Nach intensiven betrieblichen Gesprächen über die Zukunft des Bosch-Werks in Hildesheim hat die Arbeitgeberseite die Verhandlungen für gescheitert erklärt und die tarifliche Schlichtungsstelle angerufen. Zu den Verhandlungen würden nun die Tarifvertragsparteien IG Metall und Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall hinzugezogen, erklärt Jan Mentrup von der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Der Betriebsrat hatte zuletzt eine tragfähige Zukunftsperspektive für den Standort gefordert und sich kompromissbereit gezeigt, um einen umfangreichen Stellenabbau zu vermeiden. Bislang hat der Konzern jedoch kein Konzept vorgelegt. Die tarifliche Schlichtungsstelle soll nun unter professioneller Moderation eines neutralen Vorsitzenden tragfähige Lösungen finden. Gelingt eine Einigung beider Partein, ist diese für beide Seiten verbindlich. Sollte kein Konsens möglich sein, entscheidet der Spruch des Vorsitzenden.
Karoline Kleinschmidt von der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim sagte dazu, man diskutiere derzeit alle möglichen Maßnahmen mit den Kolleginnen und Kollegen bei Bosch und bereite sich auf ein komplexes Schlichtungsverfahren vor.
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Die Halle an der Pappelallee trägt wieder offiziell den Namen „Sparkassen-Arena“. Bei einem Pressegespräch gaben die Gesellschafter, Mustafa Sancar von der EVI Energieversorgung Hildesheim, Jürgen Twarzig von der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine und Betreiber Delf Neumann, die Umbenennung bekannt und erklärten zugleich, dass jetzt ein Dreigestirn die Geschäfte der Halle lenken werde.
15 Jahre lang hat Neumann als Investor die Hallo betrieben und zu einem Aushängeschild für Hildesheim als Sport- und Stadthalle gemacht. Doch die Anforderungen seien in den vergangenen Jahren stark gestiegen, erklärt der Unternehmer. Die finanziellen Belastungen könnten auf Dauern nicht privatwirtschaftlich getragen werden. Also habe man sich für eine Gesellschafterstruktur entschieden. Mit den Stadtwerken und der Sparkassen in Form der Hildesheimer Immobiliengesellschaft (HIG) habe er zwei starke Partner mit ins Boot geholt, die sich regional engagieren und mit dem Erhalt der Halle in die Zukunft der Stadtgesellschaft investieren wollen. Auch gäbe es bereits Pläne, die Halle langfristig nachhaltiger aufzustellen, so Sancar.
Bei den Verhandlungen mit der Volksbank, die zuvor Namensgeber der Halle war, gab es keine Probleme, ergänzt Neumann gegenüber Radio Tonkuhle. Er freue sich, dass der Fortbestand der Halle nun gesichert sei.
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Einige Bundesländer – darunter Niedersachsen – wollen nächstes Jahr Wiederbelebung zum Pflichtfach an Schulen machen. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressediensts. Einen solchen Unterricht gebe es bereits im Saarland, und Hessen plane die Einführung bis 2028. In den meisten Ländern gibt es keinen verpflichtenden Reanimationsunterricht, aber Angebote dafür auf freiwilliger Basis.
In Niedersachsen soll dieser Unterricht von speziell weitergebildeten Lehrkräften erteilt werden, hieß es aus dem Kultusministerium.
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Der Umbau der Saunawelt im Hildesheimer Wasserparadies dauert länger als geplant. Wie das Haus mitteilt, werde der Bereich erst im kommenden Januar wiedereröffnet statt wie bisher erwartet im Oktober. Der Grund für die Verzögerung um drei Monate liege beim Brandschutz: Bei den laufenden Bauarbeiten seien im Bereich der neuen Strandbar unerwartete Entdeckungen gemacht worden, die eine vertiefte Prüfung und auch Anpassung der Planung erforderlich machten. Die notwendigen Maßnahmen würden nun in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden umgesetzt.
Betroffen davon sei aber nur der Saunabereich, betont das Wasserparadies, wo der bestehende Baukörper verändert wird. Alle weiteren Bereiche des Bads könnten normal in Betrieb bleiben. Auch könne im Oktober wie geplant der völlig neu gestaltete Eingangsbereich des Wasserparadies Hildesheim eröffnet werden.
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Die Polizei sucht im Nachgang eines schweren Unfalls auf der Landesstraße zwischen Groß Lobke und Clauen einen möglichen bisher unbekannten Zeugen. Laut Bericht geht es um einen tödlichen Unfall vom letzten Donnerstag: Gegen 17 Uhr war eine Radfahrerin beim Linksabbiegen auf einen Feldweg von einem LKW erfasst worden, woraufhin der Notarzt vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen konnte.
Den Ermittlungen nach scheint nun möglich, dass eine weitere Person vor Ort war, so die Polizei: Sie sei ebenfalls mit dem Fahrrad etwas vor der Frau gefahren und wie diese auf den Feldweg abgebogen. Diese Person wird nun gebeten, sich mit der Polizei Peine unter Telefon 0 51 71 - 999 0 in Verbindung zu setzen.
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