An der Universität Hildesheim beginnt in diesem Monat ein neues Programm für Grundschulkinder, die unter Lern- oder Aufmerksamkeitsstörungen leiden. Laut Mitteilung untersucht ein Team um die Psychologieprofessorin Claudia Mähler, wie sich solche Kinder entwickeln.
Dies geschieht in Form eines Interventionsprogramms mit dem Namen "Willi Waschbär". Darin sollen die Kinder in kleinen Gruppen üben, ihr Lernen in den Bereichen Deutsch und Mathematik besser zu steuern. Zum Programm gehören zehn Sitzungen, für die Eltern gibt es fünf Informationsabende - laut Uni könne dies aber keine langfristige Lerntherapie ersetzen.
Interessierte Eltern von Kindern im 2. oder 3. Schuljahr können sich beim Team der Hochschulambulanz „Kind im Mittelpunkt“ wenden, unter der Telefonnummer 05121 / 883-11012 (Mo. - Do., 13 - 14 Uhr), oder per e-mail an
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Die Hildesheim Invaders haben ihre erste Saison in der ersten German Football League mit einem Heimsieg abgeschlossen: Das Spiel gegen die Berlin Adler endete am Samstag 31:15. Die Adler gewannen das erste Viertel noch mit 0:7, die anderen drei gingen mit 14:8, 10:0 und 7:0 an die Invaders.
Sie stehen damit zum Ende der Saison auf dem fünften von acht Tabellenplätzen. Nach Punkten gibt es eine große Trennung zwischen den oberen und unteren vier Plätzen der Tabelle - Hildesheim hat sich also gut in der ersten Liga etabliert. Spitzenreiter wurden diese Saison erneut die New Yorker Lions aus Braunschweig, die Düsseldorf Panther dagegen müssen als Tabellenschlusslicht in der Relegation gegen den drohenden Abstieg spielen.
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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will weiterhin einen Vertrag mit den islamischen Landesverbänden abschließen. Er sagte der Nordwest-Zeitung, dass sich dafür allerdings die Fraktionen im Landtag einig sein müssten. Er wolle, dass es wieder ein Projekt des Zusammenhalts werde und nicht eines von Streit und Zank, so Weil. In diesem Jahr werde der Vertrag mit Sicherheit nicht mehr unterzeichnet werden - er werde beharrlich dafür werben, wolle aber dafür "nicht mit dem Kopf durch die Wand" gehen.
Der Vertrag mit den Verbänden Ditib und Schura sowie den Alevitischen Gemeinden soll die Rechte und Pflichten der Muslime im Land umfassend regeln. Er enthält unter anderem Regelungen zum islamischen Religionsunterricht, zur Seelsorge in Krankenhäusern und Gefängnissen sowie zum Moscheebau und Bestattungswesen. Es wäre der erste Islam-Vertrag eines deutschen Flächenlandes, in Hamburg und Bremen gibt es bereits solche Verträge. Die CDU war jedoch im August aus den Verhandlungen ausgestiegen. weil insbesondere der Verband Ditib nicht die nötige Staatsferne zur Türkei habe, so deren Fraktionschef Björn Thümler.
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Wissenschaftler der Universität Lüneburg warnen vor dem Autofahren mit Flip-Flops. Es sei gefährlich, sich mit diesen Schuhen hinter das Steuer zu setzen, hieß es aus dem Institut für Experimentelle Wirtschaftspsychologie. Die Wissenschaftler hatten 34 Personen an einem Fahrsimulator beobachtet und dabei über 5.000 Bremsmanöver ausgewertet.
Das Experiment zeigte, dass mit Flip-Flops die Reaktionszeiten deutlich länger sind als mit fest sitzenden Schuhen. In überraschenden Bremssituationen verlängere sich so der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern im Schnitt um etwa 2,5 Meter. Auch kam es vor, dass die Fahrer mit Flip-Flops vom Pedal abrutschten, an Pedalen hängenblieben oder sich zwischen den Pedalen verhakten. Vier von fünf Probanden sagten außerdem, dass sie sich beim Fahren mit Flip-Flops deutlich unsicherer fühlten.
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Die Molitoris-Oberschule in Harsum ist zur Zeit Mittelpunkt eines Streits in der Kreispolitik. Auslöser sind Pläne, die Schule um einen Trakt mit 16 Räumen und eine Mensa zu erweitern. Dies hatte die Schulleiterin Dr. Urte Kyas vorgeschlagen. Im Kreis-Schulausschuss wurde dies aber von der rot-grünen Mehrheit zunächst zurückgewiesen - um eine hohe Investitionen zu vermeiden, sollte über eine Kooperation mit der Haupt- und Realschule Hohenhameln nachgedacht werden. Als Notbehelf sollen zunächst einige Schulcontainer aufgestellt werden.
Vertreter von CDU und Unabhängigen kritisierten die Ablehnung der Mehrheitsgruppe als ideologisch begründet. CDU-Kreistagsmitglied und Landratskandidat Christian Berndt sagte, SPD und Grünen hätten so entschieden, weil die Molitorisschule eine Oberschule sei und keine Gesamtschule - die IGS in Bad Salzdetfurth würde dagegen unterstützt. Der Unabhängigen-Abgeordnete Josef Stuke äußerte sich ähnlich und führte als Vergleich die KGS Gronau an. Hier gebe es ähnliche Pläne wie in Harsum, und die Mehrheitsgruppe unterstütze sie.
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