Das Land Niedersachsen führt zum 1. November einen Warndienst für Katastrophen, Unwetter oder Terrordrohungen ein. Dafür soll die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA, genutzt werden. Sie ist kostenlos im Internet für die Betriebssysteme Android ab Version 4 und iOS ab Version 8 erhältlich.
NINA bekommt seine Meldungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS), das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz entwickelt wurde und zu dem alle Katastrophenschutzbehörden Zugang haben. Innenminister Boris Pistorius sagte, fast jeder Niedersachse habe heutzutage ein Smartphone oder Tablet - mit NINA könne man so mit mit konkreten Warnmeldungen oder Verhaltenshinweisen sehr viele Menschen erreichen.
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Der Einsatz eines Augenzeugen ist in der Nacht auf Sonntag einem Fahrraddieb zum Verhängnis geworden. Laut Bericht beobachtete er gegen 03:10 Uhr am ZOB drei Männer, die sich an zwei abgestellten Fahrrädern zu schaffen machten. Als sie die Schlösser geknackt und die Räder mitgenommen hatten, folgte ihnen der 45-Jährige und forderte sie auf, die Räder zurück zu bringen. Sie schoben ihr Diebesgut daraufhin in ein Gebüsch und flüchteten in Richtung Steuerwalder Straße.
Der Mann folgte ihnen im Auto und konnte in der Senkingstraße einen der Täter stellen und festhalten, bis die Polizei eintraf. Es handelte sich um einen 19-Jährigen Hildesheimer. Seinen Angaben nach waren seine Mittäter zwei Brüder, die er aber nur flüchtig kennen würde.
Die Räder waren unterdessen vermutlich von diesen Beiden aus dem Gebüsch geholt worden. Es soll sich um ein weißblaues Mountainbike und um ein schwarzes Damenfahrrad gehandelt haben. Die Eigentümer dieser Räder werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121 / 939-115 bei der Polizei zu melden.
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In der Nacht auf Samstag haben drei junge Männer eine Gruppe von Frauen sexuell belästigt. Wie die Polizei meldet, waren die fünf Frauen im Alter von 18 bis 21 Jahren in der Bernwardstraße unterwegs, als ihnen die Jugendlichen entgegenkamen. Sie fragten auf englisch, ob sie sie küssen könnten, und forderten verbal und durch Körperbewegungen zu sexuellen Handlungen auf. Allen Frauen wurde dabei auch ans Gesäß gefasst. Als die Frauen sich daraufhin in Richtung Butterborn entfernten, folgten die Täter und schlugen und traten auf sie ein. Dann eilte den Frauen eine andere Gruppe von drei Männern zu Hilfe, woraufhin es zu einer Auseinandersetzung kam.
Die Polizei konnte vor Ort noch zwei der Täter feststellen. Es handelt es sich um einen 16-jährigen und einen 17-jährigen Flüchtling aus einer kommunalen Einrichtung. Der 17-jährige erlitt während der Sachverhaltsaufnahme einen Kreislaufzusammenbruch und wurde ins Krankenhaus gefahren. Beim 16-jährigen ergab ein Alcotest einen Wert von 0,82 Promille. Die Frauen erlitten keine sichtbaren Verletzungen, ihre Helfer flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei. Die Ermittlungen laufen.
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Fußball-Regionalligist VfV 06 Hildesheim hat heute das Auswärtsspiel beim FC Eintracht Norderstedt mit 0:3 verloren. Die Partie begann ausgeglichen, bis die Gastgeber durch einen Foul-Elfmeter in der 29. Minute in Führung gehen konnten. Das zweite Tor fiel dann kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit. In der Folgezeit hatte Hildesheim noch einige Chancen, konnte aber keine verwandeln, in der 89. Minute verlängerte Norderstedt zum 3:0. VfV-Torwart Nils Zumbeel hielt zudem einen weiteren Foul-Elfmeter in der 62. Minute und verhinderte so eine höhere Niederlage.
Hildesheim steht in der Tabelle jetzt auf Platz 13. Am kommenden Samstag empfängt das Team im Friedrich-Ebert-Stadion den VfB Oldenburg.
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An der Universität Hildesheim beginnt in diesem Monat ein neues Programm für Grundschulkinder, die unter Lern- oder Aufmerksamkeitsstörungen leiden. Laut Mitteilung untersucht ein Team um die Psychologieprofessorin Claudia Mähler, wie sich solche Kinder entwickeln.
Dies geschieht in Form eines Interventionsprogramms mit dem Namen "Willi Waschbär". Darin sollen die Kinder in kleinen Gruppen üben, ihr Lernen in den Bereichen Deutsch und Mathematik besser zu steuern. Zum Programm gehören zehn Sitzungen, für die Eltern gibt es fünf Informationsabende - laut Uni könne dies aber keine langfristige Lerntherapie ersetzen.
Interessierte Eltern von Kindern im 2. oder 3. Schuljahr können sich beim Team der Hochschulambulanz „Kind im Mittelpunkt“ wenden, unter der Telefonnummer 05121 / 883-11012 (Mo. - Do., 13 - 14 Uhr), oder per e-mail an
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