei der Biberratte, auch Nutria genannt, stieg die Zahl der Abschüsse um fast 28 Prozent, beim Marderhund um gut 26 Prozent und bei der Nilgans um etwa 10 Prozent.
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Immer mehr Menschen wenden sich bei Beschwerden außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen lieber an den ärztlichen Bereitschaftsdienst, als zur Notaufnahme eines Krankenhauses zu gehen. Das meldet die Kaufmännische Krankenkasse mit Bezug auf eine eigene Erhebung.
2020 suchte weniger als jeder Vierte die Notaufnahme auf, während fast jeder Zweite stattdessen den Bereitschaftsdienst aufsuche. Im Jahr zuvor waren dagegen die Anteile mit rund 30 Prozent annähernd gleich. Als Erklärung hieß es, dass der Bereitschaftsdienst und seine Nummer 116 117 durch die Corona-Krise deutlich bekannter geworden sind. In einer Umfrage konnte inzwischen rund 30 Prozent der Befragten diese Nummer richtig angeben - 2018 waren es dagegen nur etwa halb so viele.
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