Die Diakonie in Niedersachsen hat an diesem Wochenende ihre diesjährige Spendenwoche eröffnet. Bis Sonntag bittet das Sozialwerk der evangelischen Kirche um Geld für die Arbeit mit alten, kranken, behinderten, wohnungslosen oder benachteiligten Menschen. Dieses Jahr lautet das Motto der Sammlung "Willkommen bei uns", mit besonderem Blickpunkt auf Flüchtlinge und ihre Unterstützer.
Diakonie-Vorstandssprecher Christoph Künkel warb dafür, geflüchteten Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Erwartungen und Wünsche ernst zu nehmen. Jemanden willkommen zu heißen, sei mehr, als ihn mit wohlmeinenden Gaben zu überschütten, sagte er in einem Festgottesdienst. Im deutschen Wort "Willkommen" stecke der Wille und damit eine Entscheidung. Es gehe um mehr als die "Verteddybärisierung der Ankommenden". Die Geflüchteten seien künftige Mitbürger, Nachbarn und Kollegen.
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Das Literaturfest Niedersachsen macht ab Donnerstag viele Orte im Land zur Bühne für Literatur. Wie die VGH-Stiftung als Veranstalterin mitteilte, steht es dieses Jahr unter dem Motto "Leidenschaft". Bis zum 25. September gibt es dazu Lesungen und Performances auch an ungewöhnlichen Orten wie etwa einem Zelt in Cuxhaven oder einer Scheune in Bargfeld bei Celle.
Hildesheim ist am 17. September Austragungsort - dann kommen die Synchronsprecher Andreas und Kathrin Fröhlich und der Publizist Heiko Postma mit dem Programm "Das unergründliche Verlangen der Seele" ins Literaturhaus St. Jakobi - im Mittelpunkt dieser Lesung stehen Texte von Edgar Allen Poe, Mary Shelley oder Jules Verne. Das komplette Festivalprogramm finden Sie im Internet unter www.literaturfest-niedersachsen.de.
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In Braunschweig haben unbekannte Täter in der letzten Nacht mit Anschlägen auf zehn Schulen gedroht. Wie der NDR berichtet, lösten sie damit Alarm bei den Sicherheitskräften aus - inzwischen gehe man aber davon aus, dass keine akute Gefahr bestand und besteht.
Die Drohungen gingen offenbar per E-Mail ein - betroffen waren unter anderem auch die Gaußschule, das Gymnasium Kleine Burg, das Wilhelm-Gymnasium und das Martino-Katharineum in der Braunschweiger Innenstadt. Die Leiterinnen und Leiter der Schulen hätten als Vorsichtsmaßnahme ihre Schülerinnen und Schüler am Morgen wieder nach Hause geschickt - dies sei allerdings nicht auf Anordnung der Polizei erfolgt, so ein Sprecher.
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Ein betrunkener Mann hat am frühen Sonntagmorgen einen 53-Jährigen mit einem Klappmesser bedroht. Wie die Polizei meldet, hatten beide Männer ein Konzert nahe des Elzer Freibads besucht. Dabei gerieten sie in Streit. Als der 25 Jahre alte Täter dem Anderem schließlich das Messer vorhielt, floh dieser in in einem günstigen Augenblick und informierte die Veranstalter des Konzert. Dem stark alkoholisierten Täter wurde daraufhin das Messer abgenommen, noch bevor die Polizei eintraf. Diese entnahm ihm eine Blutprobe und leitete ein Strafverfahren ein.
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Der SPD-Kreisverband hat seine Position zum Ausbau der Molitoris-Schule in Harsum verdeutlicht. In einer Antwort auf einen offenen Brief schreibt Fraktionschef Klaus Bruer, dass man den Raumbedarf der Schule grundsätzlich anerkenne und deshalb auch den Planungskosten in Höhe von 100.000 Euro zugestimmt habe. Bis dieses Geld aber genehmigt werde, was mindestens neun Monate dauern werde, wolle man alle Möglichkeiten vor Ort untersuchen. Für diese Gespräche erwarte man Offenheit und Bereitschaft, zumal sie das Projekt nicht zeitlich verzögern würden. Sollte die Gespräche keine greifbaren Ergebnisse bringen, werde der notwendige Raum an der Schule geschaffen.
Der SPD war in den letzten Tagen von der Opposition im Kreistag vorgeworfen worden, sie halte den Ausbau der Molitoris-Schule aus ideologischen Gründen auf - weil die Molitorisschule eine Oberschule und keine Gesamtschule sei. Bruer sagte dazu, dass man niemandem eine Schulform aufzwingen wolle und werde. Für die Pädagogik vor Ort seien die Lehrkräfte verantwortlich, nicht die Kommunalpolitiker. Man habe lediglich den Wunsch geäußert, dass sich die Kreisverwaltungen Hildesheim und Peine und die Schulen in Harsum und Hohenhameln zusammensetzen und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausloten.
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