Die Partei "Die Grünen" im Landkreis Hildesheim unterstützt jetzt offiziell den Landratskandidaten der SPD, Olaf Levonen. In einer Mitteilung des Kreisvorstands heißt es, man sehe mit ihm viele inhaltliche Übereinstimmungen. Ein gemeinsamer Schwerpunkt sei etwa der Klimaschutz mit dem Ziel, den Landkreis bis 2050 unabhängig von Energielieferungen von außen zu machen.
Auch die Integration und Teilhabe von Flüchtlingen und ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt sei ein gemeinsames Ziel - die neu eingerichtete Koordinierungsstelle Integration und Demokratie solle dafür direkt dem neuen Landrat zugeordnet werden. Weitere Themen mit großen Übereinstimmungen seien etwa der rasche Ausbau des Internets im Südkreis, die Einführung eines Sozialtickets für den ÖPNV sowie der Erhalt und Ausbau kostengünstigen Wohnraums und der sozialen Beratungsangebote im Landkreis.
Die neue Landrat wird im Rahmen der Kommunalwahl am 11. September gewählt. Neben Levonen bewerben sich für das Amt Christian Berndt für die CDU und Dr. Martin Gottschlich für die FDP.
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Die Klägerin im so genannten "Niqab-Urteil" des Verwaltungsgerichts Osnabrück hätte Chancen auf Erfolg gehabt. Das geht aus der schriftlichen Urteilsbegründung hervor, die jetzt vorliegt. Darin heißt es, es könne nach deutschem Recht durchaus Regelungen geben, wonach Menschen auch im Schulwesen ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft "dauernd sichtbar erkennen lassen". Das Gericht hatte der 18 Jahre alten Klägerin auferlegt, die Gründe vorzutragen, warum sie im Unterricht einen Niqab-Schleier tragen wolle. Dies habe sie bis dahin nicht ausreichend dargelegt. Die Klägerin erschien dann aber wegen des starken Medieninteresses nicht persönlich vor Gericht.
Das niedersächsische Schulgesetz enthalte keine Konfliktlösung für die grundrechtlich geschützten Positionen zwischen der Religionsfreiheit einerseits und dem staatlichen Bildungsauftrag andererseits. Es verpflichte die Schülerinnen und Schüler lediglich, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und die geforderten Leistungsnachweise zu erbringen. Wenn die Schülerin glaubhaft dargelegt hätte, dass das Tragen eines Niqabs für sie "zu den als subjektiv unerlässlichen religiösen Pflichten" gehöre, wäre die Zurückweisung der Schule nicht haltbar gewesen.
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Mitte des Monats beginnt die Zuckerkampagne in den 13 Werken des Nordzucker-Konzerns. Die Werke in der Region Hildesheim - Clauen und Nordstemmen - gehören dabei zu den ersten, hier beginnen die Lieferungen am 13. und 14. September. In Nordstemmen läuft darüber hinaus bereits seit Ende August eine vorgelagerte Dicksaftkampagne.
Der Konzern rechnet dieses Jahr mit "ingesamt guten Erträgen", hieß es in einer Mitteilung. In diesem Jahr seien die Wachstumsbedingungen für Zuckerrüben "bisher recht günstig" gewesen. Die Aussaat erfolgte im gesamten Konzern zwar leicht verzögert, sonniges Wetter und warme Temperaturen im Sommer hätten jedoch zu einer guten Entwicklung beigetragen. Die Kampagne läuft über ein Vierteljahr und wird voraussichtlich im Januar 2017 enden.
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Ein Betrüger hat sich Anfang der Woche gegenüber einer 83 Jahre alten Frau am Telefon als Polizist ausgegeben. Laut Bericht rief er sie an, wobei seine Rufnummer bei ihr als 05121 / 110 angezeigt wurde. Dann begann er unter Vorwand, sie nach ihren Wohnverhältnissen zu befragen. Die Frau wurde dabei misstrauisch und rief dann ihrerseits die 110 an. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der Anrufer ein Betrüger gewesen war.
Die Polizei weist deshalb darauf hin, dass sich Straftäter immer wieder neuer Maschen bedienen, um vor allem ältere Menschen hinters Licht zu führen. Dabei ist es inzwischen auch möglich, falsche Telefonnummern wie hier die 110 zu übermitteln. Im Zweifelsfalle sollte deshalb stets bei der richtigen Polizei angerufen und nachgefragt werden.
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Rund 32.000 Menschen haben sich die Sonderausstellung "Mumien der Welt" im Roemer- und Pelizaeusmuseum angesehen. Das teilte das Museum jetzt mit, nachdem die Ausstellung am Wochenende zuende gegangen war. Direktorin Dr. Regine Schulz sagte, es sei gelungen, ein breites Publikum anzusprechen und viele Menschen neugierig zu machen. Viele der über 300 Führungen seien ausverkauft gewesen, und auch das Rahmenprogramm sei auf viel Interesse gestoßen.
In der nach eigenen Angaben weltweit größten Mumienausstellung waren unter anderem 30 vollständig erhaltene menschliche Mumien und auch zahlreiche Tiermumien aus sechs Kontinenten zu sehen. Das Mumien-Forschungsprojekt des RPM in Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer St.-Bernward-Krankenhaus und der Universität Göttingen soll weiter fortgeführt werden.
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