Angesichts der kommenden Zeit der Osterfeuer fordert die Naturschutzorganisation NABU Niedersachsen ein Umdenken. Was für Menschen ein festlicher Brauch ist, werde für zahlreiche Wildtiere zu einer tödlichen Falle, so der Verband. Die aufgeschichteten Holzhaufen, die oft schon Wochen im Voraus vorbereitet werden, böten Kleinsäugern, Vögeln, Amphibien und Reptilien einen vermeintlich sicheren Unterschlupf, und besonders in diesem Jahr mit Ostern in der Brut- und Setzzeit würden die Reisighaufen vermehrt als Nist- und Brutstätten genutzt. Wenn dann das Feuer entfacht wird, gebe es für viele Tiere kein Entkommen.
Viele Veranstalter schichten deshalb bereits ihre Stapel kurz zuvor um, laut NABU aber sollten Osterfeuer - wenn es sie denn gebe - erst unmittelbar vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden. Man sehe auch ökologische Probleme im Abbrennen von Grünschnitt, heißt es weiter, weil große Feuer eine erhebliche Feinstaubbelastung erzeugten. Als Alternative empfiehlt der NABU, Holz und Reisig in der Natur zu belassen, und z.B. Feuerschalen einzusetzen und oder das Osterfeuer durch ein gemeinsames Grillfest zu ersetzen.
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Zwischen Freitagnachmittag und heute früh sind drei Kindertagesstätten im Gebiet der Polizei Sarstedt das Ziel von Einbrechern geworden. Laut Bericht waren die Kitas in der Matthias-Claudius-Straße in Sarstedt, im Astrid-Lindgren-Weg in Nordstemmen und in der Glückaufstraße in Barnten betroffen. In zwei der Fälle gelangten die Täter durch gewaltsames Öffnen eines Fensters bzw. einer Tür ins Innere, wo u.a. Schränke aufgebrochen wurden. Als Diebesgut ist bislang eine Bargeldsumme im höheren dreistelligen Bereich bekannt, außerdem entstand jeweils Sachschaden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Kommissariat Sarstedt unter Telefon 0 50 66 - 98 50 entgegen.
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Der Harzer Tourismusverband ist mit dem Jahr 2024 insgesamt zufrieden. Der Tourismus habe sich trotz weltweiter Krisen auf stabilem Niveau behauptet, heißt es in der Bilanz. So seien rund acht Millionen gewerbliche Übernachtungen gezählt worden, was einem Minus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche - und im Rekordjahr 2019 seien es noch 8,56 Millionen gewesen. Dabei sei der jetzige Rückgang im sachsen-anhaltischen Teil des Harzes deutlich höher als im niedersächsischen.
Ein wesentlicher Grund dafür seien Veränderungen im Beherbergungsangebot: So habe sich im Ostharz zuletzt das Bettenangebot gegenüber 2023 um 1.400 verringert. Außerdem hätten die Ferien- und Feiertage zum Teil ungünstig gelegen, und auch der schneearme Winter sowie die allgemeine Inflation hätten die Bilanz gedrückt.
Dennoch spiele der Tourismus weiter eine wichtige Rolle in der Harz-Wirtschaft, und habe 2024 insgesamt einen Bruttoumsatz von etwa 2,3 Milliarden Euro angebracht. Damit liege der relative Beitrag zum Primäreinkommen im Harz insgesamt bei 6,1 Prozent.
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Das NewTownFestival Ende Mai am Neustädter Markt braucht noch ein musikalisches Programm. Bands, Singer-Songwriter und Gruppen, die dort auftreten wollen, können sich noch bis zum 30. April bewerben, teilt der Kirchenkreiskantor Mario Ehrenberg-Kempf mit. Es gehe konkret um den 30. Mai und die Zeit zwischen 18 und 22 Uhr.
Interessierte können eine Mail mit Foto, Kurzbeschreibung des eigenen Projekts und der Begründung, warum man dabei sein sollte, an die Adresse
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Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B1 ist bei Groß Escherde gestern Nachmittag ein Mann mit fast dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit geblitzt worden. Der 55-Jährige fuhr 137 km/h, wo nur 70 km/h erlaubt sind, teilt die Polizei mit. Als Konsequenz erhält er nun ein zweimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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