Die Zahl der Menschen in Niedersachsen ist im letzten Jahr auf rund 7,93 Millionen angestiegen. Das ist ein Plus um fast 100.000, teilte das Landesamt für Statistik mit. Diese Zunahme sei fast dreimal so hoch wie die des Jahres 2014.
Die Entwicklung ähnele der kurz nach dem Fall des Eisenen Vorhangs - alle Landkreise und kreisfreien Städte hätten deutliche Bevölkerungsgewinne verzeichnet. Dies sei auf die Zuzüge von Schutzsuchenden und deren Verteilung im Land zurückzuführen.
Die höchste Zunahme der Bevölkerungszahl gab es in der Stadt Osnabrück mit plus 3,5 %, dem Landkreis Göttingen ohne Göttingen selbst mit plus 3,2 %, und den Landkreisen Heidekreis und Lüchow-Dannenberg. In diesen Regionen gab es besonders große Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber.
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Eine große Zahl von Flüchtlingen in Deutschland arbeitet schwarz, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Das berichtet der NDR. Sie bekämen solche Jobs immer wieder von Besuchern und sogar Mitarbeitenden von Flüchtlingsunterkünften vermittelt, die dafür die Hälfte des Lohns als Provision verlangten. Es gebe in der Sache keine verlässlichen Zahlen, doch laut NDR gehen Sozialarbeiter in Niedersachsen und Berlin davon aus, dass zehn bis 50 Prozent der Menschen nicht angemeldete Jobs hätten.
So habe etwa ein Mitarbeiter eines Unterkunftsbetreibers bei Rotenburg/Wümme den Flüchtlingen bessere Quartiere und illegale Jobs angeboten, etwa in einer Diskothek auf der Reeperbahn. Dem Mitarbeiter wurde nach Bekanntwerden des Falles sofort gekündigt, der Betreiber habe zudem einen Strafantrag gestellt. Eine Sozialarbeiterin wird mit die Aussage zitiert, die Betroffenen müssten ihre Familien zu Hause versorgen: Mütter, Väter, oder auch Schlepperkosten. Um Schwarzarbeit zu finden, würden sie sich bei Freunden auf Matratzenlagern einquartieren und als Tellerwäscher, Tapezierer, Putzkräfte oder Hilfskraft arbeiten.
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Der Sommerleseclub „Julius“ - „Jugend liest und schreibt“ - ist mit einem Teilnahme-Rekord zuende gegangen. Laut der Veranstalter haben rund 450 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren dieses Jahr an den verschiedenen Aktionen teilgenommen. Der Anteil der Jungen lag dabei bei 37 Prozent und damit deutlich höher als zuvor – als Grund dafür wird auch die Auftaktveranstaltung mit dem Kapitän des Fußball-Regionalligisten VfV 06, Omar Fahmy, vermutet. Die Abschlussveranstaltung im Thega Filmpalast wurde von rund 150 Jugendlichen besucht.
Besonders stark vertreten war dieses Jahr das Goethegymnasium mit 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Einen besonderen Rekord stellte auch die Marienschülerin Lara Lelakowski auf: Sie las in den zwei Monaten des Juliusclubs 100 Bücher.
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Die Bewohnerinnen und Bewohner der zwei kleinen Reihenhauszeilen am hinteren Pferdeanger sorgen sich um ihre Wohnungen. Bei einem Ortstermin heute hieß es, die Stadt Hildesheim als Eigentümerin käme ihren Pflichten des Erhalts und der Pflege der Häuser nicht nach. Man vermute, dass das Wohngebiet so mittelfristig abgeschafft werden solle - bereits leerstehende Wohnungen würden nicht vermietet, obwohl es Bedarf für sie gebe. Rückendeckung gab es dabei von Ortsbürgermeister Ekkehard Doming und Ratsherr Volker Spieth, der auch Chef des Mietervereins in Hildesheim ist. Sie wollen das Thema nun in die politischen Gremien tragen.
Die Stadt teilte mit, dass die Leerstände nicht mehr vergeben würden, weil sie in einem schlechten baulichen Zustand seien - außerdem hieß es auf Nachfrage, dass der Bebauungsplan für das Gebiet nur eine Grünfläche vorsehe und kein Wohngebiet. Weitere Informationen soll es am Freitag in einem Pressegespräch geben.
Radio Tonkuhle berichtet heute im Abendmagazin und am morgigen Mittwoch im Morgenmagazin.
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Ein neues Internetportal bietet Erfahrungsberichte und praktische Orientierung für Asylsuchende und Zuwanderer. Laut Schirmherrin Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, solle die Seite mit Sprach-, Bewerbungs- und Integrationshilfen vor allem den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Die Website ist in englischer und deutscher Sprache auf www.welcome-to-niedersachsen.com zu finden.
jsl
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