Die Industrie- und Handelskammer Hannover hat sich gegen Änderungen bei den Regelungen zu verkaufsoffenen Sonntagen ausgesprochen. Die Pläne der Landesregierung verunsicherten nicht nur Einzelhandel und Standortgemeinschaften, sondern auch die kommunalen Behörden. Der Gesetzentwurf der Landesregierung sehe neue bürokratische Hürden vor, ohne die Rechtssicherheit der Beteiligen sicherzustellen, sagte IHK-Präsident Dr. Horst Schrage. Vor dem Hintergrund des boomenden und kaum reglementierten Onlinehandels wirkten die jetzt geplanten Hemmnisse für den stationären Handel wie aus der Zeit gefallen.
Der Gesetzentwurf sieht künftig für verkaufsoffene Sonntage einen „angemessener Anlass“ vor, der einen größeren Besucherstrom auslöst als die Öffnung der Geschäfte selbst. Dazu gebe es viele offene Fragen, so die IHK – unter anderem die, wie Besucherströme überhaupt gemessen werden sollen oder welche räumliche Nähe zwischen Anlass und den geöffneten Geschäften bestehen müsse.
fx
In einer neuen Broschüre werden die Nachbarschaftshilfen in Stadt und Landkreis vorgestellt. Die Broschüre gibt eine Übersicht über alle 16 organisierten Nachbarschaftshilfen mit Kontaktadressen, Erklärungen und Beispielen, heißt es in einer Mitteilung. Man wolle mit dem Heft unter anderem die Vernetzung der einzelnen Initiativen unterstützen, so Barbara Benthin, verantwortlich für Bürgerschaftliches Engagement im Landkreis Hildesheim. Voneinander lernen, von den Erfahrungen der anderen profitieren und übernehmen, was sich als gut erwiesen habe, sei hilfreich, so Benthin.
Vorgestellt wurde das Heft erstmalig beim „Speeddating Ehrenamt“ in der Arnekengalerie. Ab März soll sie dann in den Städten, Gemeinden und verschiedenen sozialen Einrichtungen ausliegen. Online zu finden ist die Broschüre unter www.die-machmits.de.
bjl
Die Bauarbeiten für den neuen Wärmespeicher in der Ortsmitte von Drispenstedt gehen die nächste Phase. Wie die Energieversorgung EVI als Bauherr mitteilt, wird heute der zugehörige Behälter geliefert und aufgestellt.
In Vorbereitung dafür sind bereits jetzt in der Friedrich-Lekve-Straße einige Parkflächen gesperrt. Die Straße selbst muss am 1. März zwischen Ehrlicherstraße und Friedrich-Hage-Weg beidseitig gesperrt werden.
Die Arbeiten an der Wärmeversorgung in Drispenstedt laufen bereits seit 2015, die EVI investiert dort insgesamt rund drei Millionen Euro. Seit März 2016 bildet ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk in der Ehrlicherstraße den Kern des modernisierten Netzes. Der neue Wärmespeicher wird in der Nähe aufgestellt und soll im Spätsommer in Betrieb gehen.
fx
In Hildesheim warnt jetzt eine neue App vor Großschadensereignissen wie Unwettern, Bränden oder Terroranschlägen. Die kostenlose Bürger-Info- und Warn-App „BIWAPP“ soll schnelle und verbindliche Warnungen und Hinweise an die Einwohnerinnen und Einwohner in Stadt und Landkreis Hildesheim weitergeben, heißt es von Seiten der Stadt.
Neben der Katastrophenwarnung soll die App aber auch zum Beispiel über Schulausfälle benachrichtigen oder andere wichtige Informationen der Bevölkerung schnell und zuverlässig zugänglich zu machen. Mit der neuen App biete man den Menschen einen zeitgemäßen Service, um zum Beispiel im Gefahrenfall direkt an wichtige Informationen zu gelangen, so die Dezernentin für Finanzen, Feuerwehr und Rettungswesen der Stadt, Antje Kuhne.
Weitere Informationen zu der App gibt es im Internet unter www.biwapp.de/hildesheim.
bjl
Mehrere Städte im östlichen Nordrhein-Westfalen drängen auf eine rasche Abschaltung des Atomkraftwerks Grohnde im Kreis Hameln-Pyrmont. Laut evangelischem Pressedienst fordern Sie die niedersächsische Landesregierung auf, das AKW noch früher als im Atomgesetz vorgesehen vom Netz zu nehmen.
Mit aktuell 247 meldepflichtigen Ereignissen seit Betriebsbeginn sei das AKW Grohnde eines der störanfälligsten in Deutschland, heißt es in einer der Resolutionen, die die Städte verfasst haben. So hätten beispielsweise ein ausgefallener Generator, undichte Rohrverbindungen, eine beschädigte Nachkühlpumpe und Fremdkörper im Primärkreislauf das Risiko einer "Atomkatastrophe unkalkulierbaren Ausmaßes" deutlich erhöht. Insbesondere in den vergangenen zwei Jahren wären Anzahl und Ausmaß der aufgetretenen Defekte besorgniserregend groß, heißt es darin weiter.
Resolutionen gegen das AKW wurden in den vergangenen Tagen von den Kommunalparlamenten von Detmold, Vlotho und Barntrup verabschiedet.
bjl
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