Verschiedene Kampagnen der Studentenwerke fordern mehr Wohnraum für Erstsemester. Laut der Aktion „Lasst uns nicht im Regen stehen“ der Initiative Wissenschaft Hannover, werden Privatmieter aufgefordert, internationalen Studierenden ein Zimmer zu vermieten. Zu Beginn des Wintersemesters ist der Wohnraum in niedersächsischen Studienstandorten knapp. Bei der herrschenden Wohnungsnot, sei es besonders für Studierenden aus dem Ausland schwer ein Zimmer zu finden. Noch ist nicht bekannt, wie viele Menschen in Niedersachsen ihr Studium zum Wintersemester antreten werden. Das Wissenschaftsministerium kündigte erste Schätzungen für Anfang Oktober an.
jsl
Durch die Trockenheit der letzten Tage ist es in Hildesheim vermehrt zu Astbrüchen gekommen.
Wie die Stadt meldet, sei deshalb Vorsicht geboten vor unvermittelt fallenden Ästen.
Der sogenannte Grünastbruch tritt bei unter Trockenstress stehenden Bäumen auf. Da die Bäume sich durch Verringerung ihrer Masse vor Trockenschäden schützen, brechen rund einen Meter vom Stamm entfernte Äste plötzlich ab. Das Phänomen tritt besonders häufig zur Mittagszeit auf.
jsl
Der Umbau des Hildesheimer Bahnhofsvorplatzes ist billiger geworden als vorgesehen. Das geht aus einer Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss hervor. Demnach waren rund 7,65 Millionen Euro für den Umbau vorgesehen, es wurden aber nur 7,28 Millionen ausgegeben - das entspricht einer Einsparung um 374.000 Euro. Wie Stadtpressesprecher Dr. Helge Miethe auf Nachfrage sagte, liegt allerdings noch keine Endabrechnung für den Anteil der Stadt vor – dies könne noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Angesichts der niedrigeren Baukosten sei auch nicht auszuschließen, dass die Förderung des Projektes geringer ausfällt. Der Ausschuss tagt am Mittwochabend im Rathaus.
fx
Die Eisenbahnunterführung am Hildesheimer ZOB bekommt im September eine neue Beleuchtung. Wie die Stadt gegenüber Tonkuhle bestätigte, soll die bisher recht dunkle Unterführung besonders für den Fuß- und Radverkehr deutlich heller werden. Dafür werden die bisherigen Lichtbänder über der Fahrbahn entfernt und stattdessen zwei neue Lichtbänder mit Kaltlicht-LEDs über den Bürgersteigen angebracht.
Die neue Beleuchtung war insbesondere von der Nordstadt-Politik immer wieder gefordert worden - die Unterführung ist für viele Menschen die Hauptverbindung in die Hildesheimer Innenstadt. Der Umbau wird laut Stadt "weniger als 50.000 Euro" kosten. Ursprünglich war geplant gewesen, die Maßnahme mit Restgeldern aus dem ZOB-Umbau zu finanzieren, das erwies sich aber im Nachhinein als rechtlich unzulässig.
fx
Der Rechtsextremismus-Experte Günther Hoffmann aus Vorpommern hat vor sogenannten "Völkischen Siedlern" gewarnt. Er sagte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, es gebe bundesweit vermutlich mehr als Eintausend von ihnen, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Die "Völkischen Siedler" schafften auf dem Land Begegnungspunkte durch Märkte und Feste, und machten sich in der Nachbarschafts- oder Geburtenhilfe unentbehrlich. Dadurch machten sie ihre extrem rechte Weltanschauung salonfähig und trügen sie in die Dorfgemeinschaften hinein.
Reine "Nazis raus"-Methoden nützten hier nichts, so Hoffmann weiter. Stattdessen sollten Politiker und Präventionseinrichtungen zum Beispiel die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren suchen und so dazu beitragen, rechtsextrem orientierte Menschen zu deradikalisieren. Politiker sollten den Mut haben, vor Ort in einer Sprache zu diskutieren, die verständlich sei. Es lasse sich nicht verleugnen, dass sie dort viel Frust sowie Wut antreffen würden - aber dahinter verberge sich auch Energie für Veränderung.
fx
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