Eine vor kurzem auf einem Parkdeck in Hildesheim gefundene Fledermaus hatte die Tollwut. Das hat eine Untersuchung des Veterinärinstituts in Hannover ergeben, teilt der Landkreis mit. Sie sei bei ihrem Fund noch am Leben gewesen und an den Fledermausbetreuer des Landkreises, Karsten Passior, übergeben worden. Dieser vermutete bereits die Erkrankung und veranlasste deshalb nach dem Tod des Tieres die Untersuchung.
Deutschland gilt als frei von klassischer Tollwut, so der Kreis weiter, bei Fledermäusen aber werde Tollwut immer wieder nachgewiesen. Erkrankte Tiere dürften deshalb nicht angefasst werden, weil das entsprechende Virus in der Regel durch Bisse übertragen wird. Im Fall einer Ansteckung gebe es weder für Tiere noch Menschen eine Heilung, und auf den Ausbruch der Erkrankung folge der Tod. Der Ausbruch aber könne bei rechtzeitiger Impfung einer gebissenen Person verhindert werden.
Wer eine erkrankte Fledermaus findet, sollte mit dem hiesigen Veterinäramt (Telefon 0 51 21 - 309 111) oder mit Karsten Passior (Tel. 0 50 69 - 8060 999) Kontakt aufnehmen.
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Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim haben heute zu mehreren Durchsuchungen und auch Festnahmen im Kampf gegen den gewerbs- und bandenmäßigen Autodiebstahl geführt. In einer gemeinsamen Mitteilung mit der Polizei heißt es, diese Ermittlungen laufen seit Februar und hätten einen Tatverdacht gegen vier Männer im Alter zwischen 28 und 44 Jahren aus dem Großraum Hannover ergeben.
Sie sollen 15 Kfz-Diebstähle vor allem in Niedersachsen, aber auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen begangen haben. Dabei seien hauptsächlich SUVs und Pickups der Marken Mercedes, Nissan, Alfa Romeo, Kia und Hyundai gestohlen worden, offenbar mit dem Ziel, sie nach Ghana zu verschiffen.
Das Amtsgericht Hildesheim erließ als Folge der Ermittlungen vier Untersuchungshaftbefehle und sechs Durchsuchungsbeschlüsse, die heute vollstreckt wurden - dabei wurden zunächst drei der vier Männer in Haft genommen, und weitere Beweismittel sichergestellt. Genauere Informationen wurden zu jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben.
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Die Sarstedter Gruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) lädt am Samstag alle Interessierten zu einem "Schwimm-Check" im Innerstebad. Von 10 bis 16 Uhr könne dort eines der Deutschen Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold abgelegt werden, und für Anfänger werde auch das Seepferdchen abgenommen, heißt es in der Ankündigung - die Abnahme dieser Abzeichen ist dabei kostenlos.
Mit Blick auf die Badesaison könne es überlebenswichtig sein, sicher schwimmen zu können: Deshalb gebe es derzeit bundesweit Schwimmabzeichentage. Am Ende der Grundschule kann die Mehrheit der Kinder noch nicht sicher schwimmen, und das müsse sich ändern, so DLRG-Ausbildungsleiter Julian Konnerth, der am Samstag auch selbst vor Ort ist. Man wolle darauf genauso hinweisen wie auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Schwimmausbildung in den Vereinen.
Als sicherer Schwimmer gelte, wer die Prüfung zum Schwimmabzeichen Bronze besteht, auch als Freischwimmer bekannt. Dazu gehören 15 Minuten durchgehendes Schwimmen über mindestens 200 Meter mit Wechsel der Körperlage, der Sprung vom Startblock oder Ein-Meter-Brett, und das Heraufholen eines Gegenstandes aus zwei Metern Tiefe zur Prüfung. Bei den bundesweiten Schwimmabzeichentagen 2024 sind laut DLRG mehr als 16.000 Abzeichen vergeben werden, und das Ziel für dieses Jahr sei, diese Zahl noch zu steigern.
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Heute früh hat ein Autofahrer auf der A7 in Nordrichtung einen schweren Unfall verursacht und dann versucht, vor der Polizei zu fliehen. Laut Bericht fuhr der 34-Jährige aus Hessen gegen 7 Uhr vor der B6-Brücke mit seinem Audi A3 in das abgesperrte Baufeld, stürzte dann mit dem Wagen in eine Baugrube, durchfuhr diese und setzte mit dem Wagen schließlich auf einem Brückenträger auf. Mitarbeiter einer Baufirma sahen dies und alarmierten die Autobahnpolizei. Während diese in Anfahrt war, montierten der 34-Jährige und sein Beifahrer die Kennzeichen des Audis ab und flohen zu Fuß auf die B6. Beide wurden vor Achtum gestellt.
Bei der Durchsuchung wurde beim Fahrer ein verbotenes Einhandmesser gefunden, und der Mann stand offenbar unter dem Einfluss von Rauschmitteln wie Amphetamin und Alkohol. Ein erster Alkotest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Weiterhin stellte sich heraus, dass er schon zuvor wegen Trunkenheit im Verkehr die Fahrerlaubnis verloren hatte. Gegen ihn laufen nun Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Weil gegen ihn zudem schon ein Haftbefehl aus Hessen bestand, wurde er nach der Unfallaufnahme festgenommen.
Am Audi entstand Totalschaden, und auch die Brücke wurde beschädigt - diese Schäden werden nun begutachtet.
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Gestern Abend hat ein bewaffneter und maskierter Mann in der Hildesheimer Nordstadt einen Kiosk in der Ottostraße überfallen. Laut Bericht betrat er den Kiosk gegen 20:50 Uhr, hielt dem Betreiber eine Schusswaffe vor und forderte Geld. Der Betreiber kam dem aber nicht sofort nach, woraufhin der Maskierte ohne Beute floh. Die anschließende Fahndung durch mehrere Streifenwagen und auch einen Hubschrauber verlief erfolglos.
Der Täter ist vermutlich ein jüngerer Mann. Er ist etwa 1,70 Meter groß und trug zur Tatzeit ein helles Shirt und eine dunkle Hose. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubs und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 zu melden.
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